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Lenka Dürr & Co. golften für den guten Zweck

Dresden. Bereits zum dritten Mal fand der DSC Golf Cup statt, bei dem auch diesmal der gute Zweck und natürlich der Spaß im Vordergrund stand. So kommt der Erlös aus den Teilnahmegebühren und weiteren Spenden dem DSC-Nachwuchs der Abteilung Volleyball zu Gute.

Die Dresdner Volleyballerinnen wechselten am Freitag, 21. August, kurzerhand die Sportart und punkteten auf dem Golfplatz Herzogswalde gemeinsam mit einigen DSC Sponsoren.

Initiiert wurde die dritte Auflage des Turniers erneut durch langjährigen DSC-Sponsoren, die mit ihrem finanziellen Engagement die Turnierausrichtung überhaupt erst möglich gemacht haben.

Im Rahmen eines Schnuppertrainings erkundeten die DSC Damen um Lenka Dürr, Lena Stigrot & Co. zunächst das für sie ungewohnte Grün und zeigten dabei, dass sie nicht nur gut mit dem Volleyball umgehen können. So bewiesen sie auch am Golfschläger eine ruhige Hand und konnten im anschließenden Turnier mit den DSC Sponsoren in das Turniergeschehen eingreifen. Im Rahmen des Einzel-Stableford-Turniers über 9 Löcher spielten die Mannschaft und das Trainerteam gemeinsam mit den Hobby-Golfern aus dem Netzwerk des Dresdner SC. Dabei erwiesen sich die DSC Damen das ein oder andere Mal als „Joker“ und spielten selbst den Ball. Die Freude über den unvergesslichen Golf-Nachmittag konnte man bei den Turnierteilnehmer und DSC Damen spüren.

Nach der Siegerehrung im Anschluss an das Turnier wurde natürlich traditionsgemäß das Geheimnis um den diesjährigen Turniererlös gelüftet: Der DSC-Nachwuchs kann sich in diesem Jahr über insgesamt 5.300 Euro freuen. „Es war ein besonderer Tag für alle Beteiligten und die erste Gelegenheit des persönlichen Wiedersehens nach vielen Wochen. “, berichtet DSC Geschäftsführerin Sandra Zimmerman und ergänzt: „Es hat riesigen Spaß gemacht, das Golfen auszuprobieren und gemeinsam Zeit zu verbringen. Das Turnier und Engagement verdeutlicht, wie stark der Zusammenhalt in der DSC Familie ist. Persönlich danke ich Olaf Schade und Hubert Körner, aber auch allen Teilnehmern, die mit ihrem Engagement den 3. DSC Golf Cups zum Erfolg getragen haben und unsere Nachwuchsarbeit unterstützen“.

(pm/DSC 1898 Volleyball GmbH)

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Augustusmarkt darf stattfinden

Dresden. Dresdens zweitgrößter Weihnachtsmarkt hat eine entscheidende Hürde zur Durchführung genommen: Matteo Böhme und Holger Zastrow, die beiden Veranstalter, halten ein bestätigtes Hygienekonzept in den Händen. Einfriedung des Areals, Einlasskontrollen, Kontaktnachverfolgung, eine moderate Entzerrung der Marktpagoden und eine deutlich größere Marktfläche sind die Eckpunkte dieses Konzepts.  Markttreiben soll vom 25. November bis 3. Januar herrschen. Mit 120 Händlern, Gastronomen, Schaustellern und Angeboten ist der Augustusmarkt in Dresden der zweitgrößte, jüngste und zugleich  der einzige große Markt auf Neustädter Elbseite. Mit seiner modernen Gestaltung als internationaler Flanierweihnachtsmarkt zwischen Goldenem Reiter und Albertplatz sticht er in der sächsischen Weihnachtsmarktlandschaft hervor. Kennzeichnend sind seine 500 Meter lange Weihnachtsallee aus weiß-goldenen Pagoden, der berühmte Blaue Baum, die glitzernde Weihnachtstanne am Gomondai-Platz, die vielen gemütlich gestalteten Weihnachtsstuben und das nicht zu übersehende Riesenrad.   Was passiert, wenn... ?  In Dresden hält man noch an der Durchführung von Striezelmarkt und der anderen thematischen Weihnachtsmärkte fest - im Gegensatz zu vielen anderen großen Städten, die ihre Weihnachtsmärkte bereits abgesagt haben wie Bautzen, Chemnitz und Nürnberg.  Natürlich müsse man das Infektionsgeschehen weiter beobachten und kann nicht vorhersagen, was wann passiert. Aber „es ist falsch, die Waffen zu zeitig zu strecken“, sagte Holger Zastrow, Mitveranstalter des Augustusmarktes. „Der Marktzeitraum ist lang, für den Augustusmarkt sogar bis 3. Januar. Da kann in jede Richtung noch viel passieren. Außerdem ist die Ansteckungsgefahr im Freien viel geringer als in geschlossenen Räumen. Auf den Besuch von Märkten zurückzuführende Infektionen sind bislang nicht bekannt. Damit dürften Weihnachtsmärkte mit ihren genehmigten Hygienekonzepte mit die sichersten Orte weit und breit sein." Die Weihnachtsmärkte hätten zudem nicht nur eine enorme wirtschaftliche Bedeutung für sehr viele Akteure in der Region, sondern seien auch für die Seele und das Miteinander der Menschen ausgesprochen wichtig.  Dresdens zweitgrößter Weihnachtsmarkt hat eine entscheidende Hürde zur Durchführung genommen: Matteo Böhme und Holger Zastrow, die beiden Veranstalter, halten ein bestätigtes Hygienekonzept in den Händen. Einfriedung des Areals, Einlasskontrollen,…

