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Eislöwen verlieren in Ravensburg

Die Dresdner Eislöwen haben den zweiten Sieg in Folge verpasst. Zwei Tage nach dem Heimsieg gegen die Bietigheim Steelers mussten sich die Blau-Weißen in Ravensburg mit 3:6 geschlagen geben. Nick Jordan Vieregge begann erneut im Tor.

Nach der langen Busfahrt nach Ravensburg gab es gleich zu Beginn des Spiels die kalte Dusche. Nach nicht einmal drei Minuten stand es bereits 2:0 für die Gastgeber. Robbie Czarnik und Kai Hospelt verwandelten gleich die ersten beiden Torschüsse. Die Eislöwen fanden aber schnell die passende Antwort. Lucas Flade zog in der vierten Minute von der blauen Linie ab und Toni Ritter fälschte die Scheibe entscheidend ab. Der Treffer gab den Dresdnern aber keine Sicherheit. Ravensburg drückte und kam zu weiteren Toren. Joshua Samanski (7.) und erneut Czarnik (9.) schraubten den Spielstand auf 1:4 aus Eislöwen-Sicht. Trainer Andreas Brockmann tauschte daraufhin seinen Torhüter. David Miserotti-Böttcher ersetzte Vieregge. Der 19-Jährige musste bei seinem ersten Einsatz aber auch im ersten Drittel noch einmal hinter sich greifen. In der 20. Minute erzielte David Zucker den fünften Ravensburger Treffer.

Im zweiten Drittel nahmen die Towerstars einen Gang raus, was den Eislöwen Möglichkeiten gab. Allerdings konnten sie diese nicht in Tore ummünzen. Besser machte es John Henrion, der in der 38. Minute das 6:1 für die Ravensburger erzielte.

Im Schlussabschnitt spielten die Eislöwen weiter nach vorn, gaben trotz des deutlichen Rückstandes nicht auf. Jordan Knackstedt (50.) und erneut Ritter (59.) betrieben mit ihren Toren noch Ergebniskosmetik.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Heute muss ich meine Mannschaft auch kritisieren. Lange Busfahrt hin oder her, wir waren nicht bereit. Dazu waren die ersten vier Schüsse gleich alle drin. Wir haben Schritt für Schritt dann ein bisschen besser gespielt, aber Ravensburg hat auch einen Gang zurückgeschaltet. Es ist eine verdiente Niederlage, weil wir nicht bereit waren in die Zweikämpfe zu gehen und läuferisch dagegenzuhalten.“

(pm/Dresdner Eislöwen)

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Night of Light

Pirna. Irgendwie sah Pirnas Skyline in der Nacht zum Mittwoch anders aus als sonst. Ein Gebäude stach beim Blick auf das Panorama der Altstadt unweigerlich ins Auge: die Stadtkirche St. Marien. Plötzlich war Rot die vorherrschende Farbe am Kirchplatz. Zwei Gymnasiasten hatten das Gotteshaus für mehrere Stunden bis zum frühen Morgen unübersehbar in dieses Licht getaucht. Mit der Aktion „Alarmstufe Rot“ wiesen diesmal ein 17- und ein 19-Jähriger auf die Not und auf die wirtschaftlich angespannte, schwierige Situation der stark eingeschränkten Veranstaltungsbranche in der Corona-Krise hin. Ihr Appell richte sich einmal mehr an Verantwortungsträger: Auch wenn derzeit Corona-Maßnahmen gelockert werden, sei dieser Wirtschaftszweig – in Deutschland der sechstgrößte - am längsten von den Auswirkungen der Krise betroffen. Nicht wenigen fehle eine Perspektive, zumal sie große Teile ihres Umsatzes eingebüßt hätten. In der Elbestadt waren Jonas Hellmuth (19) aus Dohma und Florentin Aehnelt (17) aus Pirna diesmal die einzigen Akteure, die sich an der weiteren bundesweiten "Night of Light“ beteiligten. Zum zweiten Mal in der Corona-Krise hatten Initiatoren überregional dazu aufgerufen, Bauwerke in Deutschland und Europa nachts von 22:00 bis 01.00 Uhr rot zu beleuchten bzw. anzustrahlen. Die jungen Männer haben sich vor mehr als zwei Jahren zunächst während ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Kirchenbezirk Pirna zusammengetan. Dort begannen sie Veranstaltungen wie Jugendgottesdienste, Rüstzeiten, die Churchnight in Pirna oder das Jugendfest in Eschdorf technisch zu betreuen und „mit unterschiedlichsten Ansprüchen“ für Ton und Licht zu sorgen. Ein Höhepunkt war der Gottesdienst-Livestream zu Heilig Abend im Dezember. Bis heute erweiterten sie ihr Know-how in Sachen Licht- und Tontechnik immer mehr, setzen bei Shows Laser ein und haben ein Bühnenequipment angeschafft. Mittlerweile würden sie auch „außerhalb der Kirche“ angefragt. Nahezu mit Beginn der Corona-Krise gründeten die beiden mit ihrer HebA Event und Lasertechnik im April vergangenen Jahres als Zweierteam ihr eigenes Unternehmen. Mit ihrem Namen als auch mit ihrem Konzept wollen sie sich abheben. (“Heb“ stehe im Schottischen für “nicht“ und das „A“ schon 100mal gemacht.) Auch wenn sie Neulinge in dem Geschäft sind und zunächst noch ihr Abitur ablegen, spüren sie die dramatische für viele noch immer existenzbedrohende Lage. Gern würden sie mehr machen und durchstarten. Wie bei den meisten Veranstaltungstechnikern sei das neu angeschaffte Equipment viel zu lange ungenutzt. Mit zwölf Scheinwerfern und Strahlern setzten sie nun erstmal ein stummes, leuchtendes Zeichen an der Marienkirche.Irgendwie sah Pirnas Skyline in der Nacht zum Mittwoch anders aus als sonst. Ein Gebäude stach beim Blick auf das Panorama der Altstadt unweigerlich ins Auge: die Stadtkirche St. Marien. Plötzlich war Rot die vorherrschende Farbe am Kirchplatz. Zwei…

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