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Zimmis Einwurf – Das ist ein wahres Fußball-Wunder

Das ist der Fußball-Wahnsinn an sich. So was hat es in den Aufzeichnungen weltweit noch nie gegeben. In der zweiten englischen Liga läuft die Partie zwischen Leeds United und Aston Villa. Ein Akteur namens Kodjia bleibt verletzt am Boden liegen. Jetzt kommt normalerweise das Fairplay nicht nur in England zum Einsatz. Die ballführende Mannschaft spielt die Kugel ins Aus, lässt den Verletzten wieder zu sich kommen.

Dann wird das Streitobjekt per Einwurf oder gezieltem Pass-Spiel als Dankeschön dem Gegner zurück gegeben.

Eine Regel, die inzwischen nicht mehr auf dem Papier steht. Sie wurde vom International Fußball Board einfach ignoriert. Das dachte sich auch der Leeds-Stürmer Roberts, der schnell eine Bewegung macht, obwohl das Team von Aston Villa auf den Ball ins Aus wartet. Weiter geht es auf Mateusz Klich, der das Tor für Leeds erzielt. Chaos an der Seitenlinie, Rudelbildung. Treffer zählt. Und nun kommt der Leeds Coach Marcelo Bielsa ins Spiel. Er befiehlt seinen Schützlingen, ein Tor von Aston Villa hinzunehmen. Also Geleitschutz. Niemand bewegt sich. 1:1.

Das muss man erst mal sacken lassen. In der heutigen Zeit, wo es nur um das ganz große Geld geht. Mit dem Unentschieden steigt Sheffield United direkt in die erste englische Liga auf. Leeds und Aston Villa müssen in die Qualifikation. Spannende Frage: Würde so was auch in Deutschland passieren?

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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