Grit Büttner

Matthias Reim: Grandioser Tourauftakt in der Jungen Garde

Für alle Matthias Reim Fans hatte das Warten gestern (29. Mai) ein Ende. Endlich startete er mit seiner neuen Tour, der Jubiläums-Open-Air-Tour 25 Jahre "Verdammt, ich lieb' Dich".

Matze Reim hatte für den Tourstart "sein Dresden", wie er sagt, ausgesucht. Schon Stunden vor Konzertbeginn versammelten sich hunderte Fans vor der Jungen Garde und feierten zu seinen Songs. Das Wetter spielte mit und so verging die Zeit bis zum Konzertbeginn sehr schnell.

Punkt 20 Uhr wurde es sehr laut in der Junge Garde, die Bandmitglieder nahmen ihre Plätze ein. Tausende Fans sangen im Chor "Wir woll'n den Matze sehen, wir woll'n den Matze sehen" und da betrat unter tosendem Applaus Matthias Reim die Bühne und startete seine 25-Jahre-Zeitreise. Mit alten und neuen Songs begeisterte er sein Publikum und ist immer wieder erstaunt über die Textsicherheit seiner Fans.

 

Nach viel zu kurzen zweieinhalb Stunden war das Konzert beendet. Allerdings wollten die Fans ihren Matze noch nicht gehen lassen und riefen lautstark "Zugabe, Zugabe". Diesen Wunsch erfüllte er und seine Band natürlich sehr gern. Zwei Zugaben später kam dann endlich der Song, dem die Tour seinen Namen verdankt. Matze und seine Fans sagen ihn gemeinsam und so schallte es durch die Junge Garde: "Verdammt, ich lieb' Dich, ich lieb' Dich nicht, verdammt, ich brauch' Dich, ich brauch' Dich nicht".

Leider vergeht so ein Event immer viel zu schnell, aber wir sind uns ganz sicher ? wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.

Fotos/Video: Büttner

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Mit der Laterne zum Martinstag

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Zum Tag des Heiligen Sankt Martin, am 11. November, organisieren zumeist Kirchgemeinden Laternenumzüge und feiern ein Fest, bei dem es etwas über das Leben und Wirken des Martins von Tours zu erfahren gilt. Kinder und Familien sind zu Lampionumzügen, Martinshörnchen teilen, Beisammensein am Lagerfeuer eingeladen. Mit dem Brauch wird an den römischen Soldat, der im Jahre 360 n. Chr. lebte, erinnert. Er half in einer bitterkalten Nacht einem armen Bettler und teilte mit ihm seinen weiten Mantel, damit er nicht erfror. Beim Gedenken an Sankt Martin bringen Kinder mit ihren Laternen Licht und Wärme in den dunklen Herbst – genau wie er damals. Folgende Martinsfeste finden am 11. November statt:  Bannewitz: 16.30 Uhr Martinsspiel in der Kirche Bannewitz, anschließend Lampionumzug, Martinsfeuer und warme Getränke an der Feuerwehr Bielatal: 17 Uhr Martinsandacht in der Kapelle Burkhardswalde: 16.30 Uhr Andacht in der Kirche, Martinsumzug, Abschluss mit Imbiss im Pfarrhaus. Dippoldiswalde: 16.30 Uhr Martins-Spiel in der evangelischen Stadtkirche am Markt. Danach bewegt sich der Umzug mit dem Martinsreiter sowie Lampions und Liedern durch die Innenstadt zur katholischen St.-Konrads-Kirche, wo der Abschluss stattfindet. Freital-Deuben: 16.45 Uhr Laternenumzug - Beginn an der Katholischen Kirche St. Joachim, Johannisstraße 2, Ende Christuskirche, An der Kirche 10 bzw. Pfarrgarten, Pestalozzistraße 6 Freital-Hainsberg: 17 Uhr Hoffnungskirche an der Kirchstraße, Kirchstraße 10, Laternenumzug mit Andacht und anschl. Martinsfeuer Freital-Pesterwitz: 17 Uhr Treff der St. Jakobuskirchgemeinde. Umzug und Martinsfeuer im Pfarrhof Heidenau: 17 Uhr Andacht in der katholischen Kirche (Fröbelstraße), Umzug durch die Stadt und Abschluss in der Christuskirche mit Imbiss. Maxen: 16.30 Uhr Treffen an der Kirche, dort Liedersingen und Martinsgeschichte, Lampionumzug vom Gemeindehaus durch den Ort, zu einer Familie, dort gemütliches Beisammensein und Hörnchenteilen, Besuch bei den Martinsgänsen Mohorn (Wilsdruff): 17 Uhr Martinsandacht Neustadt: 17 Uhr Vesper zum Martinstag in der St.-Jacobi-Kirche Neustadt anschließend Martinsumzug und Teilen der Martinshörnchen Pirna: 17.30 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) Andacht mit Anspiel in der St. Marienkirche. Danach werden auf dem Kirchplatz vor dem Gotteshaus die Lampions entzündet und der Heilige am oberen Marktbrunnen hoch zu Ross erwartet. Anschließend Umzug mit Lampions durch die Gassen und Straßen zum Markt vor das Rathaus, wo der Posaunenchor spielt. Nach altem Brauch werden dort Hörnchen ausgegeben und untereinander geteilt. Reinhardtsdorf: 17 Uhr Martinsspiel und kleine Andacht Papstdorf: 17 Uhr Start zum Laternenumzug vor dem Pfarrhaus, danach Andacht in der Dorfkirche  Sebnitz: 17 Uhr Beginn der Martinsfeier in der Ev.?Luth. Stadtkirche „Peter und Paul“  (caw/df) Zum Tag des Heiligen Sankt Martin, am 11. November, organisieren zumeist Kirchgemeinden Laternenumzüge und feiern ein Fest, bei dem es etwas über das Leben und Wirken des Martins von Tours zu erfahren gilt. Kinder und Familien sind zu Lampionumzügen,…

