gb

Niederlage beim Spitzenreiter

Die Dresdner Eislöwen haben einen zweiten Sieg am Wochenende verpasst. Beim unangefochtenen Tabellenführer der DEL2, den Kassel Huskies, musste sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann mit 2:4 geschlagen geben. Roope Ranta und Evan Trupp trafen für die Eislöwen. Im Tor begann Riku Helenius.

Zu Beginn des Spiels waren die Dresdner direkt in der Defensive gefordert. Kassel begann im Stil eines Spitzenreiters und baute Druck auf. Dem hielten die Eislöwen zunächst Stand, verpassten daraufhin aber aus ihren zwei Überzahlsituationen Kapital zu schlagen. Wie es gehen kann, zeigten die Huskies. Lukas Laub und Ryan Olsen brachten die Gastgeber im ersten Drittel mit zwei Powerplay-Treffern in Führung.

Im zweiten Drittel spielten beide Teams auf Augenhöhe, beide Torhüter konnten sich mit guten Paraden auszeichnen. Wie aus dem Nichts fiel das 0:3 aus Dresdner Sicht. Derek Dinger beförderte den Puck von der blauen Linie in Richtung Tor, wo die Scheibe den Weg vorbei an Helenius fand. Dem Eislöwen-Keeper wurde die Sicht genommen. Unglücklich agierte Helenius in der 43. Minute, als er hinter dem eigenen Tor einen Fehlpass spielte. Kassel nahm das Geschenk an und Valentin erzielte den vierten Treffer für die Hessen. Nick Jordan Vieregge ersetzte daraufhin Helenius.

Im Schlussabschnitt verwaltete Kassel den deutlichen Vorsprung und wurde dafür beinahe noch bestraft. In Überzahl konnte Roope Ranta das 1:4 erzielen und Evan Trupp legte nur neun Sekunden später mit dem 2:4 nach. Die Eislöwen drängten weiter, aber Kassel verteidigte die Führung bis zur Schlusssirene.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Kassel ist die beste Mannschaft der Liga. Wenn du gegen sie etwas reißen willst, dann muss die Bereitschaft da sein. Die hat uns im ersten Drittel gefehlt. Zu Beginn des 2. Drittels hatten wir ein paar gute Chancen, schießen aber zu wenig auf das Tor. Wenn du nach zwei Dritteln 0:4 zurück bist, wird es natürlich schwer. Die letzten zehn zwölf Minuten im Spiel hatten wir unseren Flow gefunden. Ich hätte mir das für das ganze Spiel gewünscht. Wir müssen daraus lernen und es am Dienstag besser machen.“

Am Dienstag, 16. Februar, 19.30 Uhr, empfangen die Dresdner Eislöwen die Bayreuth Tigers.

(pm/Dresdner Eislöwen)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Magazine. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

weiterlesen