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Eislöwen: Siegesserie geht weiter

Zum 345. Spiel von Steven Rupprich im Trikot der Dresdner Eislöwen haben die Blau-Weißen einen 1:0-Erfolg nach Verlängerung gegen die Lausitzer Füchse eingefahren. Der 31-Jährige wurde vor dem Spiel unter anderem mit einem Trikot mit der Nummer 345 geehrt, außerdem richteten ehemalige Weggefährten sowie Rupprichs Familie Videogrüße an den neuen Rekordspieler. Riku Helenius blieb zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer. Das Siegtor für die Eislöwen erzielte Vladislav Filin in der Verlängerung.

Es war ein Sachsen-Derby, in dem die Spieler vor leeren Rängen für die Emotionen sorgen mussten. Beide leisteten sich dabei Ungenauigkeiten und Undiszipliniertheiten, weshalb sowohl die Eislöwen als auch die Füchse Strafen absitzen mussten. Beide Teams konnten aber nur wenige Akzente in Überzahl setzen. Die größte Torchance für die Eislöwen hatte Tom Knobloch, der am Schoner von Mac Carruth scheiterte.

Im zweiten Drittel fiel Steve Hanusch mit einer großartigen Rettungstat auf, in der Offensive gelang den Eislöwen ansonsten nur wenig. Aber auch die Gäste aus Weißwasser konnten nur selten für Gefahr sorgen. Nach 40 Minuten blieb es beim 0:0.

Im Schlussabschnitt konnte sich Riku Helenius mehrfach auszeichnen und seinem Team so mindestens einen Punkt retten. Auf der Gegenseite verpasste unter anderem Rekordspieler Rupprich den Führungstreffer.

Das Derby ging in die Verlängerung. Nachdem Helenius erneut stark parierte, setzten Filin und Hanusch zum Kontern an. Die Nummer 47 der Eislöwen vollendete den Gegenangriff erfolgreich und sorgte so für den Zusatzpunkt.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich bin sehr glücklich über die zwei Punkte. Vor wenigen Wochen hatten wir noch gut gespielt, aber verloren. Heute haben wir nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber es geht am Ende um Siege. Spielerisch bin ich aber nicht ganz zufrieden mit unserem Auftritt. Wir hatten heute aber auch einen überragenden Riku Helenius im Tor, der uns den Sieg festgehalten hat.“

Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 31. Januar, 18 Uhr, mit dem Auswärtsspiel in Kaufbeuren.

(pm/Dresdner Eislöwen)