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Echter Dresdner Stollen, nur mit dem Siegel

Dresden. Was drin sein muss ist festgelegt (65% Rosinen, 50% Butter oder Butterfett, 20% Orangeat und Zitronat,15% süße und bittere Mandeln), auch was auf keinen Fall drin sein darf (Margarine, künstlichen Aromen,  Konservierungsstoffe), wo und wie er gebacken wird (in Dresden und einem festgelegten Umkreis, in Handarbeit). Und dennoch ist klar: Den einen, den perfekten Stollen gibt es nicht. Denn er müsste von den Stollenprüfern 20 Punkte  erhalten, »das hat noch keiner geschafft«, sagt Ralf Ullrich, Vorstandsmitglied des Schutzverbandes Dresdner Stollen e.V.. Auch am 8. November  bei der öffentlichen Stollenprüfung in der Altmarkt Galerie gab es keinen 20-Punkte-Sieger, dafür viele gute Stollen mit 18 bis über 19 Punkten. Um das Stollensiegel überhaupt zu bekommen, muss das Gebäck mindestens 16 Punkte erhalten. Die Prüfer bewerten dabei innere und äußere Beschaffenheit, Geruch und Geschmack. Je Kriterium kann es maximal fünf Punkte geben. Insgesamt 70 Striezel wurden öffentlich getestet und benotet, weitere 45 in nichtöffentlichen Prüfungen.Die Tester wissen dabei nicht, aus welchen Backstuben die Anwärter stammen. »Jeder Stollen, der das goldene Siegel tragen darf, muss den hohen Anforderungen unseres Verbandes an Geschmack und Güte entsprechen«, so Ralf Ullrich. Schließlich sei jeder ein Unikat – und ein Qualitätsversprechen. Sollte es doch einmal vorkommen, dass ein Stollen nicht besteht, gibt es eine Nachprüfung. „Wir bewerten hier ein Handwerksprodukt. Das sind allesamt Unikate. Es ist sehr selten, aber natürlich kann es vorkommen, dass nicht alles perfekt ist. Dann tauschen wir uns mit den Meistern aus, beraten, geben Tipps - da wir ja alle selber am Backofen stehen oder gestanden haben, kann man von der Erfahrung aller profitieren." Handwerk trifft Wissenschaft Dass alle Sinne geschärft sein müssen, wenn es um die Qualitätsprüfung für den echten Dresdner Stollen  geht, versteht sich von selbst. „Um uns dahingehend weiterzubilden, haben wir uns im Sommer auf wissenschaftliches Terrain begeben", so Ullrich. „In Zusammenarbeit mit der Professur für Lebensmittelkunde und Bedarfsgegenstände der Technischen Universität Dresden und der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen haben wir ein speziell auf unseren Dresdner Christstollen hin abgestimmtes Sensorik-Seminar entwickelt. In diesem wurden unsere Stollenprüfer und interessierteMitglieder geschult.“ Durchgeführt wurde das Seminar von Prof. Dr. Thomas Simat, der die Professur leitet: „Normalerweise bilde ich unsere Lebensmittelchemie-Studenten allgemein in Lebensmittelsensorik aus. In Zusammenarbeit mit der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk haben wir eine Schulung für die Stollenprüfer nach dem Schema des Stollenschutzverbandes ausgearbeitet. Für mich war beeindruckend, wie sich die gestandenen Handwerker auf die sensorische Grundschulung eingelassen haben und mit welcher Leidenschaft und fachlicher Expertise für dieses Produkt bei der Bewertung der von der Akademie bereitgestellten Stollenproben zwischen den Teilnehmern diskutiert wurde. Der Dresdner Christstollen ist für die hiesigen Stollenbäcker kein Produkt wie jedes andere. Es ist absolut bemerkenswert, mit welcher Zielstrebigkeit sie alle an der Optimierung der Qualität in den backenden Betrieben selbst und auf Verbandsseite an der Weiterbildung der Prüfer arbeiten." Was drin sein muss ist festgelegt (65% Rosinen, 50% Butter oder Butterfett, 20% Orangeat und Zitronat,15% süße und bittere Mandeln), auch was auf keinen Fall drin sein darf (Margarine, künstlichen Aromen,  Konservierungsstoffe), wo und wie er…

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