gb

Eislöwen haben neuen Chef-Trainer

Gebürtiger Bad Tölzer wird neuer Chefcoach der Blau-Weißen: Andreas Brockmann hat bei den Eislöwen einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2021/2022 unterschrieben und wird zum Heimspiel gegen die Kassel Huskies erstmals hinter der Bande stehen. Der 53-Jährige war zuletzt vier Jahre Cheftrainer des ESV Kaufbeuren, mit dem er dreimal das Playoff-Halbfinale in der DEL2 erreichte.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es waren für mich lange acht Monate ohne Eishockey. Es ging jetzt alles sehr schnell und ich bin froh hier zu sein. Die Eislöwen sind ein gut geführter Club und ich habe an meine Auftritte in Dresden auch viele gute Erinnerungen. Schritt für Schritt wollen wir jetzt Kleinigkeiten verbessern und einfach Spiele gewinnen. Aber da wird ein wenig Geduld gefragt sein.“

Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Andreas Brockmann kennt die Liga bestens, hat jahrelang an seinen Standorten kontinuierlich gearbeitet und einen hervorragenden Job gemacht. Es waren intensive Gespräche, aber wir sind uns schnell einig geworden. Wir wollen mit Andreas Brockmann nicht nur in der laufenden Saison sondern auch in der nächsten Spielzeit erfolgreich zusammenarbeiten.“

Vor seiner Tätigkeit in Kaufbeuren war Brockmann unter anderem beim EV Landshut in der DEL2 als Trainer tätig und coachte auch die Nürnberg Ice Tigers in der DEL. Als Spieler schnürte er unter anderem für die Düsseldorfer EG und die Eisbären Berlin im deutschen Eishockey-Oberhaus die Schlittschuhe und lief in der 2. Bundesliga für Heilbronn und den SC Riessersee auf. Brockmann bestritt darüber hinaus 42 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft und nahm an den Olympischen Spielen 1992 in Albertville sowie der Weltmeisterschaft im selben Jahr in Prag und Bratislava teil.

(pm/Dresdner Eislöwen)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Magazine. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

weiterlesen