gb

Corona beendet DEL2-Saison vorzeitig

Dresden. Für die drei sächsischen Vereine, die Dresdner Eislöwen, die Lausitzer Füchse und die Eispiraten Crimmitschau heißt das vorzeitige Sommerpause.

 Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) sieht sich gezwungen, die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden. Die anstehende Endrunde entfällt. Der Grund dafür sind die Anordnungen mehrerer Bundesländer, Großveranstaltungen wie Spiele der DEL2 mit mehr als 1.000 Teilnehmern zu untersagen. Die DEL2 folgt damit den offiziellen Empfehlungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Gesundheitsminister Jens Spahn und reagiert zugleich auf die örtlichen Behörden und deren Entscheidungen.

René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2: "Gerade in Folge einer so spannenden und sportlich extrem ausgeglichenen Saison, wie wir sie in der Hauptrunde erleben durften, tut uns dieses vorzeitige Ende der Saison weh und wir bedauern dies für die gesamte DEL2-Familie. Allerdings gehen auch an uns behördliche Vorgaben und aktuelle Entwicklungen nicht vorüber. Natürlich haben wir gehofft, die Saison zu Ende zu spielen. Am Ende hat aber die Gesundheit aller Beteiligten und die Beachtung offizieller Anweisungen und Vorgaben oberste Priorität."

Die Löwen Frankfurt stehen als Hauptrundensieger fest. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison gibt es in diesem Jahr keinen Meister der DEL2 und auch keinen sportlichen Absteiger.

Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: "Die Saison vorzeitig zu beenden, schmerzt uns sehr. Aus sportlicher Sicht ist es sehr schade, aber die Gesundheit aller steht letztlich im Vordergrund. Die Entscheidung in diesem Umfang kam für alle überraschend. Es wird ein paar Tage in Anspruch nehmen, um alle Fragen klären zu können. Wir bitten daher um Verständnis und ein wenig Geduld. Wir bedanken uns für die Unterstützung im Saisonverlauf bei den Fans!

Am Mittwoch, 11. März findet 10.30 Uhr eine Facebook-Live-Stellungnahme mit DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch auf der offiziellen DEL2-Facebook-Seite statt. (pm)

Auch für die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die Saison vorzeitig beendet. Mehr dazu >>HIER<<

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Neuer Stellvertreter des Pirnaer OB

Pirna. Glashütte muss sich nun unerwartet einen neuen Bürgermeister suchen, spätestens, wenn Anfang Juli 2021 Markus Dreßler (CDU) seinen Schreibtisch im Rathaus geräumt hat. Das langjährige Glashütter Stadtoberhaupt wird Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Schulen sowie als Bürgermeister Stellvertreter des Oberbürgermeisters in Pirna. In geheimer Abstimmung während einer Sondersitzung haben die Stadträte der Sandsteinstadt den 45-jährigen Lokalpolitiker mit deutlicher Mehrheit gewählt. Von den insgesamt 26 Stadträten votierten 18 für Dreßler. Acht stimmten für Steffen Caspar, Amtsleiter für Soziales, Schulen und Jugend in der Großen Kreisstadt Freital, den zweiten Bewerber, der es in einem Auswahlverfahren unter insgesamt 19 Kandidaten in die Endrunde geschafft hatte. Der Diplom-Verwaltungswirt wurde 1976 in Freital geboren, ist Vater von vier Kindern und wohnt mit seiner Familie in Schlottwitz. Er ist seit 22 Jahren kommunalpolitisch aktiv und seit 17 Jahren Bürgermeister. Markus Dreßler löst Anfang Juli 2021 Eckhard Lang ab. Der 63-jährige Pirnaer war mit Unterbrechung von 2008 bis 2014 seit 1990 erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters und Beigeordneter in der Elbestadt. Er beendet diese Tätigkeit zum 30. Juni mit Ablauf seiner Amtszeit und stand für eine Wiederwahl nicht Glashütte muss sich nun unerwartet einen neuen Bürgermeister suchen, spätestens, wenn Anfang Juli 2021 Markus Dreßler (CDU) seinen Schreibtisch im Rathaus geräumt hat. Das langjährige Glashütter Stadtoberhaupt wird Beigeordneter für Stadtentwicklung,…

weiterlesen