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Auf- und Abstieg erst 2021/2022

In einer Vereinbarung hatten DEL und DEL2 bereits 2018 die Wiedereinführung eines sportlichen Auf- und Abstiegs zwischen den Ligen nach der Saison 2020/2021 für die Saison 2021/2022 beschlossen.

Unter dem Einfluss der Unwägbarkeiten und den wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund des Coronavirus wird die Vereinbarung unter den neuen Voraussetzungen übergangsweise für die Saison 2020/2021 angepasst. So wird in Bezug auf den Abstieg des Letztplatzierten der DEL-Hauptrunde verzichtet. Die Aufstiegschance des DEL2-Meisters bleibt jedoch erhalten.

„Alle Beteiligten sind sich darüber einig, dass der gemeinsame Vertrag zur Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs weder gefährdet noch insgesamt infrage gestellt werden soll. Diese Ergänzungsvereinbarung soll für alle Beteiligten Rechtssicherheit aufgrund der unvorhersehbaren Risiken wegen coronabedingten Anpassungen der Saison 2020/2021 schaffen“, sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

Die sportliche Qualifikation des DEL2-Meisters der Saison 2020/2021 für die Saison 2021/2022 in der  DEL steht unter der Bedingung, dass der Club mindestens 26 Hauptrundenspiele absolvierte, sich damit für die DEL2-Playoffs qualifizierte und als Sieger der Playoffs der DEL2-Saison 2020/2021 mindestens sechs Playoff-Siege inklusive einer Final-Serie erreichte.

Sofern in der Saison 2021/2022 die DEL mit 15 Teams spielt und der Meister der DEL2-Saison 2021/2022 nicht aufstiegsberechtigt ist, steigt dennoch der Tabellenletzte der DEL nach Abschluss der Hauptrunde in die DEL2 ab. Dies gilt nicht, sofern es einen „wirtschaftlichen Absteiger“ aus der DEL gibt.

„Das bedeutet, dass eventuell einmalig in einer Übergangssaison 2021/2022 die DEL mit 15 Clubs spielt, allerdings ab der Saison 2022/2023 die Teilnehmerzahl wieder auf 14 Clubs reduziert wird“, erklärt Tripcke.

„Aus Sicht der DEL2 haben wir Verständnis für die coronabedingte Änderung der vereinbarten Regelung. Hierfür wurde gemeinsam ein guter Modus erarbeitet. Wichtig für die Clubs der zweiten Liga ist, dass auch eine so schwierige Saison 2020/2021 einen sportlichen Wert darstellen kann. Sicher hätten wir uns für die Wiedereinführung von Auf- und Abstieg zwischen den beiden Profiligen ein angenehmeres Umfeld gewünscht. Dennoch freuen wir uns nach den jahrelangen gemeinsamen Gesprächen über die Möglichkeit, ab sofort auf sportlichem Wege wieder einen Aufsteiger in die höchste deutsche Spielklasse ausspielen zu können“, sagt René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2.

(pm/ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH)

 

 

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Tote Wasservögel am Quitzdorfer Stausee

Quitzdorf am See. Am Uferbereich des Quitzdorfer Stausees sind in den vergangenen Tagen mehrere tote Wasservögel gefunden worden. Deshalb bittet das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Görlitz dringend den Uferbereich des Stausees zu meiden. Hintergrund ist die aktuell in hoher Zahl in Deutschland nachgewiesene Geflügelpest in den Wildvogelbeständen. „Jegliches tot aufgefundene Wassergeflügel sollte grundsätzlich nicht angefasst werden“, teilt das Landratsamt mit. Wer selbst tote Tiere entdeckt, sollte diese dem Veterinäramt unter veterinaeramt@kreis-gr.de melden. Bereits am 15. Januar waren teile des Landkreises per Allgemeinverfügung zum Risikogebiet der Geflügelpest erklärt worden. In den betroffenen Gebieten muss Geflügel aufgestallt werden.  Seit September vergangenen Jahres sind in Deutschland über 500 Fälle von Geflügelpest (HPAI-hochpathogener aviärer Influenza) aufgetreten. Über 300000 Tiere aus Nutzgeflügelbeständen mussten seitdem bereits getötet werden. Mitte November wurde in Torgau der erste Fall in Sachsen bei Wildenten nachgewiesen, wenig später, am 24. Dezember kam es zu einem Ausbruch in einer Gänsehaltung bei Grimma. Vier Tage später wurde ein weiterer Ausbruch in einer Hühner-Haltung bei Grimma festgestellt. Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), hatte bereits im Oktober eine erhöhte Wachsamkeit gegenüber Wildvogel-Totfunden und eine Überprüfung der Biosicherheitsmaßnahmen in den Geflügelhaltungen empfohlen. „Vorbeugen ist immer besser, als später Tierseuchenbekämpfung durchführen zu müssen“, so der Präsident des FLI, Prof. Thomas C. Mettenleiter, damals. Gefahr für den Menschen? „Geflügelpest ist für Hausgeflügel hochansteckend und verläuft mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen. HPAIV, aber auch einige LPAIV können bei Exposition gegenüber einer hohen Infektionsdosis auch auf den Menschen übertragen werden und dort tödlich verlaufende Erkrankungen auslösen“, schreibt das FLI aus seiner Website. Allerdings ist eine Übertragung nach derzeitigen Erkenntnissen nur bei „engem Kontakt mit erkrankten oder verendeten Vögeln sowie deren Produkten oder Ausscheidungen“ möglich, schreibt das Robert Koch-Institut. In Deutschland sind laut RKI bisher keine Erkrankungen beim Menschen nachgewiesen worden. Trotzdem nochmals der Hinweis: Sollten Sie tote Wasservögel finden, fassen Sie diese nicht an. Melden Sie den Fundort dem Veterinäramt: veterinaeramt@kreis-gr.de. Am Uferbereich des Quitzdorfer Stausees sind in den vergangenen Tagen mehrere tote Wasservögel gefunden worden. Deshalb bittet das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Görlitz dringend den Uferbereich des Stausees zu meiden.…

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