Carola Pönisch

Musikschule Goldenes Lamm baut an

Kein großer, offizieller Startschuss, dennoch ein großes Vorhaben: In dieser Woche beginnt der Bau für ein neues Schulgebäude für die Musikschule Goldenes Lamm. Die Baukosten von rund 3,5 Millionen Euro werden größtenteils durch Spenden gedeckt, bisher gingen rund zwei Millionen auf dem Konto der privaten Musikschule ein, ein Teil kommt über zinslose Darlehen von Stiftungen und Privatpersonen, den Rest finanziert  die Ostsächsische Sparkasse Dresden. Wenn alles klappt, soll der Neubau schon Ende des Jahres fertig sein.

Die Musikschule an der Leipziger Straße 220 (ehemalige Gaststätte Goldenes Lamm)  wurde vor zwölf Jahren mit 15 Schülern gegründet, heute bekommen über 1.000 Bürger aller Altersklassen hier Musikunterricht.

Träger der Einrichtung ist die Freie evangelische  Gemeinde Dresden. Als Jazzpianist und Komponist Daniel Scheufler die »Musikschule Goldenes Lamm (MSGL)« als Arbeitsbereich der Gemeinde und gemeinnützigen Verein gründete, hätte er nie mit so viel Zulauf gerechnet. Doch die musikalische und tänzerische Bildung richtet sich auch an Menschen, die finanziell sonst keinen Zugang dazu hätten. Patenschaften, ein Spendentopf sowie eine Förderung des Freistaats Sachsen zur Deckung der Musikschul-Personalkosten von 45 Lehrern tragen dazu bei, dass die Unterrichtsgebühren vergleichbar gering gehalten werden können.

Als erste Musikschule Dresdens hat der Verein einen eigenen Fachbereich für Musikgeragogik und bietet etwa Senioren Kurse zum Entgegenwirken von Vereinsamung an, beispielsweise durch das Erlernen des Instruments Veeh-Harfe. Ein eigener Förderverein wirbt Spenden für die Schule ein.

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Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Magazine. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

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