Carola Pönisch

Boulevardtheater feiert fünften Geburtstag

Dresden. Rückblende 2014: Im September öffnen mit vier Tagen Abstand im Stadtzentrum zwei neue Bühnen: Das Sächsische Volkstheater (11.) und das Boulevardtheater (14.). »Ob das gutgeht?« fragten damals viele skeptisch.

Heute, fünf Jahre später, gibt‘s darauf eine klare Antwort: Es ging gut (für das Boulevardtheater) und nicht gut (für das Mundarttheater). Das neu gegründete Sächsische Volkstheater, für das ein leerstehender Laden in der Trompetergasse (gehört zur Centrum Galerie) aufwändig umgebaut wurde, überlebte leider nicht sehr lange, schon 2015 war es Geschichte.

Ob es am Konzept lag – Theater in sächsischer Mundart, Vorstellungen nur freitags und samstags, ansonsten Vermietung der Locations – an der etwas versteckten Lage oder aber doch am absehbaren Überangebot von volksnahen komödiantischen Stücken? Sicher hat vieles dazu beigetragen, dass dieser Spielstätte keine Zukunft beschieden war.

Ganzjähriges Spiel für alle Altersgruppen

Das Boulevardtheater auf der Maternistraße dagegen, in dem zuvor das Theater Wechselbad zu Hause war, feiert in diesen Tagen fünfjähriges Bestehen. Trotz direkter Nähe zur Comödie – nicht nur räumlich, sondern durchaus auch inhaltlich – hat sich diese Bühne fest etabliert. Hier wird »die hohe Kunst des Amüsements« gefeiert, wie es Rex Jakob ausdrückt. »Komödie, Märchen und Konzert, Comedy, Lesung und Show, von leicht bis frivol, für Kinder und Erwachsene jeden Alters, für Gruppen und Firmen«, zählt der Sprecher der Bühne auf. Vielleicht ist es genau diese Mischung, die ein Haus braucht, um bestehen zu können: Entweder Nische oder ganz breites Spektrum...

Der Erfolg jedenfalls gibt den Machern des Boulevardtheater Recht: 820.000 Gäste in fünf Jahren, 2.528 Vorstellungen (bis einschließlich 14. September), jährliche Besucherzahlen von 122.529 in der ersten Spielzeit bis 192.148 in der Saison 2018/19. Die Zuschauer erlebten bisher 19 Premieren sowie zehn Eigenproduktionen. Die erfolgreichsten darunter sind bis heute »Die Olsenbande« (113 Vorstellungen, 50.081 Besucher), »Herr Doktor, die Kanüle klemmt« und »Die Fete endet nie«.

Nun steht die 20. Premiere an. »Barock me, Gräfin Cosel« reiht sich ein in die vielen Highlights rund um die legendäre Hochzeit 1719, als August der Starke seinen Sohn mit ganz großem Pomp unter die Haube brachte. Das neue »Barockical« verspricht eine garantiert ganz große Show.

"Barock me, Gafin Cosel: Premiere 27. Oktober

Licht aus, Spot an für eine der Aufsehen erregendsten Frauen Sachsens. Warum wurde Augusts Mätresse so einflussreich? »Barock me, Gräfin Cosel« ist ein glitzerndes Barockical über Sachsens Glanz und Gloria, mit viel Pomp und Pop, Lust, Laune und Musik von Holger Metzner (Buch) und Olaf Becker (Regie)

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Steven Rupprich hält Eislöwen die Treue

