gb

Arne Uplegger bleibt ein Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen und Arne Uplegger gehen weiterhin einen gemeinsamen Weg.  Der Verteidiger trug in der Saison 2017/2018 zum ersten Mal das Trikot der Dresdner Profis. Zuvor spielte er in der DNL für die Eislöwen Juniors.

In der letzten Spielzeit absolvierte Uplegger 51 Partien für die Blau-Weißen. Dabei erzielte der Abwehrspieler zwei Tore und steuerte sieben Vorlagen bei.

Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Mit Arne Uplegger können wir weiter auf die Dienste eines guten Spielers aus dem Nachwuchs setzen. Arne verkörpert die vorbildliche Entwicklung eines Jugendspielers, der den Sprung in den Profi-Kader geschafft und sich im DEL2-Team etabliert hat. Wir freuen uns sehr, dass er das Eislöwen-Trikot eine weitere Saison tragen wird.“

Arne Uplegger: „Ich freue mich auf die neue Saison bei den Dresdner Eislöwen. Ich fühle mich sehr wohl und Dresden ist zu meinem Lebensmittelpunkt geworden. Außerdem sehe ich hier die besten Voraussetzungen mich weiterzuentwickeln. Mein Ziel muss es sein, so viel Eiszeit wie nur möglich zu bekommen, um meinen nächsten Schritt in meiner Karriere zu meistern.“

(pm/Dresdner Eislöwen)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Blockhaus wird zum Archiv der Avantgarden

Dresden. Das Blockhaus an der Großen Meißner Straße ist derzeit nur noch eine Gebäudehülle. Außer den historischen Außenmauern ist nichts mehr geblieben. Kein Dach, kein Boden, keine Innenwände. Das um 1732 als Wachgebäude errichtete und um 1750 aufgestockte Wohn- und Verwaltungshaus steht komplett entkernt da.  Kaum vorstellbar, dass dieses prominente Barockgebäude um Elbufer schon Ende 2022 ein ganz besonderes Archiv sein soll, ein "Archiv der Avantgarden". Denn hier wird bald die größte Sammlung von Kunst des 20. Jahrhunderts zu sehen sein, zusammengetragen von Kunstmäzen Egigio Marzona. Rund 1,5 Millionen Objekte, deren Wert nur annähernd auf mindestens 120 Millionen Euro geschätzt wird, umfasst diese Sammlung, darunter Briefe, Fotos, Skizzen und Zeichnungen, Pläne, Borschüren, dazu  eine große Design- und Möbelsammlung,  Skulpturen, Gemälde und Designobjekte. Das Besondere an dieser Sammlung: Egidio Marzona hat sie dem Freistaat geschenkt. Einzige Bedingung: Sie muss im Blockhaus untergebracht werden und öffentlich zugänglich sein. Historische Hülle, Moderne im Inneren Das Blockhaus wird in den kommenden Monaten nach den Plänen der spanischen Architekten Fuesanta Nieto und Enrique Sobejano umgebaut. Herzstück des Inneren wird ein schwebender Betonkubus sein, der später das eigentliche Archiv aufnimmt. Ein öffentlich zugängliches Galeriegeschoss und eine offene Präsentationsfläche unterhalb des Kubus bieten 1.900 qm Nutzfläche. Damit das denkmalgeschützte Gebäude nach dem Umbau modernste Anforderungen erfüllt, werden als Schutz gegen Hochwasser im Untergeschoss eine wasserundurchlässige Bodenplatte und Wand eingebaut. Ein früherer Ausgang zur Augustusbrücke kann im Falle eines Brandes als Fluchtweg geöffnet werden. Der Außenbereich erhält an der Südseite eine neue Gestaltung mit barrierefreiem Zugang zum Untergeschoss. Der Garten bleibt in seiner Optik gemäß den Forderungen der Denkmalpflege erhalten und bekommt neue Sitzgelegenheiten, die künftig zum Verweilen einladen. Im Bereich des Blockhausvorplatzes wird zudem durch eine Rampe ein barrierefreier Zugang geschaffen, der nach dem Ende der Bauarbeiten von allen Besuchern als barrierefreie Anbindung zur Elbe genutzt werden kann. Der Umbau erfolgt unter Regie des Staatsbetriebes Sächsisches Bau- und Immobilienmanagement (SIB) und wird rund 25 Millionen kosten. Weitere drei Millionen fließen in die Neugestaltung der Außenanlagen.Das Blockhaus an der Großen Meißner Straße ist derzeit nur noch eine Gebäudehülle. Außer den historischen Außenmauern ist nichts mehr geblieben. Kein Dach, kein Boden, keine Innenwände. Das um 1732 als Wachgebäude errichtete und um 1750 aufgestockte…

weiterlesen

Wer spendet einen Ghettoblaster?

Dresden. Zum Weltkindertag einen Schritt zurück - so könnte man ein Projekt beschreiben, für das unbedingt ein oder mehrere nicht mehr benötigte Kassettenrekorder benötigt werden. Anke Lietzmann, die Kinder- und Jugendbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden, bitte um diese "historische" Technik für ein Mitmach-Projekt zum Weltkindertag. Der findet jährlich am 20. November statt und würdigt den Jahrestag der Unterzeichnung der UN Kinderrechtskonvention.  Das Projekt Gemeinsam mit „Junges Radio“ von coloRadio soll die „Goldene Kassette der Kinderrechte“ entstehen, wozu die Initiatoren eben Technik aus „alten Zeiten“ benötigen. Speziell gesucht werden: Kassettenaufnahmegeräte mit Mikrofoneingang Kassettenabspielgeräte mit eingebautem Lautsprecher (Ghettoblaster) Walkmen Zum einen sollen sich die beteiligten Kindern mit ihren Rechten im Rahmen der UN Kinderrechtskonvention auseinandersetzen, zum anderen auch Technik kennenlernen, die vor 30 Jahren der neueste Schrei war. "Das Ergebnis des Projekts ist  die von den Kindern selbst produzierte ‚Goldene Kassette der Kinderrechte‘, die wir in unterschiedlichen öffentlichen Einrichtungen mit dem dazugehörigen Abspielgerät zum Anhören bereitlegen wollen", erklärt Lietzmann. Wer ein Gerät kostenfrei für dieses Projekt zur Verfügung stellen möchte, wendet sich bitte an die Kinder- und Jugendbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden, Telefon: 0351-4882150 oder E-Mail: kinderbeauftragte@dresden.de Zum Weltkindertag einen Schritt zurück - so könnte man ein Projekt beschreiben, für das unbedingt ein oder mehrere nicht mehr benötigte Kassettenrekorder benötigt werden. Anke Lietzmann, die Kinder- und Jugendbeauftragte der Landeshauptstadt…

weiterlesen