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Shoppen ohne Test

Sachsen. Am kommenden Montag tritt eine neue Corona-Schutz-Verordnung in Kraft. Sie hat indirekt auch Auswirkungen auf den Einkaufsbummel, für den bislang ein tagaktueller Test notwendig war. Fällt dieser nun weg? Nachfrage beim Sozialministerium.

Elektronikmärkte, Klamottenläden und viele andere Geschäfte, deren Sortiment nicht der Grundversorgung dient, durften bereits unter einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 öffnen. Voraussetzung war jedoch ein tagaktueller Negativtest. Zudem musste die Kundenzahl beschränkt werden, je nach Ladenfläche.

Viele Landkreise und kreisfreien Städte rangieren inzwischen unter einer 7-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern. Sind die Tests nun noch notwendig?

Stabil unter 35 ohne Test

Wie das Sozialministerium auf Nachfrage mitteilte, entfalle die Testpflicht, wenn im Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz unter dem Schwellenwert von 35 liegt. "Die einzige Veränderung gab es hier beim Erreichen des Schwellenwertes von 35: War bislang eine Unterschreitung an 14 aufeinanderfolgenden Tagen erforderlich, so reicht ab Montag eine Unterschreitung des Wertes von 35 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, um ab dem übernächsten Tag die Testpflicht aufheben zu können", teilte ein Sprecher des Sächsischen Sozialministeriums mit Blick auf die neue Corona-Schutz-Verordnung mit.

Situation in Dresden

In der Landeshauptstadt treten die Lockerungen beim Shoppen bereits ab Freitag in Kraft, weil die Stadt schon seit 14 Tagen in Folge die Inzidenz unter 35 liegt (bisherige Regel). Damit fällt die Testflicht weg für:

  • Ladengeschäfte und Märkte
  • körpernahe Dienstleistungen wie beispielsweise Kosmetik
  • Gastronomie
  • Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken
  • bei Beerdigungen und Hochzeiten, in Kirchen und Religionsgemeinschaften
  • Kulturstätten wie Kinos, Konzert- und Opernhäuser, Theater
  • Sportangebote im bisher zulässigen Rahmen (ausgenommen Sportveranstaltungen mit Publikum, bei den der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann)
  • Freibäder
  • botanische und zoologische Gärten, Führungen
  • Freizeit- und Vergnügungsparks
  • Angebote der Kinder-, Familien- und Jugenderholung
  • Aus-, Fort- und Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen sowie ähnliche Einrichtungen sowie Volkshochschulen
  • stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Kinder-und Jugendhilfe sowie Integrationskurse
  • Kunst-, Musik- und Tanzschulen
  • Fahr-, Boots- und Flugschulen

 

 

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