Dresden. Mit Energie in die neue Saison wird auch Steven Rupprich bei den Dresdner Eislöwen gehen. Der Stürmer mit der Nummer elf geht mittlerweile in seine siebte Spielzeit im Dress der Blau-Weißen. Der gebürtige Berliner wird sich zudem im Nachwuchsbereich engagieren. Rupprich hat bereits 329 Meisterschaftsspiele für die Dresdner absolviert und kann in der kommenden Saison Rekordspieler bei den Eislöwen werden. Diesen hält derzeit Pavel Vít mit 344 Partien. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Mit Steven bleibt uns nicht nur ein erfahrener Eishockey-Profi erhalten, sondern auch ein Spieler, für den die Eislöwen zur Herzensangelegenheit geworden sind. Er kann unseren jungen Spielern mit Rat und Tat zur Seite stehen und das er sich in Zukunft auch verstärkt im Nachwuchs engagiert zeigt, wie verbunden er mittlerweile mit den Eishockeystandort Dresden ist. Jede Mannschaft braucht eine lokale Identifikationsfigur und das ist Steven definitiv.“ Steven Rupprich: „Sieben Jahre Dresdner Eislöwen, das hätte ich 2014 kaum für möglich gehalten. Ich freue mich sehr, weiterhin ein Teil des Teams zu sein und die Mannschaft auf und neben dem Eis zu unterstützen. Die vergangenen Jahre waren mit Höhen und Tiefen für uns alle versehen, aber eins steht fest: Der Club ist mit der Zeit gewachsen und hat sich stetig entwickelt. Auch weiterhin möchte ich alles geben, um den Eishockeystandort weiter voranzubringen. Jetzt hoffen wir alle, dass wir die Schlittschuhe für eine baldige Saison schnüren können und endlich wieder das tun dürfen, was wir alle lieben – Eishockey vor Zuschauern spielen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Mit Energie in die neue Saison wird auch Steven Rupprich bei den Dresdner Eislöwen gehen. Der Stürmer mit der Nummer elf geht mittlerweile in seine siebte Spielzeit im Dress der Blau-Weißen. Der gebürtige Berliner wird sich zudem im Nachwuchsbereich…

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Schwimmhallen und Saunen öffnen wieder

Dresden. Obwohl derzeit Baden im Baggersee höher im Kurs stehen dürfte, haben Hobbyschwimmer sicher schon lange auf diese Nachricht gewartet: Die Dresdner Schwimmhallen und Saunen gehen ab Ende August nach und nach wieder ans Netz. Nach erfolgreicher Abstimmung aller einzelnen, objektbezogenen Hygienekonzepte mit dem Dresdner Gesundheitsamt soll das Schwimmangebot wieder erweitert bzw. geschlossene Hallen wieder geöffnet werden. So sieht der Zeitplan aus Ab 31. August gelten zunächst im Schwimmsportkomplex Freiberger Platz (Halle 2) wieder "normale" Öffnungszeiten täglich von 10 bis 22 Uhr (sonntags bis 21 Uhr). Frühschwimmen findet montags, dienstags, donnerstags und freitags von 6 bis 8 Uhr statt. Auch das Lehrschwimmbecken ist wieder nutzbar. Überwiegend in Halle 1 ist das Schulschwimmen und Vereinstraining organisiert. Ab 7. September später ziehen die Schwimmhallen Bühlau und Prohlis sowie das Nordbad nach. Der Hallenbereich im Georg-Arnhold-Bad ist dann täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Die Schwimmhalle Klotzsche folgt am 14. September mit den Blöcken für das Öffentliche Schwimmen, wie sie vor der Schließung galten (zunächst außer sonntags). Saunieren mit Einschränkung Auch für die Saunen gibt es einen Zeitplan: Ab 12. September  werden sie im Georg-Arnhold-Bad, auf der Freiberger Straße sowie in der Schwimmhalle Bühlau und im Nordbad wieder aufgeheizt. Pandemiebedingt müssen aber die Dampfbäder und Saunakabinen, in denen keine 80 Grad Celsius erreicht werden können, bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Auch Aufgüsse sind behördlich untersagt. In allen  Objekten gelten nach wie vor die derzeit gängigen Hygieneregeln wie Abstandhalten und  Maske tragen in den ausgewiesenen Bereichen. Zudem wird die Dresdner Bäder GmbH ihr inzwischen bewährtes Online-Ticket-System anbieten, um den Zugang in Hallenbäder und Saunen möglichst schnell und reibungslos sicherzustellen.Obwohl derzeit Baden im Baggersee höher im Kurs stehen dürfte, haben Hobbyschwimmer sicher schon lange auf diese Nachricht gewartet: Die Dresdner Schwimmhallen und Saunen gehen ab Ende August nach und nach wieder ans Netz. Nach erfolgreicher…

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