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Happyend und Neustart mit Fans?

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Die Amateur- und Freizeitsportler dürfen derzeit weder trainieren noch werden Wettkämpfe durchgeführt. Diesbezüglich geht es den Profis besser, die immerhin ihren Beruf ausüben können. Dennoch werden die Sorgenfalten bei allen Vereinen als Arbeitgeber tiefer. Denn die Gehälter für ihre Aktiven sind Monat für Monat fällig, auf der Einnahmen-Seite passiert jedoch nicht all zu viel. Die Haupteinnahme-Quelle ist trockengelegt: Es sind null Zuschauer erlaubt.

Die DSC-Schmetterlinge spielten zuletzt vor fast einem Jahr vor Fans. Dynamo durfte nur zu Beginn der Saison zuerst 10.000 und dann 1.000 Leute ins Stadion lassen. Auch der HC Elbflorenz konnte sich anfangs zumindest vor ein paar Dresdnern auf der Tribüne präsentieren. Die Eislöwen-Anhänger haben die aktuellen Cracks noch nie live gesehen. Vorige Woche hat eine Initiative aus Experten und Wissenschaftlern sowie Kultur und Sport deshalb ein Konzept vorgelegt, das die Teilnahme von Zuschauern und Gästen an kulturellen und sportlichen Veranstaltungen bei einer Auslastung von 25 bis 30 Prozent in Konzertsälen und Sporthallen sowie von 35 bis 40 Prozent in Stadien unter freiem Himmel ermöglichen könnte. Die Veranstaltungs- und Hygienekonzepte liegen in den Schubladen und wurden zum Teil 2020 schon erfolgreich angewendet.

Mittlerweile stehen die Schnelltests als ein weiteres Instrument zur Verfügung. Die einen hoffen auf ein Saison-Happyend mit Fans, die anderen wie  Footballer und Galopper wollen mit Besuchern ins neue Jahr starten.

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