Carola Pönisch

Fischtreppe für Groppe, Döbel und Äsche

Dresden. Vor acht Jahren gebaut, jetzt endlich eröffnet: Fischaufstiegsanlage von der Elbe in die Weißeritz kann jetzt genutzt werden.

Groppe, Döbel, Bachneunauge  und Äsche haben es gut, sofern sie demnächst von der Elbe in die Weißeritz wollen. Ihnen steht nämlich jetzt eine Treppe, fachkundig »Fischaufstiegsanlage«,  an der Weißeritzmündung zur Verfügung. Sie befindet sich unterhalb der Brücke Hamburger Straße, wo die Weißeritz in die Elbe mündet. Gebaut wurde die Fischtreppe zwar bereits zwischen 2010 und 2012, doch wegen Bauarbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in und an der Weißeritz wurde sie gleich nach Fertigstellung wieder verschlossen.

Die Fischtreppe führt als Niedrigwasserrinne an einem Soleabsturz vorbei und macht die Weißeritz auch bei geringen Wasserständen für Wasserlebewesen passierbar. Fische oder andere im Wassertiere können nun wieder flussaufwärts zu ihren Laichplätzen wandern.

Die neue Treppe hat rund 1,46 Millionen Euro gekostet.

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