Carola Pönisch

Hauptbahnhof Dresden: Gleise neu nummeriert

In diesem Jahr wurde viel gebaut auf dem Hauptbahnhof Dresden – im laufenden Bahnbetrieb und relativ unbemerkt von den meisten Fahrgästen.  

Unter den Gleisanlagen befinden sich zwei Tunnel, die erneuert werden. Der ehemalige »Strohbachtunnel« wird zum zweiten Fluchtweg für die Bahnsteige 9/10, 11/12 und 13/14 umgebaut, der ehemalige »Posttunnel« soll für bahninterne Medien (Telekommunikationsleitungen, Stromkabel etc.) nutzbar gemacht werden.. Zudem werden die Verbindungen der Entwässerung des Hallendaches erneuert. Nicht mehr benötigte Außenanlagen werden ersatzlos zurückgebaut.

Erneuert werden die Bahnsteige 6, 9/10 und 11/12 und auf eine Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern ab Schienenoberkante erhöht, damit ein stufenloses Ein- und Aussteigen in die Züge möglich ist. Zudem werden sie auf 185 Meter verkürzt. Alle drei Bahnsteige erhalten eine neue Ausstattung mit modernen Sitzbänken, Abfallbehältern und Beleuchtung. Auch die Wegeleitung und das Blindenleitsystem werden erneuert.

Neue Nummern, jetzt fortlaufend

Die Bahnsteige 6 und der 9 haben ihre Veränderung bereits hinter sich, die Arbeiten dam Bahnsteig 11/12 sollen bis Frühjahr 2020 beendet sein. Dann ist auch der Bahnsteig 10 wieder am Netz. Der Abschluss der Bauhauptleistungen in der Mittelhalle ist aktuell bis April 2021 geplant.
Ab Sonntag, den 15. Dezember, sind  die Bahnsteige  fortlaufend von 1 bis 14 durchnummeriert. Bisher gab es keine Gleise 5, 7, 8, 15 und 16. Im Zuge der Sanierung wurde das jetzt geändert.

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Eislöwen feiern nächsten Heimsieg

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben das Punktspiel gegen den EV Landshut mit 3:1 (2:0; 0:0; 1:1) gewonnen. Nach 58 gespielten Sekunden gab es in der Partie die erste Strafzeit und EVL-Spieler Dominik Bohac musste wegen Beinstellens in die Kühlbox. Vor 2.009 Zuschauern nutzten die Eislöwen das erste Powerplay, als Jordan Knackstedt die Eislöwen in Front brachte (3.). In der zehnten Spielminute baute Mario Lamoureux die Führung auf 2:0 aus. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die erste Pause. Im Mitteldrittel agierten die Gäste druckvoller, aber Dresden verteidigte das 2:0. Im letzten Drittel fiel durch Robbie Czarnik der Anschluss für den EVL (55.), aber Dale Mitchell machte mit seinem Treffer in das leere Tor den 3:1-Sieg perfekt (59.). Leif Carlsson, Cheftrainer EV Landshut: „Der Schlüssel, warum die drei Punkte heute in Dresden geblieben sind, war das erste Drittel. Wir sind im Bus geblieben. Ich finde, dass es ein verschlafenes erstes Drittel war, denn es gab keine wirkliche Stimmung auf dem Eis. Dresden hat die Chancen gut genutzt und spielte viel besser. Im zweiten Drittel haben wir mehr Druck gemacht, aber es war schwer vor dem Tor des Gegners. Im Schlussabschnitt haben wir versucht alles zu geben und leider ein wenig zu spät den Anschlusstreffer gemacht." Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Willkommen Leif in der Liga. Es ist ein erfahrener Mann und er wird der Liga sehr gut tun. Ich glaube, dass wir im ersten Drittel schon gut waren. Wir waren hart, aggressiv und haben unsere Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Ich muss sagen, dass wir heute sehr diszipliniert waren. Endlich haben wir eine Mannschaft gesehen, die auch diszipliniert Eishockey spielen kann. Landshut hat viel Druck im zweiten Drittel gemacht, aber wir sind nicht in Panik verfallen, haben in unsere Taktik vertraut und sie sehr gut umgesetzt. Im letzten Drittel haben wir wie eine gute, erfahrene Mannschaft gespielt, die weiß, dass nur das Ergebnis zählt." Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 26. Januar, 17 Uhr, statt. Die Dresdner Eislöwen empfangen den EHC Freiburg zum Eislöwen Juniors Gameday in der EnergieVerbund Arena. (pm)Die Dresdner Eislöwen haben das Punktspiel gegen den EV Landshut mit 3:1 (2:0; 0:0; 1:1) gewonnen. Nach 58 gespielten Sekunden gab es in der Partie die erste Strafzeit und…

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