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SGD verlängert mit Jan Seifert

Dresden. Die SG Dynamo Dresden hat den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Nachwuchsleiter Jan Seifert um weitere drei Jahre bis zum 30. Juni 2024 verlängert.

 „Die Arbeit der Nachwuchs Akademie hat sich unter der Leitung von Jan Seifert in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich immer weiterentwickelt. Dafür gebührt ihm und allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserer Talenteschmiede ein großes Dankeschön. Verbunden damit ist auch das klare Ziel, dass wir diesen Weg in Zukunft konsequent so weitergehen. Denn wir verstehen uns als Ausbildungsverein, der seinen eigenen Toptalenten den Sprung in den Profi-Kader zukünftig weiter möglich machen möchte“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

Jan Seifert wurde 2014 vom damaligen Sportgeschäftsführer Ralf Minge als Leiter von Dynamos Nachwuchs Akademie zur Sportgemeinschaft zurückgeholt.

Allein seit dieser Zeit haben mit Ransford-Yeboah Königsdörffer, Simon Gollnack, Stefan Kiefer, Maximilian Großer, Kevin Ehlers, Marvin Stefaniak, Niklas Hauptmann, Marius Hauptmann, Osman Atilgan, Niklas Landgraf, Markus Schubert, Justin Löwe, und Max Kulke insgesamt 13 Spieler über den eigenen Nachwuchs den Sprung in den Profi-Fußball geschafft. Erst jüngst wurden mit Phil Harres und Jonas Kühn die nächsten beiden Toptalente aus Dynamos U19-Team mit Profi-Verträgen ausgestattet.

„Erst einmal möchte ich mich für das Vertrauen der Verantwortlichen bedanken. Es zeigt, dass wir in den zurückliegenden sieben Jahren alle zusammen in der Nachwuchsarbeit mehr richtig als falsch gemacht haben. Die Arbeit für den Verein gemeinsam mit meinem Team macht mir unheimlich viel Freude, denn wir gestalten in der Nachwuchs Akademie die Zukunft des Vereins aktiv mit. Weiterhin ordnen wir der Förderung – auf und neben dem Platz – unserer Talente alles unter, um ihnen bestmögliche Voraussetzungen für den weiteren persönlichen Weg im Leben zu bieten“, erklärte Jan Seifert.

Jan Seifert wurde am 14. Oktober 1968 in Brand-Erbisdorf geboren. Als Nachwuchsspieler und Amateur durchlief er mehrere Stationen, bevor seine Laufbahn als Berufsfußballer 1989 beim FC Karl-Marx-Stadt in der DDR-Oberliga unter Trainer Hans Meyer begann. Für die Himmelblauen bestritt er mehrere Einsätze im Europapokal, 1991 qualifizierte er sich mit dem Chemnitzer FC für die gesamtdeutsche 2. Bundesliga.

Jan Seifert ist 2013 als U23-Trainer zur SGD zurückgekehrt und hatte im April 2014 die Verantwortung als Nachwuchsleiter übernommen. Für die SGD absolvierte der 52-Jährige von 2004 bis 2005 insgesamt 15 Zweitliga-Spiele, übernahm nach seinem Karriereende in der Folge die U23-Mannschaft und wurde später auch Co-Trainer bei den Dynamo-Profis. Parallel absolvierte Seifert von 2005 bis 2007 bei der SGD eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann.

(pm/SG Dynamo Dresden)

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Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Magazine. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

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