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Zittau will die Kameras

Zittau. Seit November 2019 gibt es die Soko Argus. Vergangene Woche wurde nach 16-monatiger Arbeit der Sonderkommission Bilanz gezogen. Während der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu sich über die genannten Zahlen sicher freuen dürfte, sah das bei seinem Zittauer Amtskollegen Thomas Zenkers anders aus. So sank beispielsweise die Zahl der Eigentumsdelikte 2020 im Vergleich zu 2019 in Görlitz um 19 Prozent, in Zittau stieg sie um 24 Prozent. Eine ähnliches Bild gibt’s bei den Fahrzeugdiebstählen: In Görlitz sank die Zahl um 42 Prozent (Rückgang von 120 auf 70 Fälle), in Zittau gab es einen Anstieg um 76 Prozent (von 38 auf 67 Fälle). Diese Zahlen führt die Polizei auch auf die in Görlitz eingesetzte Videoüberwachung zurück, die im August 2019 in Betrieb ging. Die hochauflösende Technik überwacht an derzeit fünf Standorten den grenzüberschreitenden Verkehr. Die aufgezeichneten Daten werteten die Ermittler bei entsprechenden Straftaten aus. In allen übrigen Fällen wird das Material nach 96 Stunden unwiderruflich gelöscht. Darüber hinaus steht den Kriminalisten seit Ende Februar 2021 eine mobile Variante dieser Technik zur Verfügung. „Der Anstieg dieser Kriminalitätskennzahlen in Zittau und Umgebung ist erschreckend und deutlich höher als nach den Vorwarnungen auf mögliche Verdrängung aus dem Görlitzer Raum zu befürchten war“, erklärt Thomas Zenker. Die Vorbereitungen für die Kameraüberwachung an wichtigen Routen im Zittauer Raum liefen zwar bereits, die notwendigen Entscheidungen im Haushalt des Freistaats und daran gekoppelte Ausschreibungen und Vergaben lassen aber noch einen längeren Zeitraum bis zur Umsetzung vermuten. Die Stadt hat dem Innenministerium in allen planungsrechtlichen Dingen Unterstützung zugesichert. Der Zittauer OB hat auch das Gespräch mit den polnischen und tschechischen Nachbarkommunen gesucht: „Wir sind uns einig, alle wollen diese Technik und die Unterstützung der Soko Argus sowie weitere bi- und trinationale Polizeizusammenarbeit – wir brauchen neue Wege zur erfolgreichen Kriminalitätsbekämpfung in unserer Region. Das ist unser nachbarschaftliches Miteinander eine wichtige Grundlage.“  Bis zur Errichtung von Kameratechnik in Zittau dürfte es jedoch noch mehr als ein Jahr dauern, sodass Zenker eine weitere negative Entwicklung für Zittau befürchtet. „Der Freistaat muss deshalb sofort konsequent handeln, sonst ist der sichtbare Erfolg im Görlitzer Bereich nur ein teuer erkaufter und fauler Kompromiss.“ Seit November 2019 gibt es die Soko Argus. Vergangene Woche wurde nach 16-monatiger Arbeit der Sonderkommission Bilanz gezogen. Während der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu sich über die genannten Zahlen sicher freuen dürfte, sah das bei…

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HC Elbflorenz erhält Lizenz

Dresden. Am Dienstag, 20. April, hat die unabhängige Lizensierungskommission der HBL offiziell die Lizenzen für die Saison 2021/22 vergeben. Alle Vereine der 1. und 2. Handball-Bundesliga haben demnach für die kommende Saison die Lizenz zur Teilnahme am Ligabetrieb erhalten. Somit hat auch der HC Elbflorenz Dresden eben jene Lizensierungsprüfung erfolgreich bestanden. Damit stellt der HCE in einem weiteren Schritt die Weichen für die kommende Saison. Lediglich der Zweitligist Wilhelmshavener HV erhält die Lizenz für die kommende Saison nur unter der Bedingung, dass die derzeit bestehende Liquiditätslücke bis spätestens zum 12. Mai 2021 geschlossen wird. Ansonsten äußerte sich der Leiter des Lizenzierungsverfahrens der HBL Mattes Rogowski wie folgt zum Erhalt der Lizenz bei allen Bundesligisten: „Nach über einem Jahr Corona-Pandemie zahlt es sich aus, dass die Klubs in den vorherigen Jahren solide gewirtschaftet haben und sukzessive negatives Eigenkapital abgebaut haben. Auch wenn das rettende Ufer noch ein ganzes Stück entfernt liegt, ist die Erteilung der Lizenzen nach intensiver Prüfung, wenn auch teils unter Auflagen, sehr erfreulich.“ Geschäftsführerin Cathleen Rupprecht dazu: „Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir die Lizenz erhalten haben. Ein großer Dank gilt unserem Partner der AARTAX Steuerberatungsgesellschaft mbH, die uns im gesamten Prozess des Lizensierungsverfahrens unterstützt und einen erheblichen Beitrag zum Erhalt der Lizenz geleistet haben. Wichtig, um die gesamten finanziellen und organisatorischen Vorkehrungen zu treffen, sind natürlich all unsere Sponsoren, die uns auch während der für alle schweren Pandemiezeit die Treue halten. Dafür gebührt Allen ein großer Dank im Namen des gesamten Vereins.“ (pm/HC Elbflorenz Dresden)Am Dienstag, 20. April, hat die unabhängige Lizensierungskommission der HBL offiziell die Lizenzen für die Saison 2021/22 vergeben. Alle Vereine der 1. und 2. Handball-Bundesliga haben demnach für die kommende Saison die Lizenz zur Teilnahme am…

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