Carola Pönisch

Mafia Mia: Jetzt wird's spanisch

Las Vegas, Paris, New York, Brasilien, Palermo, Mexiko und England haben der Pate (Bert Callenbach), seine Handlanger Schlicht und Kümmerling (Achi Lippmann, Kai Neumayer) sowie die Gang Bang (Firebirds) nun schon unsicher gemacht – in diesem Jahr zieht es die Familie geschäftlich nach Andalusien.

Hier will der Pate das berühmte Sherry- und Brandy-Imperium Osborne übernehmen. Was aber nur möglich ist, wenn die beiden  Erbinnen, zwei ältere und ziemlich unattraktive Schwestern nahe der 60, geheiratet werden. Und zwar von Schlicht und Kümmerling...

Soviel sei verraten: Die tolpatischen Leibwächter schaffen das nicht, das Osborne-Imperium fällt dem Paten dennoch zu. Ende gut, alles gut. Dieses Mal auch für die beiden Handlanger, die einem sonst wirklich leid getan hätten.

Und wieder geht es noch ein Stück besser

Was die Show auch dieses Jahr wieder zur besten Dinnershow in Dresden macht ist das Drumherum: Dazu gehören u.a. die drei grandios Gitarre spielenden Musiker des »Trio Olé«, der Handstand-Equilibrist Antonio Vargas Montiel, eine tolle Tanzcrew und vor allem der  ukrainische Luftartist Mikhail Stepanov, der an Strapaten (Akrobatik an Seilen) und in einem auf dem Boden tanzenden Stahlring (Cyr Wheel) eine derart hohe Körperbeherrschung und Ästhetik zeigt wie man es selten sieht und für die er zu Recht mit internationalen Preisen in Gold und Silber geehrt wurde.

Zu den Firebirds, die auch inhaltlich wieder den Hut für die Show auf hatten, bleibt nur zu sagen: Erstklassisch wie immer, nicht nur wenn es um ihr Spezialgebiet Rock`n`Roll geht, sondern auch a-capella mit Malle-Hits wie »Cordula Grün«. Die gehen offenbar immer und bringen das Zelt zum Beben.

Stichwort Zelt: Das neue Zuhause des Paten und seiner Familie – der sogenannte Ostra Dome mit den vorgelagerten Ostra Studios – ist eine echte Überraschung. Das große Pagodenzelt (560 Plätze) ebenso wie die beiden Hallen, die einst als "Schlachthofhallen für Auslandsvieh" dienten, sind beide in Kombination echte Hingucker. An den alten Hallen, die noch im März dieses Jahres ein marodes, bedauernswertes Dasein im Ostra-Areal fristeten, sind wieder Eventlocations geworden, die staunen lassen. Die geniale Verbindung aus altem Industriecharmes mit modernen optischen und technischen Raffinessen zeigt einmal mehr, was möglich ist. Hausherr Mirco Meinel hat hier wieder alles richtig gemacht.

Nicht zu vergessen: Küchenchef Andreas Kirsch und Servicechef Markus Pexa setzten dem Abend sprichwörtlich wieder das Sahnehäubchen auf. Sowohl Dinnermenü als auch Sercivecrew lassen kaum Wünsche offen.

Kleiner Ausblick auf 2020

Im kommenden Jahr feiern der Pate und seine Familie schon ihr zehnjähriges Jubiläum. Ganz klar, dass sie es da krachen lassen. Und wo ließe sich zünftiger feiern als in Russland? "Diebesgrüße aus Moskau" lässt jedenfalls ahnen, dass auch dort jede Menge familiäre Verwicklungen auf die Crew wartet.

 "Mafia Mia Viva Espania" läuft bis 12. Januar, Restkarten unter 0351/427 64 61 oder https://www.mafia-mia.de/

 

 

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Aufruf zum Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz

Südbrandenburg. Der Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz« aus. Damit sollen im Rahmen des Sofortprogramms der Bunderegierung zur Stärkung der Braunkohleregionen die Kunst- und Kulturakteure in der Lausitz unterstützt und erste Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Mit dem Förderprogramm »Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz« sollen in den Jahren 2020 bis 2021 Kulturprojekte und Kulturprojektideen gefördert werden, die auf eine mittel- und langfristige Strukturentwicklung der Lausitz-Kulturen gerichtet sind. Gefördert werden sollen daher insbesondere solche Vorhaben und Ideen, die landkreisübergreifend angelegt sind, die Vernetzung verbessern und die Sichtbarkeit der Lausitzer Kulturlandschaft befördern. Das Förderprogramm ist für alle Sparten und Themen der Kultur offen. Außerdem sind ausdrücklich auch spartenübergreifende und interdisziplinäre Projekte willkommen. Es können Anträge mit einem Förderbedarf von 2 000 bis maximal 150 000 Euro eingereicht werden. Der ausgefüllte und unterschriebene Antrag inklusive aller Anlagen ist bis zum 14. August 2020, 18 Uhr, per E-Mail an kontakt@kulturwettbewerb-lausitz.de zu senden. Zusätzlich sind die Unterlagen bis 14. August 2020 (Poststempel) an folgende Adresse zu senden: IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e.V., Kulturwettbewerb, Seestraße 84-86, 01983 GroßräschenDer Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz«…

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