Carola Pönisch

Fenster-Galerie im Parkhotel

Dresden. Wenn die Besucher nicht in Galerie gehen können, kommen die Galerien und mit ihnen die Künstler auf zum Teil ungewönlichen Wegen zu den Besuchern, wie im Fall des Parkhotel Dresden.

Die große Fensterfront zur Bautzner Landstraße wird auch im Monat Mai als Ausstellungsfläche genutzt,die Zusammenarbeit mit der Galerie Margareta Friesen fortgesetzt – jedoch mit neuen Kunstwerken.

Waren im April Originalgrafiken vom Dresdner Künstler A.R. Penck in der Fensterfront zu sehen, stellt im Wonnemonat Mai Tim von Veh seine Werke aus seinem „Theatrum Mundi“ aus. Der Künstler, geboren 1963 in Riesa, hat in Leipzig bei Arno Rink und Ulrich Hachulla studiert und in zahlreichen Privathäusern, im Gästehaus des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf und zuletzt in Schloss Moritzburg in Zeitz große Wandinstallationen geschaffen.

In der Fenster-Galerie wird jetzt eine Zusammenstellung seiner Radierungen auf dickem Büttenpapier sowie Japanpapier gezeigt. Die signierten Unikate auf Büttenpapier können einzeln erworben werden.

"Meine Botschaft lautet: ´Gibt es überhaupt etwas zu sagen?` Ich hoffe, alle Interessierten schauen sich die Bilder an und lassen ihrer Fantasie freien Lauf", so der Künstler.

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.