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Hilfe für Senioren

Begegnungs- und Beratungsstellen helfen auch in der Pandemie

Die Dresdner Seniorenbegegnungs- und Beratungsstellen unterstützen ältere Menschen sowie ihre Angehörigen – gerade jetzt während der Corona-Pandemie, in einer Zeit, die vielen Ängste bereitet, Einsamkeit schürt und Fragen aufwirft.

Viele Seniorinnen und Senioren wünschen sich dafür das persönliche Gespräch. Das ist jedoch aufgrund der Pandemiesituation zurzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten und informieren deshalb in der Regel telefonisch. Eine persönliche Vorsprache ist aktuell nur möglich, wenn Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen notwendig ist oder ein Problem telefonisch nicht geklärt werden kann. Hausbesuche sind nur im Notfall vorgesehen und wenn eine Angelegenheit nicht auf andere Weise geklärt werden kann.

Die Dresdner Seniorenbegegnungs- und Beratungsstellen

  • vermitteln helfende Hände für Seniorinnen und Senioren, beispielsweise Einkaufshilfen, Hauswirtschaftshilfen und Begleitdienste
  • informieren und helfen rund um das Thema Corona-Impfung
  • beraten zu sozialen Leistungen, wie Grundsicherung, Wohngeld, Schwerbehindertenausweis
  • geben Auskunft und vermitteln zu Pflegeleistungen
  • helfen bei der Suche nach individuellen Freizeit-, Bildungs- und Kulturangeboten, wenn wieder möglich
  • informieren und unterstützen bei der Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit, etwa als Alltagsbegleiterin bzw. Alltagsbegleiter oder Nachbarschaftshelferin bzw. Nachbarschaftshelfer

Die Beratungsstellen vergeben keine Termine für die Impfung gegen Covid-19, sie sind aber behilflich bei der Terminorganisation. Sie helfen, den notwendigen Aufklärungsbogen zu verstehen und unterstützen beim Ausfüllen der Formulare sowie bei der Online-Terminvereinbarung im Impfzentrum. Sie können darüber hinaus über den Ablauf der Impfung informieren, allerdings keine medizinischen oder gesundheitsrechtlichen Aspekte klären. Wer Hilfestellung benötigt, sollte vorab telefonisch einen Termin vereinbaren.

Die Kontaktdaten und Öffnungszeiten der Seniorenberatungsstellen sind auf der städtischen Internetseite veröffentlicht: www.dresden.de/senioren 

Seniorinnen und Senioren können ihre nächstgelegene Beratungsstelle auch über das Seniorentelefon des Sozialamts unter 0351/4884800 erfragen. Das Seniorentelefon ist dienstags und donnerstags, jeweils von 8 bis 10 Uhr und 14 bis 16 Uhr, besetzt. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, Anrufende werden zeitnah zurückgerufen.

(pm/Landeshauptstadt Dresden)

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Aktuelles zur Corona-Lage im Landkreis Görlitz

Görlitz. Aktuell (3. Mai 2021) wurden im Landkreis Görlitz sechs neue Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gegenüber dem Vortag ermittelt. Die neuen Fälle beziehen sich ausschließlich auf Erwachsene und sind verteilt auf die verschiedenen Kommunen. Eine Übersicht ist unter http://coronavirus.landkreis.gr/ einsehbar. Im Landkreis Görlitz sind bislang 925 Fälle der britischen Mutation (B.1.1.7) von SARS-CoV-2 nachgewiesen worden. Aktuell sind davon noch 180 aktiv und stehen unter Quarantäne. Die durch den Landkreis ermittelte 7-Tage-Inzidenz beträgt 229,89 je 100.000 Einwohner. Unterschiede zu den RKI-Zahlen ergeben sich aus den unterschiedlichen Zeitpunkten der Auswertung. Derzeit befinden sich 130 Menschen in medizinischer Behandlung in Kliniken des Landkreises Görlitz, 22 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Landkreis Görlitz nachweislich 19.075 Menschen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Derzeit befinden sich 868 Personen mit positivem PCR-Test in häuslicher Quarantäne. Acht weitere Personen sind im Zeitraum vom 31. März bis 27. April 2021 in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Es handelt sich um zwei Frauen und sechs Männer im Alter von 62 bis 89 Jahren. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Landkreis Görlitz auf 1.076. Neue Regelungen Grenzübertritt Tschechien Seit dem 2. Mai 2021 gilt Tschechien nicht länger als Hochinzidenzgebiet, sondern wird durch das Robert-Koch-Institut (RKI) wieder als Risikogebiet eingestuft. Daraus ergeben sich folgende Änderungen in der Test- und Anmeldepflicht beim Grenzübertritt: Wegfall der Anmeldepflicht mittels digitaler Einreiseanmeldung (DEA) für Personen, die grenzüberschreitend Waren und Personen transportieren, ebenso keine Testpflicht gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 1 CoronaEinreiseVo Aufenthalt unter 72 Stunden: Befreiung von der Testpflicht bei Besuch von Verwandten, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen, für Polizeivollzugsbeamte oder bevorrechtigten Personen; Einreiseanmeldung trotzdem erforderlich Testpflicht für Pendler nur noch einmal statt dreimal wöchentlich; einmal wöchentliche Anmeldepflicht laut § 2 Abs. 1a CoronaEinreiseVo keine Änderung der Quarantäneregelungen, d.h. Reisen ohne anschließende verpflichtende häusliche Absonderung sind weiterhin nur aus triftigen Gründen möglich Für alle Personen, die sich bis einschließlich 1. Mai 2021 in der Tschechischen Republik aufgehalten haben, gilt eine Übergangsfrist bis einschließlich 11. Mai 2021, in welcher noch die Voraussetzungen nach Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet zu erfüllen sind.Aktuell (3. Mai 2021) wurden im Landkreis Görlitz sechs neue Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gegenüber dem Vortag ermittelt. Die neuen Fälle beziehen sich ausschließlich auf Erwachsene und sind verteilt auf die verschiedenen Kommunen. Eine…

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