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Die Zeit der Dresdner Rekordspieler

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Es ist die Zeit der Rekordspieler in Dresden. Bei den Eislöwen stellte Steven Rupprich jetzt eine Marke auf, die so schnell wohl nicht geknackt werden dürfte: 345 Mal trug der gebürtige Berliner seit 2014 das Eislöwen-Trikot und damit so oft, wie vor ihm kein Spieler in Elbflorenz. Zumal der Mittelstürmer noch nicht ans Aufhören denkt. Und wenn es so weit sein wird, soll es für Rupprich bei den Blau-Weißen weitergehen – in welcher Funktion auch immer.

Bei den Schwarz-Gelben wird Torsten Gütschow noch Jahrzehnte ganz oben stehen. Zwischen 1980 und 1999 lief der Angreifer 371 Mal für die Dynamos auf – 180 Mal in der DDR-Oberliga, 191 Mal nach der Wende von der 1. bis zur 4. Liga (die dann auch wieder Oberliga hieß). Eine Marke für die Ewigkeit? Bei der heutigen Halbwertszeit eines Profis kann man aus dem Frage- guten Gewissens ein  Ausrufezeichen machen.

Was das mit einem aktuellen Rekord zu tun hat? Mit Niklas Kreuzer kehrte jetzt einer zurück, der  bereits zwischen 2014 und 2020 ein Schwarz-Gelber war – heutzutage eine halbe Ewigkeit. Kein  Wunder, dass Kreuzer mit 160 Einsätzen der aktuelle Rekordspieler ist und damit Marco Hartmann (146) ablöste. In seiner letzten Dynamo-Saison zog er in der ewigen Einsatz-Liste auf Platz 17 und damit an Größen wie Hartmut Schade (154) und Gert Heidler (146) vorbei. Demnächst könnte er sich René Beuchel (171) schnappen. Ulf Kirsten (180) wird Rang 15 verteidigen, könnte aber in der nächsten Spielzeit dran glauben, wenn Kreuzer über den Sommer hinaus bei Dynamo bleibt.

Podcast

Im aktuellen Podcast »Schmidtis Overtime«: Kreuzers Ziel heißt Aufstieg! Stimmen zur Siegesserie der Eislöwen.

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