Carola Pönisch

Geisterbecher für HOPE Projekt spenden

Das ging ja mal ganz und gar daneben, dabei war die Idee so toll: Spendentonnen für Pfandbecher beim Dresdner Stadtfest Canaletto.

Die Besucher konnten mit einem Handgriff für das HIV/Aids-Projekt HOPE Cape Town etwas Gutes tun, indem sie ihre Pfandbecher nicht zurück brachten, sondern in die großen schwarz-roten  Elaskon-Tonnen warfen. Pro Becher sollte ein Euro in den Spendentopf fließen, 100 Becher passen in eine Tonne, 20 Tonnen wurden aufgestellt und an drei Tagen geleert…  

Womit die Initiatoren der Aktion nicht gerechnet haben: Trotz Sicherung wurden 19 der 20 Tonnen aufgebrochen und der Inhalt gestohlen. Trauriges Fazit: Nur 664 Euro Spende wurden am Ende gezählt. Rein rechnerisch hätten es rund 6.000 Euro werden können.  

Die Nachricht von dem dreisten Diebstahl machte auf Facebook die Runde und sorgte nicht nur für viele empörte Kommentare. Einige der virtuellen Freunde überwiesen spontan eine Spende. Dabei kamen bereits 1.350 Euro zusammen.  

Jetzt wurde auf Anregung des Reporters Ron Ringguth unter der Überschrift „Geisterbecher spenden“ eine besondere Aktion gestartet. Hier können all jene virtuelle Becher spenden, die sich so wie er „fremdschämen“ für den Diebstahl und den Ruf von Dresden gerade rücken wollen. Dazu gibt es ein Spendenformular unter https://www.hopegala.de/spenden Verwendungszweck „Geisterbecher Spende“.

Die Aktion läuft bis zum 31. August.

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Photovoltaikanlage auf Grundschuldach

Weinböhla. Die Grundschule in Weinböhla setzt auf Nachhaltigkeit. In Zukunft kann sie einen Teil ihres Strombedarfs mit Sonnenstrom decken. Grund dafür ist eine neue Photovoltaikanlage von ENSO auf dem Schuldach. Die Anlage hat in der Spitze eine Leistung von 29,76 Kilowatt und liefert reichlich 28.000 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht rund 30 Prozent des von der Schule benötigten Stroms. Bereits 2018 hatte sich ENSO für die Oberschule des Ortes engagiert und dort ein modernes Blockheizkraftwerk eingebaut.   Die 93 Module umfassende Photovoltaikanlage der Grundschule hat insgesamt 38.000 Euro gekostet. Auf einem Flachdach bedecken die Solarpaneele eine Fläche von 270 Quadratmetern. Die einzelnen Module sind nicht mit dem Dach verbunden, sondern werden mit Steinen gesichert. Pro Quadratmeter ergibt sich dadurch eine Last von circa 30 Kilogramm.   Da die Photovoltaikanlage in die Planung des Anbaus integriert wurde, ist das Dach optimal für die Aufgabe ausgelegt. Außerdem war beispielsweise der Platz für die Verlegung von Kabeln, die den Strom der Photovoltaikanlage ins Gebäude transportieren, schon vorgesehen. Weitere kommunale Photovoltaikanlagen von ENSO befinden sich in Reinhardtsgrimma, Ottendorf-Okrilla und Niederau. Die Grundschule in Weinböhla setzt auf Nachhaltigkeit. In Zukunft kann sie einen Teil ihres Strombedarfs mit Sonnenstrom decken. Grund dafür ist eine neue Photovoltaikanlage von ENSO auf dem Schuldach. Die Anlage hat in der Spitze eine Leistung von…

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