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Über 50.000 Minuten digitalisiert

Vor einem Jahr startete das Programm zur Sicherung historischer Film-, Video- und Tonaufnahmen im Freistaat Sachsen. Seitdem wurden 1.800 Filme, Tondokumente und Lokal-TV-Aufzeichnungen mit einer Gesamtlaufzeit von 52.000 Minuten und einem Datenvolumen von 88 Terrabyte digitalisiert, katalogisiert, langzeitarchiviert und der Öffentlichkeit – wo möglich – rechtssicher zur Verfügung gestellt.

Dabei handelt es sich um bedeutsame Aufnahmen, die in Museen, Archiven, Bibliotheken und weiteren Sammlungen lagern. Die jüngsten Digitalisate zeichnen ein vielfarbiges Geschichtsbild des Freistaates Sachsen: von den Stimmen gefeierter Semperoper-Diven bis hin zu pragmatischen Gesundheits- und Erziehungstipps vom Heuschnupfen bis zum Umgang mit dem Jugendproblem der Halbstarken, die in den fünfziger und sechziger Jahren über den Äther gingen. Letztere stammen aus dem Archiv des Deutschen Hygiene-Museums.

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und der Filmverband Sachsen koordinieren das Programm zur Sicherung des audiovisuellen Erbes in Sachsen. 350.000 Euro pro Jahr stellte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus 2019 und 2020 zur Verfügung, damit Sachsens Bild- und Tonschätze ins digitale Zeitalter gerettet werden können.

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