Carola Pönisch

Durchs runde Leder für immer verbunden

Dresden. Fußball verbindet fürs Leben: Dass dieser Spruch zutrifft, beweisen die ehemaligen Spieler der B-/A-Jugendmannschaft der BSG Lok Dresden.Vor 60 Jahren kickten sie in der BSG Lok Dresden, heute plaudern sie von damals.

 Die einst flotten Kicker der Jugendmannschaft sind längst gesetzte Herren mit silbrig weißem Haar und dem runden Leder sehen sie lieber nach als dass es noch selbst ins Rollen bringen wollen.Doch damals, in der Zeit von 1950 bis '55, jagten sie in den Jugend-Sonderklassen des Bezirkes Dresden dem runden Leder nach und zwar recht erfolgreich: "Wir gewannen alle Hallenturniere, wurden 1953 DDR-Vizemeister, holten 1955 den 3. Platz bei den DDR-A-Jugendmeisterschaften  und gewannen mehrere Pokalmeisterschaften um die "Silberne Lok" und den Junge Welt-Pokal", erzählt Hanspeter Härtel. Intensives Training, eiserne Disziplin und Freundschaft unter den Spielern seien das Erfolgsgeheimnis gewesen. "Den größten Anteil hatten natürlich unser Trainer Helmut Andrä und der Jugendbetreuer Rudolf Friedrich, den wir alle nur Frido nannten und ohne den gar nichts ging." Auch heute noch ist Frido mit von der Partie. Denn seit zwölf Jahren treffen sich die ehemaligen Fußballer einmal im Jahr, zwei reisen sogar extra  aus Köln und Potsdam an. Dann vergeht die Zeit wie im Fluge, werden Erinnerungen getauscht und Geschichten mit "Weißt du noch, damals..." erzählt. "Wir nehmen uns dann immer zwei Tage Zeit, unsere Frauen sind dabei und natürlich unser Frido", sagt Härtel. Vor allem ihm haben es die ehemaligen Fußballjungs zu verdanken, dass sie nach den Angriffen auf Dresden im Februar 1945 ziemlich schnell in der Knabenmannschaft der BSG am Emerich-Ambros-Ufer eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung jenseits der täglichen Sorgen und schon bald ein zweites Zuhause fanden. "Diese Zeit wird uns immer in Erinnerung bleiben", meint Hanspeter Härte, der sich übrigens am Wochenende im "kleinem Kreis" trifft, um das nächste große Treffen im Frühjahr 2013 zu planen.

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Mütter als Fels der Familie

Sachsen. Das Müttergenesungswerk ruft unter dem Motto #gemeinsamstark zu Spenden und Sammlungen für Mütter auf. Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks betont in ihrem Spendenaufruf: »Gerade jetzt ist jegliche Unterstützung von großer Bedeutung, um die Familien in unserem Land in diesen herausfordernden Zeiten und darüber hinaus zu stärken!« Jeder Tag müsste Muttertag sein Am Muttertag erfahren die Leistungen und Lasten von Müttern die dringend notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung. »Viel zu oft wird diese alltägliche Familienarbeit, die ein wichtiger Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Leben ist, als selbstverständlich hingenommen,« sagt Schirmherrin Büdenbender. Eigentlich müsste jeder Tag Muttertag sein. Eines ist jedoch klar: Seit mehr als einem Jahr herrscht Ausnahmezustand und besonders Mütter spüren den Druck und die Auswirkungen der Corona-Pandemie: Schule und Kinderbetreuung fallen aus, das Arbeitsleben verlagert sich für viele auf das Zuhause, die Pflege von Angehörigen ist oftmals nur unter erschwerten Bedingungen zu gewährleisten und dann noch der Haushalt. Die Mehrfachbelastung unter diesen extremen Bedingungen zwingt die Stärkste in die Knie. Und genau das passiert: Irgendwann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Erschöpfung setzt ein, ein Gefühl von Hilflosigkeit und Überforderung und die Gesundheit leidet. Unterstützung durchs Müttergenesungswerk Oft zu spät suchen sich Mütter dann Hilfe. Das Müttergenesungswerk, das sich seit über 70 Jahren für die Gesundheit von Müttern einsetzt, ein Beratungsnetz und Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Mutter und Kind anbietet – auch für Väter. In den dreiwöchigen Kuren profitieren Teilnehmer von einem gendersensiblen Kurangebot, das individuell auf die Bedürfnisse und die Lebenssituation in der Familie zugeschnitten ist. Durch verschiedene Therapien und den Austausch mit anderen Müttern gewinnen die Frauen Abstand vom Alltag, tanken Kraft, erhalten neue Impulse und verändern den Blick auf Zuhause. Spenden hilft konkret Die Arbeit des Müttergenesungswerks ist u.a. durch Spenden möglich: Information, Aufklärung, Beratungsarbeit und Nachsorge sowie ganz konkret mit direkten finanziellen Kur-Zuschüssen für Mütter. Gemeinsam kann man sich für Mütter stark machen. Hilfe durch: Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerks direkte Spende: www.gemeinsam-stark.social/spenden Spendenkonto: IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 / BIC: BFSWDE33MUEDas Müttergenesungswerk ruft unter dem Motto #gemeinsamstark zu Spenden und Sammlungen für Mütter auf. Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks betont in ihrem Spendenaufruf: »Gerade jetzt ist jegliche Unterstützung von großer…

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