Carola Pönisch

Eva Jähnigen tritt bei OB-Wahl an

Dresden. Am 12. Juni 2022 wird in Dresden ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Nachdem im Dezember bereits der SPD-Landtagsabgeordnete Albrecht Pallas seine Kandidatur bekannt gegeben hat, steht nun mit Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen die zweite Kandidatin um den OB-Posten fest.

"Wir Grüne sind überzeugt, dass Dresden noch viel Gestaltungspotenzial bietet – doch um dieses Potenzial auch konsequent zu verwirklichen, braucht es die richtige Person an der Rathausspitze. Wir brauchen keinen Eventmanager und keinen Image-Kampagnen-Schmieder an der Spitze dieser Stadt. Wir brauchen jemanden mit einer klaren Vorstellung, wie Dresden die Herausforderungen der kommenden Jahre meistern und für alle Menschen eine lebenswerte Zukunft bieten kann. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, dass sich die Rathausspitze dieser Probleme endlich annimmt, statt sich weiter nur wegzuducken. Wir GRÜNE sehen die anstehende Wahl deshalb als große Chance zu einem Aufbruch in einen neue politische Kultur und machen ein klares Angebot für die zentralen Herausforderungen unserer Zeit", erklärt Henriette Mehn, Sprecherin des Kreisverbandes Dresden von B90/Grüne den Schritt zur Aufstellung einer eigenen Kandidatin.

Die heißt Eva Jähnigen und ist aktuell Umweltbürgermeisterin der Stadt Dresden.

"Ich will die Idee eines weltoffenen, sozialen und ökologischen Dresden, das von einer engagierten Bürger*innenschaft getragen und gelebt wird, von der Spitze der Stadt aus beleben. Meine Generation ist gerade jetzt in der Verantwortung dafür, die Interessen der älteren Menschen und die Notwendigkeit einer lebenswerten Zukunft für jüngere Menschen in der praktischen Politik einer Großstadt miteinander zu verbinden", sagt sie und betont, "Motor für die Weiterentwciklung der Stadt" sein zu wollen.

Der amtierende OB Dirk Hilbert, am 5. Juli 2015 Sieger der Stichwahl, hat seinen erneuten Amtsantritt noch nicht offiziell bekannt gegeben.

 

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Forst erhält Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«

Forst. Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek, die Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«, die jede Stadt im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden erhält. Die Bürgermeisterin bedankte sich und versprach, dass diese Plakette einen würdigen Platz im Rathaus finden wird. Die Forster Stadtbibliothek erhielt zudem ein sorbisches/wendisches Medienpaket. Es beinhaltet sorbische/wendische Literatur, Informationen über die sorbische/wendische Geschichte und Kultur sowie Materialien zum Spracherwerb. Darunter zweisprachige Kinderliteratur, Spiele zur Sprachförderung, Sachliteratur zur Brauchtumspflege, Sprachkurse sowie biografische Romane. Initiiert worden ist das Projekt von der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Masica Serbska und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Medien stehen künftig allen Kunden der Stadtbibliothek zum Ausleihen zur Verfügung, betonte die Leiterin der Einrichtung Doreen Sawall. Insgesamt erhalten 16 kommunale Bibliotheken im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden diese Medienpakete. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis.Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek,…

weiterlesen