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Gruselfaktor bei Halloween auf Hofewiese

Langebrück. Die Hofewiese in Langebrück lädt am Wochenende zum Familienhalloween ein. Unter dem Motto „Fröhlich Gruseln in der Heide" wurde das gesamte Landgut aufwendig dekoriert und mit Gruselfiguren ausstaffiert. Der Biergarten wird zum Gruselgarten. Was ist los?  Kürbisse schnitzen, sich schminken lassen, an Feuerkörben stehen, Kürbissuppe, Knüppelkuchen, Hefeklöße essen, Glühwein und Kinderpunsc trinken -  Höhepunkt ist der Samstag, 31. Oktober mit Einbruch der Dunkelheit,  wenn Besucher in Corona-gerechten Kleinstgruppen auf schaurig-schöne Gruselwanderungen in die nahe Heide geführt werden. Wer Glück hat, trifft auf Hans Jagenteufel, den berüchtigten Reiter ohne Kopf. Die Sagengestalt treibt in dieser Zeit in der Dresdner Heide ihr Unwesen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kostümierte Gäste sind sehr gern gesehen. Ausdrücklich werden wetterfestes Schuhwerk und entsprechende Kleidung empfohlen. Die Wanderungen werden getaktet. Teilnahmeberechtigungen sind am Samstag vor Ort erhältlich.  Am Sonntag (1.11.) lädt die Reitschule von Claudia Bosert ab 14 Uhr zum Ponyreiten auf verkleideten Pferden ein und 15 Uhr ist das Puppentheater Vollmann mit einer neuen Kaspergeschichte zum letzten Mal in diesem Jahr zu Gast. Verkehrskonzept Zwischen 14 und 22 Uhr am Samstag sowie von 11 bis 19 Uhr am Sonntag pendelt im Halbstundentakt zwischen Klotzsche (Käthe-Kollwitz-Platz), Langebrück (Klotzscher Straße, Lindenhof, Sparkasse) und der Hofewiese ein kostenloser Bus-Shuttle der Stadtrundfahrt Dresden. Er fährt immer zur halben und zur vollen Stunde ab Klotzsche (Käthe-Kollwitz-Platz) und Langebrück. Coronaregeln Die Hofewiese ist am Reformationstag von 10 bis 22 Uhr und am 1. November von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Zutritt zur Hofewiese ist wie immer eintrittsfrei, die Kapazitäten sind ausreichend. Allerdings gelten strengere Hygieneregeln. So müssen sich die Gäste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung registrieren, wobei ein Familien- bzw. Besuchergruppenmitglied ausreicht. Der Zugang zum Landgut erfolgt diesmal ausschließlich über den Eingang am Parkplatz (Gänsefuß). Ausklang und Winterbetrieb Mit Halloween stellt die Hofewiese ihren Biergarten auf Winterbetrieb um. Ab November ist die Freiluftwirtschaft wochentags wieder geschlossen, hat aber an den Wochenenden, an allen Feiertagen und zwischen den Jahren von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Nur am 25. Dezember bleibt sie geschlossen. Die Saison endet voraussichtlich am 3. Januar 2021. Die Hofewiese in Langebrück lädt am Wochenende zum Familienhalloween ein. Unter dem Motto „Fröhlich Gruseln in der Heide" wurde das gesamte Landgut aufwendig dekoriert und mit Gruselfiguren ausstaffiert. Der Biergarten wird zum Gruselgarten. Was…

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Wölfe im Landkreis - Fluch oder Segen?

