Carola Pönisch

Weitere sieben Millionen Euro für Künstler

Dresden. Neue Fördermaßnahmen für die von der Corona-Pandemie besonders betroffene Kunst- und Kulturszene: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen stellt weitere Gelder bereit

Fünf Millionen Euro fließen in eine Fortführung des Stipendienprogramms „Denkzeit“. Das Programm unterstützt freischaffende Künstler mit einem Stipendium in Höhe von 2.000 Euro und war Ende April mit einem Fördervolumen von zwei Millionen Euro erstmalig an den Start gegangen. Die Resonanz auf das Programm war sehr groß. Innerhalb eines Monats wurden knapp 1.900 Anträge eingereicht, von denen bisher 1.000 bewilligt werden konnten. Durch die Aufstockung können nun weitere der bereits vorliegenden Bewerbungen für die Förderung berücksichtigt werden.

Ab 15. Juli 2020 wird das Antragsverfahren zudem für neue Bewerbungen geöffnet. Antragsberechtig sind dann erstmalig auch freiberuflich tätige Kulturbeschäftigte wie Kulturmanager, Kuratoren, Musikproduzenten, Dramaturgen, Designer, Maskenbildner, Illustratoren, Übersetzer, Lektoren, Musik-, Kunst-, und Theaterpädagogen sowie vergleichbare freiberuflich tätige Kulturproduzenten. Das Online-Formular zur Antragstellung wird ab 15. Juli auf der Internetseite der Kulturstiftung freigeschaltet. Weitere Infos dazu gibt's hier

Weitere 750.000 Euro fließen in den Kleinprojektefonds der Kulturstiftung. Der Fonds wurde 2019 ins Leben gerufen und fördert Kunst- und Kulturprojekte in den ländlichen Regionen Sachsens. Mit Fördersummen von 500 bis 5.000 Euro bietet das Programm kleineren Projekten eine unkomplizierte und kurzfristige Fördermöglichkeit.

Alle Infos dazu hier

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»ehrensache.jetzt – nachtaktiv«

Dresden. Eine produktive Nachtaktion, die Dresdner Vereinen und Initiativen zugutekommen soll, wird es am 16. September von 17 bis  1 Uhr geben. Acht kreative Stunden für die gute Sache nennt sich die Aktion namens »ehrensache. jetzt – nachtaktiv«. Was steckt dahinter? Werbeagenturen und Freiberufler*innen aus der Kreativbranche stellen am 16. Sepmber ihre Dienste unentgeltlich zur Verfügung: Mit Vereinen und Initiativen zusammen werden sie Produkte für deren Öffentlichkeitsarbeit gestalten, die für den Erfolg gemeinnütziger Projekte eine große Bedeutung hat, für die aber oft zu wenig Zeit, Kraft oder Geld vorhanden ist. Insgesamt vier Teams werden über Nacht an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten und ihre Ergebnisse um Mitternacht präsentieren.  Was soll entstehen? Entstehen können Logos, neue Flyer, Banner oder Plakate,  neue Social-Media-Auftritte, Fotos für die Website oder  Pressetexte. Auch die Planung eines Events ist möglich oder die Überarbeitung einer Vereinswebsite. In jedem Team wird ein fertiges Produkt entstehen, das die Organisation mit »nach Hause« nehmen kann und das ihr dabei helfen soll, ihre Botschaft in der Öffentlichkeit wirksam zu präsentieren. Interessierte Vereine bewerben sich bis 30. August der Bürgerstiftung Dresden unter www.ehrensache.jetzt/nachtaktivEine produktive Nachtaktion, die Dresdner Vereinen und Initiativen zugutekommen soll, wird es am 16. September von 17 bis  1 Uhr geben. Acht kreative Stunden für die gute Sache nennt sich die Aktion namens »ehrensache. jetzt – nachtaktiv«. Was…

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Mit Fürstin Lucie und Fürst Pückler

Cottbus. Jeweils am Sonntag führen »Fürstin Lucie« (Anne Schierack) und »Fürst Pückler« (Hans Anacker) bis Ende September durch die „Grünen Salons“ des Branitzer Parks. Bei ihren Erlebnisführungen erfährt man mehr über das exzentrische Leben von Fürst Pückler und seiner Frau Lucie, deren Lebensreise sich nicht nur im Schloss, sondern auch im Park widerspiegelt. Dort gestaltetet Fürst Pückler die direkte Umgebung des Schlosses nach englischem Vorbild als Pleasureground, der üppig und prachtvoll ausgestattet war. Wie die Räume im Schloss sollten die einzelnen Sondergärten innerhalb des Pleasureground als »Salons unter freiem Himmel« variieren. Nicht jeder durfte diesen Ort betreten und oft stand man am kleinen Zaun, um einen Blick auf den Besuch des Fürsten zu erhaschen. Was zog preußische Könige und selbst die Königin in diesen »Zauber-Park«? Wo konnte man hier Tennisspielen, das französische Mönche im Mittelalter erfunden haben und im 18. Jahrhundert nur noch dem Adel vorbehalten war? Wieso erinnert Pückler in Branitz an einen preußischen Staatskanzler, obwohl sein Herz sächsisch blieb? Diese Fragen und noch viel mehr erfährt man bei den Erlebnisführungen durch die Grünen Salons von »Schnucke« und »Lou«, wie Pückler und Lucie einander mit Kosenamen nannten. Die einstündigen Führungen finden jeweils um 11:30 Uhr statt. Treffpunkt ist an der Schlosskasse. Die Parkführung kostet 14 Euro pro Person, inklusive freiem Schlosseintritt. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlt wird um Voranmeldung unter Tel. 0355/ 751 50 oder per E-Mail an service@pueckler-museum.de gebeten.Jeweils am Sonntag führen »Fürstin Lucie« (Anne Schierack) und »Fürst Pückler« (Hans Anacker) bis Ende September durch die „Grünen Salons“ des Branitzer Parks. Bei ihren Erlebnisführungen erfährt man mehr über das exzentrische Leben von Fürst Pückler…

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