gb

Eislöwen holen Derbysieg

Die Dresdner Eislöwen haben den vierten Saisonsieg in der DEL2 eingefahren. Im Sachsen-Derby gegen die Eispiraten Crimmitschau haben sich die Blau-Weißen mit 3:2 nach Verlängerung durchgesetzt. Nick Huard sicherte seinem Team den Zusatzpunkt. Das Tor der Eislöwen hütete Riku Helenius.

Wie schon im Vorweihnachts-Derby gegen die Lausitzer Füchse erwischten die Eislöwen den besseren Start in die Partie. Nachdem unter anderem Vladislav Filin in den Anfangsminuten noch scheiterte, konnte Louis Trattner die Scheibe zur Dresdner Führung über die Linie befördern. Arne Uplegger zog mit dem Puck ins Angriffsdrittel und setzte Evan Trupp ein. Der US-Boy beförderte den Puck vor das Tor, wo Trattner einnetzte (8. Minute). Die Eislöwen setzten direkt nach und erhöhten durch Vladislav Filin (10.) in Überzahl. Bei der Zwei-Tore-Führung blieb es aber nicht. Timo Gams verkürzte für die Eispiraten im Powerplay (19.)

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Eislöwen weiter mehr vom Spiel, verpassten aber den dritten Treffer nachzulegen. Besser machten es die Gäste aus Westsachsen. 19 Sekunden vor Drittelende erzielte Marius Demmler das 2:2.

Im dritten Drittel bestimmten die Eislöwen weiterhin das Spielgeschehen, aber das dritte Tor wollte nicht fallen. Weil auch die Gäste nicht zum dritten Treffer kamen, ging das Sachsen-Derby in die Verlängerung. Dort war das Glück auf Seiten der Eislöwen. Jordan Knackstedt leitete einen Konter an, legte vor dem Tor quer auf Huard, der den 3:2-Siegtreffer erzielte.

Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es ist immer gut ein Derby zu gewinnen. Es war wieder ein enges Spiel, schon das achte mit nur einem Tor Unterschied. Leider haben wir von diesen acht engen Spielen erst das zweite gewonnen. Die Kleinigkeiten machen den Unterschied und heute war auch das Glück auf unserer Seite. Ich hoffe wir können Selbstvertrauen aus diesem Spiel mitnehmen.“

(pm/Dresdner Eislöwen)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Magazine. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

weiterlesen