Carola Pönisch

E-Scooter TIER zieht sich aus Dresden zurück

Dresden. Schlechte Wetterbedingungen und der Lockdown haben die Nutzungszahlen zuletzt stark zurückgehen lassen

TIER, Europas führender Anbieter im Bereich Mikromobilität, wird seinen E-Scooter-Service in Dresden bis auf Weiteres pausieren. Zum Monatsende werden alle E-Scooter des Berliner Unternehmens in insgesamt zwei deutschen Städten, Augsburg und Dresden, auf unbestimmte Zeit von den Straßen verschwinden, nachdem schlechte Wetterbedingungen und der Lockdown dafür gesorgt haben, dass die Nutzungszahlen zuletzt stark zurückgegangen waren.

Georg Grams, City Manager Dresden bei TIER, schließ eine Rückkehr nicht aus, wenn sich die Rahmenbedingungen verbessert haben.

"Wir hoffen, dass wir zurückkommen werden, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist." Wie viele E-Scooter genau in Dresden eingesetzt waren, wollte das Unternehmen nie verraten.

TIER Mobility ist nach eigenen Aussagen in über 90 Städten in 10 Ländern tätig. Die Firma hat ihren Hauptsitz in Berlin und beschäftigt rund 900 Mitarbeiter. Gründer des Unternehmens sind Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin. 

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Winterpause beendet

Cottbus. Nach der Winterpause werden im Rehgarten des Branitzer Parks die Bauarbeiten fortgesetzt. In einer ersten Bauphase wurden im letzten Jahr bereits drei neue Brücken an historischen Standorten wiedererrichtet und mit den Wegearbeiten in diesem Areal begonnen. In den nächsten Wochen werden die Wegearbeiten auf Grundlage gartenarchäologischer Untersuchungen weiter fortgesetzt, Gehölzpflanzungen angelegt und die Ufer des südlich angrenzenden Schlosssees und Branitz-Dissencher Landgrabens saniert. Zuletzt wird ein Teil des Hauptwegs zwischen Cottbuser Torhaus und Schloss restauriert und der Hardenbergplatz wiedereingerichtet, womit voraussichtlich im Juni dieses Jahres die Bauarbeiten im Rehgarten ihren Abschluss finden. Dann werden nach über 75 Jahren die neuen Brücken und Wege im Rehgarten wieder begehbar sein. Der Rehgarten, der den nördlichen Abschluss des Branitzer Pleasuregrounds bildet, war ursprünglich von einem feingliedrigen Wegesystem durchzogen. An dieser Stelle hatte Fürst Pückler ein Gehege für zahme Rehe und Hirsche eingerichtet, um damit an seine legendäre Kutschfahrt mit weißen Hirschen vor dem Berliner Kaffeehaus Kranzler zu erinnern. Zudem gestaltete der Fürst in diesem Bereich einen Gedenkort für seinen Schwiegervater, den preußischen Staatskanzler Karl August von Hardenberg, an dem er inmitten von Hortensien dessen Büste aufstellen ließ. Besonders die Lage des Rehgartens zwischen Pleasureground am Schloss, Schlossgärtnerei und Parkökonomie, aber auch genau zwischen Innen- und Außenpark macht den Rehgarten zu einem der herausragenden Plätze in der Branitzer Parklandschaft, die vor genau 175 Jahren begonnen wurde. Die gartendenkmalpflegerischen Wiederherstellungsmaßnahmen im Rehgarten erfolgen im Rahmen des deutsch-polnischen Interreg-Projektes »Erhaltung und Nutzung der historischen Parklandschaften Branitz und Zatonie«. Bauherr ist die Stadt Cottbus, Projektpartner die Stadt Zielona Góra und das Städtische Zentrum für Sport und Erholung in Zielona Góra (MOSIR). Die Arbeiten sind durch Mittel aus dem europäischen Kooperationsprogramm INTERREG V A Brandenburg – Polen 2014-2020 gefördert.Nach der Winterpause werden im Rehgarten des Branitzer Parks die Bauarbeiten fortgesetzt. In einer ersten Bauphase wurden im letzten Jahr bereits drei neue Brücken an historischen Standorten wiedererrichtet und mit den Wegearbeiten in diesem Areal…

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