Thomas Schmidt/asl

Der Hochsprung löst die Pizza ab

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Es ist rund 30 Jahre her, als "Pizza für Jonas Wagner" zum Kult-Slogan wurde. Er kam in einem witzigen Werbe-Spot von BP vor und sorgte immer wieder für Lacher, wenn einem der Italiener das bestellte Backwerk lieferte. Für die Jüngeren oder zum Auffrischen: Den TV-Spot kann man googeln. Aber wenn man in der Suchmaschine "Jonas Wagner" eingibt, steht dahinter an oberster Stelle das Wort "Hochsprung" hinter dem Namen. Danach kommt "Jonas Wagner Dresden" und erst an dritter Stelle "Jonas Wagner Pizza".  Dieses Ranking dürfte spätestens seit dem vergangenen Wochenende zementiert sein, denn der DSC-Leichtathlet Jonas Wagner wurde in Dortmund überraschend Deutscher Hallenmeister im Hochsprung. Genauso sensationell: Mit 2,28 Metern übertraf er seine persönliche Bestleistung um sechs Zentimeter. Nun fährt der 23-Jährige in zwei Wochen zur Hallen-EM nach Polen und könnte sich dort sogar für Olympia in Tokio qualifizieren.

Dieses Ticket hat Karl Bebendorf bereits so gut wie in der Tasche. Bei der Hallen-DM wurde der DSC-Athlet über 1500 Meter Dritter, was für die EM-Qualifikation für die gleiche Strecke reichte. Doch DM und EM sind nur Aufbau-Wettkämpfe für Olympia. In Tokio tritt Bebendorf in einer Disziplin an, in der er 2019 und 2020 im Freien Deutscher Meister wurde, die es aber unterm Hallen-Dach nicht gibt: 3000 Meter Hindernis. Die haben in Dresden dank Hagen Melzer Tradition. Der wurde Europameister ein paar Jahre vor dem BP-Werbe-Spot.

Podcast

Im aktuellen Podcast »Schmidtis Overtime«: Leichtathleten, Galopper, Dynamo und mehr

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Magazine. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

weiterlesen