Regine Eberlein

Flugzeug mit Losung "So geht sächsisch"

Der Airbus A320 des Ferienfliegers Condor wurde eigens für die Kampagne des Freistaates Sachsen designt. Ein Jahr lang wird er nun auf verschiedenen Mittelstrecken rund ums Mittelmeer, auf die Kanaren und nach Nordafrika unterwegs sein und für den Freistaat Sachsen werben. Das Highlight des Fliegers: Die weltbekannten Engel Raffaels, die gemeinsam mit der Sixtinischen Madonna ihre Heimat in der Dresdner Gemäldegalerie haben, zieren das Heck des Airbus. Komplettiert wird der Sachsen-Look mit der Botschaft "Engel auf Reisen. So geht sächsisch." bzw. "Heavenly Holidays. Simply Saxony."

Vor dem "Jungfernflug" im neuen Gewand durfte natürlich die obligatorische Flugzeugtaufe nicht fehlen. Unter dem Namen "Raffael" steigt der Airbus künftig zu Zielen in ganz Europa in die Lüfte.

 "Die Idee, ein Condor-Flugzeug als Botschafter für den Freistaat und dessen "So geht sächsisch."-Kampagne einzusetzen, hat uns sofort begeistert", erklärt Bernd Krohme, Flottenchef Airbus bei Condor. "Wir sind in der Region seit Jahren präsent, fühlen uns wohl und tragen dies gerne in die Welt. Schließlich ist Leipzig einer unserer wichtigen Start- und Landepunkte; und ab 2015 wird Condor auch vom Dresdner Airport aus Urlaubsflüge anbieten."

Auf dem Jungfernflug wurde Kindern ein Herzenswunsch erfüllt. "Viele Kinder träumen davon, einmal hoch über den Wolken zu fliegen oder später vielleicht sogar Pilot zu werden. Deshalb haben wir gemeinsam mit sächsischen Radiosendern Familien gesucht, die ihre Kleinen mit einem Rundflug über Sachsen überraschen wollen", erklärt Frank Wend von der Sächsischen Staatskanzlei, die die "So geht sächsisch."-Kampagne verantwortet.

 

Und so hob Raffael - der "So geht sächsisch."-Flieger trotz stürmischem Wetter mit 170 Passagieren zwischen einem und 84 Jahren an Bord zu seinem ersten Flug ab. Wie es sich für einen "Sachsen-Flieger" gehört, führte der Jungfernflug von Leipzig über das Erzgebirge hin zur Landeshauptstadt Dresden und über die Lausitz wieder zurück in die Messestadt. Mit an Bord waren auch Schüler der Leipziger Sprachheilschulen, für die dieser erste Ferientag wohl unvergesslich bleiben wird.

                                                                           Fotos: Broszka

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