Carola Pönisch

Respekt durch Rücksicht: Rotlicht-Kontrollen

Dresden. Seit 4. Mai kontrolliert die Dresdner Polizei verstärkt den Radverkehr in der Stadt. Die Aktion läuft noch bis 16. Mai.

Im Rahmen ihrer knapp zweiwöchigen Aktion „Respekt durch Rücksicht“ hat die Polizeidirektion Dresden am Donnerstagnachmittag (6. Mai) an der Marienbrücke kontrolliert. Der Schwerpunkt lag an diesem Tag auf dem Rechtsfahrgebot und der Radwegbenutzung durch Radfahrer.

Innerhalb von zweieinhalb Stunden Kontrollzeit wurden 107 Fahrzeuge (darunter 82 Fahrräder) kontrolliert. Dabei wurde in 49 Radfahrererwischt, die nicht den Radweg nutzten, sondern die Fahrbahn. Zudem waren 19 Radfahrer entgegen der zulässigen Fahrtrichtung unterwegs. Außerdem registrierte die Polizei  an der Marienbrücke auch 20 Rotlichtverstöße (elf Mal Fahrrad, neun Mal Kraftfahrzeug). Fünf Autofahrer wurden zudem ohne Gurt erwischt und drei, die das Handy am Ohr hatten während der Fahrt.

Die Marienbrücke war von den Dresdnern über das Bürgerportal als ein Schwerpunkt der Aktion genannt worden. Das Bürgerportal ist bis zum 12. Juni geschaltet.

Fazit der ersten Aktionswoche

Insgesamt wurden mehr als 500 Fahrzeuge (darunter rund 300 Fahrräder) kontrolliert. Dabei wurden 130 Radfahrer erwischt, die entgegen der zulässigen Fahrtrichtung unterwegs waren, 65 nutzten unzulässig den Gehweg. In 49 Fällen wurde unerlaubt die Fahrbahn und nicht der Radweg genutzt.

Die Polizei registrierte in der ersten Kontroll-Woche zudem 99 sogenannte Rotlichtverstöße (65 Autofahrer, 34 Fahrradfahrer) sowie 68 Handyverstöße (59 Autofahrer, neun Fahrradfahrer). Außerdem wurden 41 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt.

Am kommenden Montag (10. Mai) wird die Aktion fortgesetzt, dann kontrolliert die Polizei am Albertplatz zum Thema „Rotlichtverstöße“

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Kleingartenanlage „Am Geberbach“ ist die Schönste 2021

