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Schmetterlinge im sportlichen Höhenflug

Schmidtis ZEITLUPE

Dresden. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Sportlich läuft es bei unseren Schmetterlingen: Nach drei 3:0-Siegen befinden sie sich im Höhenflug und auf Platz 2 in der Bundesliga-Tabelle. Gegen die Kleinen der Liga brachte Trainer Alexander Waibl auch mal seine zweite Reihe und konnte erfreut feststellen: Die kann’s ebenfalls. Dennoch darf die aktuelle Situation nicht darüber hinwegtäuschen und vergessen werden, dass es am Anfang der Saison gegen die starken Teams in Supercup, Pokal und Liga drei Niederlagen setzte. Schade: Der Ost-Clásico am Sonnabend gegen Schwerin in der Margon-Arena fällt aus, weil gleich fünf Team-Mitglieder der Mecklenburger nach der Rückkehr vom Champions-League-Turnier aus Italien positiv auf Corona getestet wurden. Da muss die Revanche für das 0:3 im Supercup Ende September vertagt werden. Damals waren die Dresdnerinnen noch gehandicapt, hatten gerade selbst eine lange Corona-Quarantäne hinter sich und die US-Girls im Team waren erst ein paar Tage da. Da halfen auch 685 Fans auf den Rängen nicht.

Apropos Corona und Fans: So gut es sportlich läuft, so bedenklich sieht es wirtschaftlich aus. Fehlende Zuschauer-Einnahmen hinterlassen eine gähnende Leere in der DSC-Kasse. Präsident Jörg Dittrich nannte eine sechsstellige und immer größer werdende Minus-Summe, sprach sogar von Existenzbedrohung. Sorgen macht sich der Präsident der Handwerkskammer Dresden auch um die DSC-Sponsoren. Wie kommen die aus der Krise? Gibt es sie danach überhaupt noch? Und wenn ja – haben sie noch Kraft fürs Sponsoring?

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