Carola Pönisch

"Showtime": Beste Show von Holiday on Ice

Dresden. Bis Sonntag, den 23. Februar, gastiert die größte Eislaufshow der Welt in der Dresdner Messe. Wer noch Tickets erhaschen kann, sollte sich das Spektakel auf dem Eis auf jeden Fall ansehen: "Showtime" ist die beste Show bisher.

Als im Dezember 1943 die erste Show im amerikanischen Toledo, Ohio, Premiere feierte, wäre wohl niemand auf den Gedanken gekommen, dass aus einer kleinen Hotelproduktion einmal die "Meistgesehene Eisshow der Welt" (Guinessbuch der Rekorde 2008) werden würde. Bis heute besuchten 330 Millionen Zuschauer die Eisshow, von denen es bis jetzt 105 verschiedene Produktionen gibt.

"Showtime" mit gigantischem Aufwand

Die Show, die gestern Abend (19. Februar) in Dresden Premiere feierte, darf mit gutem Gewissen als eine der spektakulärsten, aufwändigsten und schönsten bezeichnet werden. Erzählt wird die Geschichte von "Holiday on Ice" – beginnend beim ersten Casting der Eisläufer 1943 und den Anfängen der Show bis hin zur ersten Welttournee der Crew und den internationalen Erfolgen. Eine Liebesgeschichte darf natürlich nicht fehlen. Mit vielen überwältigenden Highlights wie der größten LED-Wand einer Live-Tour, Hologramm-Effekten, Bungee-Eiskunstakrobatik, einem frei hängenden, bespielbaren Globus mit einem Durchmesser von fünf Metern und einem 18 Meter langen Zug, der auf die Eisbühne fährt, wird "Showtime" zum wahrlich bildgewaltigen Entertainmentereignis. Wenn Kim Gavin, der Creative Director von HoI, vorher versprach, dass man das Unterwartete erwarten dürfe, dann hat er nicht zu viel versprochen und Wort gehalten.

Die rund 40 Eiskunstläufer, Artisten und Musiker (letztere lernten für die Show extra auf Schlittschuhen zu stehen) boten eine exklusive Darbietung aus Eislaufkunst und Artistik, die an Perfektion kaum zu überbieten ist. Absolut sehenswert zudem, was ein Artistenpaar an den Bungeeseilen zeigt.

Als Publikumsliebling erwies sich Lorenz Klaholz. Der Zehnjährige trainiert seit drei Jahren beim Dresdner Eislaufclub e.V. und wurde von der HoI-Academy als junges Talent auserwählt, für einen Abend Teil der Show zu werden. Diese Chance nutzte Lorenz nahezu perfekt. „Für später kann ich mir vorstellen, einmal mein Hobby zum Beruf zu machen“ , kündigte er schon mal an.

Das Opening der Premiere gibt's auf Facebook Dresden zu sehen.

Holiday on Ice: Bis 23. Februar in der Messe Dresden

Vorstellungen

  • Donnerstag, 20. Februar – 19 Uhr
  • Freitag, 21. Februar – 16 und 19.30 Uhr
  • Samstag, 22. Feburar – 13, 16.30 und 20 Uhr
  • Sonntag, 23. Februar – 13 und 16.30 Uhr

Tickets: 01805-4414

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SGD: Ni­ko­laou geht, Knip­ping kommt

