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Niederlage für die Dresdner Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Tölzer Löwen mit 4:5 (0:1; 0:2; 4:2) verloren. Nicht zur Verfügung standen Stürmer Timo Walther (Gesichtsverletzung) sowie die Verteidiger Sebastian Zauner (Unterkörperverletzung) und Tim Heyter (Oberkörperverletzung).

Vor 2.728 Zuschauern nutzte Lubor Dibelka eine Powerplaysituation und brachte den Gastgeber in Führung (14.). Im zweiten Abschnitt war Max French gleich doppelt für den Gastgeber erfolgreich (29. + 39.) und auch Sasa Martinovic netzte ins Dresdner Tor (43.). Dann war es Jordan Knackstedt, der den ersten Treffer für die Eislöwen am heutigen Sonntagabend erzielte (48.). Wenige Sekunden später traf Elvijs Biezais im Powerplay (49.), doch Shawn Meller markierte zum 2:5 (51.). Steve Hanusch und Mario Lamoureux verkürzten zur knappen 4:5-Niederlage (55./PP + 60.).

Kevin Gaudet, Cheftrainer Tölzer Löwen: "Ich bin natürlich zufrieden mit den drei Punkten, die wir uns heute geholt haben. Wir haben sehr gut begonnen und uns viele Chancen erarbeitet. Auch Dresden hatte ein paar Tormöglichkeiten, aber unser Goalie hat heute eine hervorragende Arbeit geleistet und uns im Spiel gehalten. Im Schlussdrittel haben uns zu viele Strafen fast den Sieg gekostet. Dresden besitzt vor allem im Powerplayspiel sehr viel Talent."

Bradley Gratton, Eislöwen-Cheftrainer: "In den ersten beiden Dritteln haben die Tölzer Löwen uns dominiert und uns große Probleme bereitet. Durch zu viele Fehler haben wir es uns zusätzlich schwer gemacht. Mit zunehmender Spieldauer haben wir ins Spiel gefunden und unsere Chancen verwertet, aber am Ende war es einfach zu wenig, was wir heute gezeigt haben." Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 20. September um 19.30 Uhr gegen den ESV Kaufbeuren in der heimischen EnergieVerbund Arena. (pm)

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"Tembo" feiert 1-Jähriges im Zoo Dresden

Dresden. Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den Dresdner Kühen züchten zu können. Aus diesem Grund lebt seit einem Jahr Elefantenbulle Tembo in Dresden, um mit den Kühen für Nachwuchs zu sorgen. Am 13. November 2018 traf Tembo nach rund 3,5 Stunden Fahrt aus dem Tierpark Berlin in Dresden ein und erlebte damit seinen ersten Umzug in einen anderen Zoo seit er 1987 nach Berlin kam. Der 34jährige Bulle, der sich anfangs zögerlich und unsicher in seiner neuen Umgebung bewegte, gewann mit der Zeit immer mehr Vertrauen und Routine im neuen Trainingsablauf, so dass er sich nun souverän und entspannt zeigt. Tembo und die Elefantenpfleger sind mittlerweile so gut aufeinander eingespielt, dass der Gang auf die Waage oder die Kommandos beim Dusch- und Medizintraining von Tembo gut beherrscht werden. Auch die Elefantenkühe Drumbo, Sawu und Mogli, die bisher nie mit einem Bullen zusammen waren, haben sich gut an die Anwesenheit von Tembo gewöhnt. Die anfängliche Unsicherheit und Ängstlichkeit der Kühe gegenüber dem 4,1 Tonnen schweren Bullen wich einem respektvollen und toleranten Umgang miteinander. Nach der Eingewöhnungsphase erwachte ab dem Frühjahr auch das sexuelle Interesse des Bullens an den Kühen, so dass er alle drei Kühe sobald sie in ihrem Östrus kamen auch deckte. In den Sommermonaten bis Oktober kam Tembo in die Musth. In dieser Phase erleben Elefantenbullen einen hohen Testosteronschub und verhalten sich weniger sozial und interessiert an den Kühen. Zudem zeigen sie eine größere Bereitschaft zu aggressiven Verhalten gegenüber Geschlechtsgenossen. Bislang zeigten die Untersuchungen der regelmäßigen Urinkontrollen unserer Weibchen noch keine positiven Ergebnisse einer Trächtigkeit. Neue Ergebnisse stehen noch aus. Der Zoo Dresden ist weiterhin optimistisch, dass Tembo den erhofften Elefanten-Nachwuchs mit den Kühen zeugt.Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den…

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