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Zimmis Einwurf – Da hat vor 50 Jahren keiner dran gedacht

Schon reichlich Frauenfußball geschaut? Nein. Schließlich waren ja gerade noch die Männer mit ihren Auftritten gegen Weißrussland und Estland dran. Moment, bei den Mädels läuft eine WM, die Jungs wollen sich erst einmal qualifizieren für die nächste EM. Und wer war es, der letzten Sommer so richtig enttäuscht hat? Klar, die Löw-Truppe. Die hätten übrigens 350.000 Euro Prämie für den Titel eingestrichen, pro Mann versteht sich. Die deutsche Kickerin würde für den Triumph 75.000 kassieren. Immerhin besser als das berühmte Kaffeeservice. Das gab es 1989 für die Europameisterschaft. Und deshalb trinken die Frauen in dem Werbespot eines Geldinstituts eben aus diesen altmodischen Tassen. Was heißt hier eigentlich altmodisch? Vielleicht ist es auch eine Art Wertevermittlung, die ja inzwischen sehr vielen Menschen abgeht.

Und dann noch dieser Spruch, sie hätten keine Eier, aber immerhin Pferdeschwänze. Ja, wer altbacken ist, stört sich dran. Wer mit der Zeit geht, grinst sich einen. Hallo, es ist die Sprache unserer Zeit. Nur noch über die Satire kann Aufmerksamkeit vermittelt werden. Dass ausgerechnet der  DFB der Veröffentlichung dieses Videos zugestimmt hat zeigt, er ist schon mal weiter als die Tante CDU. Die hätte sich schmollend in die Ecke gesetzt,  von  einer Unverschämtheit gefaselt. Da war Frauenfußball in Deutschland West auch noch verboten. Ach was!

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

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"Tembo" feiert 1-Jähriges im Zoo Dresden

Dresden. Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den Dresdner Kühen züchten zu können. Aus diesem Grund lebt seit einem Jahr Elefantenbulle Tembo in Dresden, um mit den Kühen für Nachwuchs zu sorgen. Am 13. November 2018 traf Tembo nach rund 3,5 Stunden Fahrt aus dem Tierpark Berlin in Dresden ein und erlebte damit seinen ersten Umzug in einen anderen Zoo seit er 1987 nach Berlin kam. Der 34jährige Bulle, der sich anfangs zögerlich und unsicher in seiner neuen Umgebung bewegte, gewann mit der Zeit immer mehr Vertrauen und Routine im neuen Trainingsablauf, so dass er sich nun souverän und entspannt zeigt. Tembo und die Elefantenpfleger sind mittlerweile so gut aufeinander eingespielt, dass der Gang auf die Waage oder die Kommandos beim Dusch- und Medizintraining von Tembo gut beherrscht werden. Auch die Elefantenkühe Drumbo, Sawu und Mogli, die bisher nie mit einem Bullen zusammen waren, haben sich gut an die Anwesenheit von Tembo gewöhnt. Die anfängliche Unsicherheit und Ängstlichkeit der Kühe gegenüber dem 4,1 Tonnen schweren Bullen wich einem respektvollen und toleranten Umgang miteinander. Nach der Eingewöhnungsphase erwachte ab dem Frühjahr auch das sexuelle Interesse des Bullens an den Kühen, so dass er alle drei Kühe sobald sie in ihrem Östrus kamen auch deckte. In den Sommermonaten bis Oktober kam Tembo in die Musth. In dieser Phase erleben Elefantenbullen einen hohen Testosteronschub und verhalten sich weniger sozial und interessiert an den Kühen. Zudem zeigen sie eine größere Bereitschaft zu aggressiven Verhalten gegenüber Geschlechtsgenossen. Bislang zeigten die Untersuchungen der regelmäßigen Urinkontrollen unserer Weibchen noch keine positiven Ergebnisse einer Trächtigkeit. Neue Ergebnisse stehen noch aus. Der Zoo Dresden ist weiterhin optimistisch, dass Tembo den erhofften Elefanten-Nachwuchs mit den Kühen zeugt.Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den…

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