Dresden. Mit­tel­feld­spie­ler schließt sich Ein­tracht Braun­schweig an Jan­nis Ni­ko­laou nimmt eine ver­trag­lich fi­xier­te Aus­stiegs­klau­sel wahr und ver­lässt die SG Dy­na­mo Dres­den. Zur kom­men­den Sai­son schließt sich der 26-Jäh­ri­ge Ein­tracht Braun­schweig an. Bei den Nie­der­sach­sen un­ter­schreibt der Mit­tel­feld­spie­ler ei­nen Ver­trag bis zum 30. Juni 2023. Über die wei­te­ren Ab­lö­se­mo­da­li­tä­ten ha­ben bei­de Ver­ei­ne Still­schwei­gen ver­ein­bart. „Jan­nis Ni­ko­laou hat von An­fang an of­fen mit uns kom­mu­ni­ziert und ist mit sei­nem Wech­sel­wunsch auf uns zu ge­kom­men. Wir be­dau­ern sei­ne Ent­schei­dung, ha­ben bei die­ser Per­so­na­lie jetzt aber zu­min­dest Pla­nungs­si­cher­heit“, er­klär­te Sport­ge­schäfts­füh­rer Ralf Be­cker. „Trotz des bit­te­ren En­des der ab­ge­lau­fe­nen Sai­son hat­te ich zwei tol­le Jah­re in Dres­den, in de­nen ich sehr viel ge­lernt habe. Hier durf­te ich die ers­ten Schrit­te in der 2. Bun­des­li­ga ge­hen und vor un­glaub­li­chen Fans in ei­nem tol­len Sta­di­on auf­lau­fen. Für mich geht die Rei­se jetzt wei­ter. Dy­na­mo wün­sche ich von Her­zen al­les Gute und den größt­mög­li­chen Er­folg“, sag­te Jan­nis Ni­ko­laou. 27-jäh­ri­ger In­nen­ver­tei­di­ger un­ter­schreibt bis 2022 Die SG Dy­na­mo Dres­den hat Tim Knip­ping von Zweit­li­gist SSV Jahn Re­gens­burg für die kom­men­de Sai­son ver­pflich­tet. Über die Ab­lö­se­mo­da­li­tä­ten wur­de Still­schwei­gen ver­ein­bart. Der 27-jäh­ri­ge In­nen­ver­tei­di­ger hat bei der SGD ei­nen Zwei­jah­res­ver­trag bis zum 30. Juni 2022 mit ei­ner Op­ti­on auf Ver­län­ge­rung un­ter­schrie­ben und wird mit der Rü­cken­num­mer 4 auf­lau­fen. „Tim Knip­ping bringt als mo­der­ner Ver­tei­di­ger so­wohl Qua­li­tät als auch Men­ta­li­tät mit und hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in der 2. Bun­des­li­ga stets wei­ter­ent­wi­ckelt. Tim hat sich von Be­ginn un­se­rer Ge­sprä­che an zu 100 Pro­zent mit un­se­ren Zie­len iden­ti­fi­ziert und ist ein Mensch, der auf so­wie ne­ben dem Platz vor­an­geht und Ver­ant­wor­tung über­nimmt. Er ver­kör­pert da­mit ge­nau die Ei­gen­schaf­ten, die wir von un­se­ren Spie­lern ein­for­dern“, er­klär­te Dy­na­mos Sport­ge­schäfts­füh­rer Ralf Be­cker. Be­vor Knip­ping in Dy­na­mos neu­em Trai­nings­zen­trum sei­ne Un­ter­schrift un­ter den Ver­trag setz­te, ab­sol­vier­te der 1,90 Me­ter gro­ße Ab­wehr­spie­ler im Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Carl Gus­tav Ca­rus Dres­den er­folg­reich sei­nen Me­di­zin­check. „Ich habe mich be­wusst für Dy­na­mo Dres­den ent­schie­den, weil ich mit­hel­fen möch­te, die­sen Tra­di­ti­ons­ver­ein wie­der da­hin zu brin­gen, wo er hin­ge­hört. Die kla­ren, ehr­gei­zi­gen Vor­stel­lun­gen der Ver­ant­wort­li­chen für die zu­künf­ti­ge Ent­wick­lung ha­ben mich be­geis­tert. Ich habe in den letz­ten Jah­ren au­ßer­dem schon ei­ni­ge Male selbst ge­gen die SGD im Ru­dolf-Har­big-Sta­di­on ge­spielt und weiß um die über­ra­gen­de At­mo­sphä­re und die po­si­tiv ver­rück­ten Fans in Dres­den – das ist Fuß­ball pur“, sag­te Tim Knip­ping nach sei­ner Ver­trags­un­ter­schrift.   Tim Knip­ping wur­de am 24.11.1992 in Kas­sel ge­bo­ren und be­gann bei sei­nem Hei­mat­ver­ein Hes­sen Kas­sel, für den er in der Ju­gend und spä­ter als Stamm­spie­ler in der Re­gio­nal­li­ga Süd ak­tiv war, sei­ne Fuß­ball­kar­rie­re. Über die Sta­tio­nen 1. FC Saar­brü­cken (2012-2014) und Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach II (2014-2016) wech­sel­te er im Som­mer 2016 in die 2. Bun­des­li­ga zum SV Sand­hau­sen. Beim SVS ent­wi­ckel­te sich der Ver­tei­di­ger bin­nen kur­zer Zeit zum Leis­tungs­trä­ger und ab­sol­vier­te im Tri­kot der Sand­häu­ser 57 Zweit­li­ga­spie­le. Im ver­gan­ge­nen Som­mer schloss sich Knip­ping dem SSV Jahn Re­gens­burg an, für den er in der ab­ge­lau­fe­nen Spiel­zeit 15 Ein­sät­ze ver­buch­te, in de­nen er ei­nen Tref­fer er­ziel­te. (pm/SG Dynamo Dresden)Mit­tel­feld­spie­ler schließt sich Ein­tracht Braun­schweig an Jan­nis Ni­ko­laou nimmt eine ver­trag­lich fi­xier­te Aus­stiegs­klau­sel wahr und ver­lässt die

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