Dresden. Die Kleingartenanlage „Am Geberbach“ ist die schönste Kleingartenanlage 2021. Mit diesem Ergebnis endete der diesjährige Wettbewerb um die „Schönste Kleingartenanlage Dresdens“, den die Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit dem Stadtverband „Dresdner Gartenfreunde“ e. V. bereits im 17. Jahr organisierte. Mit 103 Parzellen zählt der 1978 gegründete Verein an der Fritz-Meinhardt-Straße im Stadtbezirk Prohlis mit zu den großen und jungen Kleingartenvereinen in Dresden. Die intensive und vielgestaltige Gartennutzung sowie die Aktivitäten des Vorstandes und der Gärtner, dazu zählen ein Bienenlehrpfad, das Vereinsleben und der Umgang mit der Natur, überzeugten die Jury in diesem Jahr. Im Stadtbezirk Prohlis wird der Verein als Aktivator für Ordnung und Sauberkeit geschätzt. Er bringt sich auch aktiv bei der Vereinsmeile „Prohliser Herbstfest“ e. V. ein. Für den Siegerverein nahm zum Tag des Gartens am Samstag, 12. Juni, der Vorsitzende des Kleingartenvereines Dr. Klaus-Dieter Hansel den Wanderpokal „Flora“ entgegen. Er wurde von Oberbürgermeister Dirk Hilbert im Beisein des Leiters des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und gleichzeitig Juryvorsitzenden Detlef Thiel sowie Frank Hoffmann, Vorsitzender des Stadtverbandes „Dresdner Gartenfreunde“ e. V., überreicht. Mit der Auszeichnung 2021 ist ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro verbunden, gestiftet vom Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden. Über den zweiten Platz und das Preisgeld von 500 Euro konnte sich der Kleingartenverein „Wilder Mann“ e. V. freuen. Der Kleingartenverein „Bühlauer Waldgärten“ e. V. wurde Dritter und konnte 250 Euro – gesponsert vom Stadtverband „Dresdner Gartenfreunde“ e. V. – in Empfang nehmen. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr 21 Vereine am Dresdner Kleingartenwettbewerb, wovon es elf Vereine in die Endrunde geschafft hatten. Diese Vereine wurden am 27. und 28. Mai von der Jury besichtigt. Diese bewertete Kriterien wie Gesamteindruck, Einhaltung des Bundeskleingartengesetzes, Berücksichtigung des Umwelt- und Naturschutzes, Qualität des Vereinslebens, Kontaktpflege zum Wohnumfeld, Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit, Gestaltung und Pflege der öffentlich zugänglichen Flächen und Wahrnehmung der Anliegerpflichten. Besondere Aufmerksamkeit schenkte die Jury den Leistungen der Kleingärtner zum diesjährigen Motto des Wettbewerbes „Kleingartenwesen im Wandel – gemeinschaftlich und generationsübergreifend“. Oberbürgermeister Dirk Hilbert lobte in seiner Rede die Aktivitäten der Kleingärtner: „Viele Ideen faszinierten und überzeugten die Jury. Die Basis einer erfolgreichen Zusammenarbeit – so wie sie in vielen Kleingärtnervereinen gelebt wird – ist die Bereitschaft voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu verstehen und damit die Facetten der Natur und all ihren Farben besser kennen und verstehen zu lernen. Der Wettbewerb um die schönste Kleingartenanlage Dresdens ist eine großartige Plattform, mit den Kleingärtnervereinen ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und das Kleingartenwesen auch der Öffentlichkeit näher zu bringen. Der Wettbewerb ist eine wunderbare Form, den Vorständen für ihre geleistete Arbeit Danke zu sagen und sie für die neuen Projekte zu bestärken.“ Zusätzlich wurden in diesem Jahr vier Sonderpreise mit jeweils 200 Euro an die Vereine „Am Tummelsbach“ e. V., „Gartenfreunde Fortschritt I“ e. V., „Gartenfreunde II“ e. V.  und „Friebelstraße“ e. V. vergeben. Die übrigen Teilnehmer der Endrunde erhielten jeweils 100 Euro vom Stadtverband. Das Motto für den 18. Wettbewerb 2022 lautet: „Kleingärten als Zeugnis essbarer und nachhaltig bewirtschafteter Grünflächen in Dresden“.   (pm/LH DD) Die Kleingartenanlage „Am Geberbach“ ist die schönste Kleingartenanlage 2021. Mit diesem Ergebnis endete der diesjährige Wettbewerb um die „Schönste Kleingartenanlage…

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SGD: Vorerst kein Jahreskartenverkauf

Dresden. Aufgrund der momentan noch unklaren Situation rund um die Entwicklungen der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für Großveranstaltungen mit Zuschauern, wird Dynamo Dresden für die kommende Spielzeit 2021/22 vorerst keinen Jahreskartenverkauf durchführen. „Wir blicken gemeinsam erwartungsfroh mit unseren Fans und Mitgliedern auf eine ganz sicher hochattraktive 2. Bundesliga. Diese Vorfreude geht mit der berechtigten Hoffnung einher, unsere Heimspiele wieder gemeinsam mit den Dynamo-Fans im Rudolf-Harbig-Stadion austragen zu können. Obwohl sich die Pandemielage derzeit merklich entspannt hat, ist aktuell aber noch nicht abzusehen, wie sich die Situation rund um den Saisonstart und nicht zuletzt in den Folge- und Wintermonaten darstellt“, erklärt SGD-Geschäftsführer Jürgen Wehlend. Seit dem letzten Zweitliga-Aufstieg 2016 hat die SGD stets das selbstgesetzte Dauerkartenlimit von 18.000 Tickets, welches zwei Dritteln des unter normalen Umständen zur Verfügung stehenden Heimbereiches entspricht, verkauft und konnte auf die überwältigende Unterstützung der Dynamo-Fans zählen. „Derzeit gibt es leider immer noch keine Planungssicherheit und das gestaltet es für alle Fans und auch den Verein leider wesentlich komplizierter. Wann wir die komplette Kapazität des Rudolf-Harbig-Stadions, unabhängig von Jahres- oder Tageskarten, tatsächlich wieder dauerhaft nutzen können, ist bislang vollkommen unsicher“, sagt Wehlend. Weitere Informationen >>HIER<< (pm/SG Dynamo Dresden)Aufgrund der momentan noch unklaren Situation rund um die Entwicklungen der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für Großveranstaltungen mit Zuschauern, wird Dynamo Dresden für die kommende…

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