Carola Pönisch

Riesige Resonanz auf "Wichteln gegen Einsamkeit"

Dresden. Freude, Überraschung, Rührung und Dankbarkeit: Diese Wörter beschreiben am treffendsten die Stimmung und Atmosphäre in den Alloheim Senioren Residenzen Dresden am Heiligen Abend. Weil viele alte Menschen die Weihnachtstage ohne Angehörige verbringen, hatte die Einrichtung mit Unterstützung der lokalen Medien die Aktion „Wichteln gegen die Einsamkeit“ gestartet.

Auch der WochenKurier hatte seine Leser gebeten, kleine Geschenke für die Senioren bereitzustellen und viele sind der Bitte nachgekommen.

Viele Dresdner hatten mitgemacht und zum Teil noch am 24. Dezember Geschenke in der Residenz "Bürgerwiese" auf der Mary-Wigman-Straße persönlich abgegeben. Phantasievolle Basteleien, altersgerechte Aufmerksamkeiten, bunt und liebevoll verpackte Geschenke fanden ihren Weg auf den Gabentisch  - insgesamt über 300 Geschenke konnten verteilt werden. Jedes noch so kleine Päckchen fand dankbare Hände. Die Freude und Tränen der Rührung waren nicht zu übersehen. 

„Vielen, vielen Dank an alle Bürger, die dieses wundervolle Weihnachtsfest ermöglicht haben“, sagen stellvertretend für alle Bewohner Thomas Mähle, Enrichtungsleiter der Residenz,  und Dieter Kasper, Vorsitzender der Bewohnervertretung. „Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit ohne viel Aufsehen darum zu machen - ­ dafür sagen die Bewohner und alle Mitarbeiter der Seniorenresidenz der Bevölkerung ein ganz großes Dankeschön.“

Ein großes Dankeschön kommt auch von den Bewohnern und Mitarbeitern der Alloheim Senioren-Residenz „Seniorenzentrum AGO Dresden“ auf der Wernerstraße in Dresden-Löbtau. „Es ist so großartig, wie viele liebevoll gestaltete Wichtelgeschenke ihren Weg in unsere Senioren-Residenz fanden“, freut sich Einrichtungsleiter Alf Dietze. Der Zuspruch auf den öffentlichen Aufrur sei enorm gewesen.

Die Wichtelaktion soll auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt werden. „Weihnachten ist die Zeit des Miteinanders“, so Dietze, „gemeinsam wollen wir auch 2021 zeigen, dass wir eine großartige Gemeinschaft bilden und Füreinander da sind.“

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Stadtrat Appel: Lasst die Innenstädte nicht sterben

Bautzen. Der gestern tagende Stadtrat beschloss in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister einen dringenden Apel an Bund und Länder zu richten. Die Liste der Forderungen ist lang: So wird der Wunsch laut, die Öffnung des Handels, der Gastronomie sowie Kultureinrichtungen wieder unter nachvollziehbaren Inzidenzwerten und Hygienekonzepten zu ermöglichen, ausreichend Impfstoff für die Bevölkerung zu gewährleisten, Unterstützungsprogramme des innerstädtischen Handels voranzutreiben sowie umfassende Schnelltests von Schülern, Kitakindern, Lehrern und Erzieher zu ermöglichen. Abwägung von Gesundheitsschutz und Freiheit der Berufsausübung In dem Schreiben heißt es: „Gesundheitsschutz und Bekämpfung der Pandemie sind wichtig, die Gefahren durch das Corona-Virus sind nicht zu unterschätzen. Gerade deshalb muss eine Abwägung von Lockerung und Lockdown stetig erfolgen. Gesundheitsschutz darf nicht um jeden Preis gegen die grundrechtlich geschützte Freiheit der Berufsausübung ausgespielt werden“. Supermarktketten haben geöffnet, der Einzelhandel jedoch nicht Kritisiert wird auch, dass es nicht zu rechtfertigen sei, dass die Menschen unter wichtigen Auflagen - wie das Tragen von FFP2-Masken – in Supermärkten einkaufen gehen können, aber innerstädtische Einzelhandelsgeschäfte nicht öffnen dürfen. Ziel des Apelles ist es, ein Umdenken bei den Verantwortlichen von Bund und Länder zu erreichen. Der Beschluss wurde im Stadtrat mit 22 Ja-Stimmen und 5 Nein-Stimmen beschlossen. Der gestern tagende Stadtrat beschloss in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister einen dringenden Apel an Bund und Länder zu richten. Die Liste der Forderungen ist lang: So wird der Wunsch laut, die Öffnung des Handels, der Gastronomie sowie…

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