Sachsen. Der Wolf ist das wahrscheinlich am meisten diskutierte Lebewesen im deutschen Kulturraum. Risse von Schafen und anderen Nutztieren werden immer öfter gemeldet. Auf der anderen Seite galten die Raubtiere lange als vom Aussterben bedroht und haben im Kulturraum Deutschland ihre altgewohnte Heimat entdeckt. Wie können Mensch und Wolf künftig im Einklang leben? Kreisjagdverband bezieht Stellung Der Vorsitzende des Kreisjagdverbandes Bautzen, Lothar Jentschel möchte eines klarstellen: „Wir haben kein Interesse daran, den Wolf auszurotten. Für uns hat der Wolf seine Daseinsberechtigung.“ Jentschel spielt auf die Vorurteile an, die ihm als Jäger immer vorgehalten werden. Die Jäger seien die eigentlichen schwarzen Schafe und wollen den Wolf ausrotten. „Blödsinn“, findet Jentschel und gibt seine Erfahrungen wieder. „Wir Jäger wollen die Population im Rahmen halten. Der Wolf sollte genauso bejagt werden wie jedes andere Tier.“ Der Kreisjagdverband fordert den Wolf bundesweit in das Bundesjagdgesetz aufzunehmen. Es gehe vor allem um den Schutz der Kultur- und Lebensräume in Deutschland. Der Kreisjagdverband findet: Durch konsequente Bejagung kann das Gleichgewicht in der Natur wiederhergestellt werden. Auch der Schutz der Nutztiere sei für die Jäger ein wichtiger Aspekt. „Die direkten und indirekten Schäden durch den Wolf sind immens“, erzählt Jentschel. Laut Sächsischem Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft liegen aktuelle Zahlen vor: Im letzten Jahr wurden circa 1,4 Millionen Euro an Präventionsmaßnahmen ausgegeben. Für Schadensausgleichszahlungen wurden vom Freistaat rund 133.000 Euro in die Hand genommen. Die Statistik zeigt allerdings auch, dass die Zahlungen im Jahr 2019 mit Abstand den höchsten Wert hatten.   Naturschutzbund hält dagegen Für den Naturschutzbund (NABU) ist die Ansiedlung des Wolfes aus Naturschutzsicht einer der größten Erfolge in den letzten Jahren. „Wölfe sind als große Beutegreifer und Gegenspieler der Pflanzenfresser für das Ökosystem sehr wichtig. Sie fressen vor allem meist Junge, kranke und schwache Tiere und tragen so zum natürlichen Gleichgewicht in der Natur bei,“ erzählt der Wolfsbotschafter Lothar Andrä. Für den NABU müssen Wölfe nicht bejagt werden. Lothar Andrä findet: „Das natürliche Wechselspiel von Vermehrung, Zu- und Abwanderung und Sterblichkeit bestimmt die Bestandsgröße der Wolfspopulation. Insbesondere die Verfügbarkeit von Nahrung ist entscheidend für die Zahl der Wölfe, aber auch Krankheiten können den Bestand verringern.“ Welche Meinung vertritt der Freistaat Sachsen Der stellvertretende Pressesprecher des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Burkhard Beyer bezieht Stellung: „Der Wolf ist von Natur aus Teil unserer heimischen Ökosysteme und ohne menschliches Zutun wieder in sein früher angestammtes Gebiet eingewandert. Wölfe reißen, wenn sich die Gelegenheit bietet, auch Nutztiere wie Ziegen oder Schafe. Allerdings machen diese Nutztierarten nur einen sehr geringen Anteil der Wolfsnahrung aus. Das Reißen von Nutztieren führt, über den jeweiligen Verlust des Nutztieres hinaus, teilweise zur Ablehnung von Wölfen oder gar zu Angst vor ihnen. Es braucht deshalb einen Ausgleich zwischen den naturschutzfachlichen, ökologischen Belangen und den berechtigten Interessen der Bevölkerung, speziell von Tierhalterinnen und Tierhaltern. Der Freistaat fördert die Anschaffung von geeigneten Herdenschutzmaterial zu 100 Prozent und entschädigt Nutztierrisse zu 100 Prozent, wenn der entsprechende Mindestschutz gegeben war.“ Wolf darf nur in Ausnahmefällen geschossen werden Auf Bundesebene ist der Wolf nach Bundesnaturschutzgesetz und Tierschutzgesetz streng geschützt. Aktuell darf nur in bestimmten Ausnahmefällen ein Wolf geschossen werden. Die Prozedur dafür ist allerdings sehr komplex und Bedarf langwieriger bürokratischer Hürden. Der Wolf ist das wahrscheinlich am meisten diskutierte Lebewesen im deutschen Kulturraum. Risse von Schafen und anderen Nutztieren werden immer öfter gemeldet. Auf der anderen Seite galten die Raubtiere lange als vom Aussterben bedroht und haben im…

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