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Eislöwen holen drei Punkte in Heilbronn

Die Dresdner Eislöwen haben das Nachholspiel bei den Heilbronner Falken mit 5:2 gewonnen und damit den ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison gefeiert. Elvijs Biezais, Tom Knobloch und Silvan Heiß rückten beim Gastspiel ins Aufgebot. Riku Helenius stand im Dresdner Tor.

Zu Beginn der Partie bot sich ein ähnliches Spiel, wie bei den vergangenen Auftritten der Eislöwen. Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann startete gut und erspielte sich Torchancen, ohne diese aber erfolgreich zu verwerten. Den Falken fiel dagegen wenig in der Offensive ein.

Sechs der am Ende sieben Tore sollten im zweiten Spielabschnitt fallen. Weil sich die Gastgeber zu viele Strafen leisteten, konnten sich die Eislöwen durch drei Powerplay-Tore klar absetzen. Steve Hanusch, Roope Ranta und Elvijs Biezais erzielten die Tore. Daraufhin leisteten sich die Blau-Weißen leichte Fehler, was die Falken bestraften. Marcus Götz besorgte das 1:3 und Pierre Preto in Überzahl sogar den 2:3-Anschlusstreffer. Aber die Eislöwen hatten noch im zweiten Drittel die richtige Antwort parat. Vladislav Filin tauchte frei im Angriffsdrittel auf und ließ Matthias Nemec mit seinem Schlagschuss keine Chance.

Im dritten Drittel kontrollierten die Sachsen die Partie weitestgehend, ohne die ganz großen gefährlichen Chancen zuzulassen. Als Heilbronn schließlich den sechsten Stürmer brachte, besorgte Toni Ritter in der 58. Minute den 5:2-Endstand mit einem Schuss ins leere Tor. Riku Helenius konnte sich im Anschluss noch einmal gegen Heilbronns Kirsch auszeichnen und Dennis Swinnen scheiterte noch an der Latte.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich muss meiner Mannschaft heute ein Kompliment machen, weil wir 60 Minuten unser Spiel durchgezogen haben. Dazu hat unser Unterzahlspiel heute gut funktioniert. Im zweiten Drittel war es eine Frage, wer das erste Tor schießt. Da haben wir auch im Powerplay gut gespielt. Durch dumme Strafen haben wir Heilbronn wieder ins Spiel gelassen, da war das 4:2 extrem wichtig. Im letzten Drittel haben wir super gekämpft und nicht mehr viel zugelassen. Es ist der erste Auswärtssieg seit neun Monaten. Den haben sich die Jungs verdient.“

Am Freitag, 22. Januar, 19.30 Uhr, geht es für die Dresdner Eislöwen mit dem Heimspiel gegen den EV Landshut weiter.

(pm/Dresdner Eislöwen)

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Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

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