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Eislöwen trennen sich von Trainer Gratton

Die Dresdner Eislöwen haben auf den enttäuschenden Saisonstart reagiert und Cheftrainer Bradley Gratton entlassen. Die Entscheidung des Clubs teilte Sportdirektor Thomas Barth dem 48-jährigen Kanadier und der Mannschaft noch vor der heutigen ersten Trainingseinheit mit. Die Leitung des Trainings übernimmt bis auf Weiteres der bisherige Co-Trainer Petteri Kilpivaara. Ihm zur Seite stehen Athletiktrainer Niels Böttger und Torwarttrainer Anton Lukin.

Überraschend kommt die Trennung vom Trainer nach zwei Punkten aus vier Spielen zum Saisonauftakt inklusive einer 1:7-Klatsche in Freiburg nicht unbedingt, auch wenn man vor der Saison noch voll auf Gratton gesetzt hatte. Als möglichen Nachfolger bringt BILD den Tschechen Jiri Ehrenberger ins Spiel. Er war zuletzt Trainer der Ravensburg Towerstars, ist dort aber im Februar entlassen worden. „Nachdem wir bis zur Länderspielpause begeisternde Spiele gesehen haben, hat sich leider danach eine negative Entwicklung eingestellt, die sich auch in den Ergebnissen niedergeschlagen hat. Somit sehen wir das Erreichen unserer Saisonziele in Gefahr“, begründete Towerstars-Geschäftsführer Rainer Schan damals die Entlassung. Am Ende sicherten sich die Towerstars die Meisterschaft in der DEL 2.

Bradley Gratton hatte die Mannschaft der Eislöwen im Oktober 2018 als Nachfolger von Jochen Molling übernommen. Er führte das Team in der entscheidenden Phase der Saison ins Playoff-Halbfinale. Vor seiner Zeit in Dresden trainierte er den französischen Klub Epinal Gamyo und sammelte bereits als Coach bei den dänischen Erstligisten Rodovre Mighty Bulls, Odense Bulldogs sowie bei der U20 von Dänemark Erfahrung.

 

 

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Kader-News: Filin kehrt zu Eislöwen zurück

Dresden. Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore. Am Ende erreichten die Blau-Weißen das Halbfinale. Seine Ausbildung genoss der jetzt 25-Jährige bei den Eisbären Berlin. Durch die damalige Kooperation zwischen den beiden Clubs konnte Filin für die Sachsen auflaufen und in Dresden Spielpraxis sammeln. In den letzten Jahren spielte der Linksschütze sowohl für DEL- als auch DEL2-Clubs. Seit der Saison 2018/2019 stand Filin in Straubing unter Vertrag und erhielt in seinem ersten Jahr bei den Tigers auch eine Förderlizenz für den Deggendorfer SC. Nun kehrt „Vlad“ wieder in seine alte Wirkungsstätte zurück und wird für die Eislöwen auf Torejagd gehen. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns, dass Vladislav sich für uns entschieden hat. Er kennt Dresden und bringt sehr viel Geschwindigkeit in die ersten beiden Reihen. Die Mannschaft bekommt durch Ihn viel Qualität dazu.“ Vladislav Filin: „Wenn ich an meine Zeit in Dresden zurückdenke, habe ich nur gute Erinnerungen an die Fans, den Club und die Stadt. Die Eislöwen waren meine erste Wahl in der DEL2, denn ich habe mich nicht nur direkt wohlgefühlt, sondern ich weiß auch, dass wir als Team hier etwas erreichen können. Meine Freude wieder das Eislöwen-Trikot zu tragen, ist sehr groß. Außerdem kann ich es kaum erwarten, bald wieder auf das Eis zu gehen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore.…

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