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Zimmis Einwurf – Der Tanz auf der Rasierklinge

Wir brauchen mehr Wachstum, immer mehr Wachstum. Das ist wichtig für uns alle. Sagen sich auch die Erfinder der Gelddruckmaschine. Also die im Riesen-Fußball-Show-Geschäft rund um die Uhr die großen Scheine ausdruckt. Also drehen wir am großen Rad. Haben keine Regeln mehr und gestalten es für alle so schön unübersichtlich, dass nur noch Chaos und Anarchie entsteht.

Ist es nicht lustig, wenn inzwischen Spieler und Schiedsrichter nicht nur die Welt, sondern auch die Regeln nicht mehr verstehen? Endlich kommt Spaß auf und alle können inzwischen mitreden oder aber ihren Senf dazugeben. Bei unserem heiß geliebten deutschen Rekordmeister gibt es inzwischen keinen einzigen Akteur, der noch eine Hand mit ins Spiel bringt. Das wurde so festgelegt. Und zwar unverzüglich, gilt ab sofort. Denn der Mann, der ganz viel früher, liebe Kinder – vor vierzig oder fünfzig Jahren oder so ähnlich – mal als Schiedsrichter auf den Platz geschickt wurde, wird inzwischen wie wir alle beraten. Von Menschen irgendwo in Köln, die zwar unter der Erde, aber nicht in einem Keller sitzen. Wer ist jetzt also meschugge? Also eigentlich alle. Die, die es anrichten. Und die, die es ertragen müssen, werden es. Ja, der Verstand ist abhanden gekommen. Und jetzt alle: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Schön dran halten, dann macht das Leben endlich wieder Sinn. Oder nicht!

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

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Mit Fürstin Lucie und Fürst Pückler

Cottbus. Jeweils am Sonntag führen »Fürstin Lucie« (Anne Schierack) und »Fürst Pückler« (Hans Anacker) bis Ende September durch die „Grünen Salons“ des Branitzer Parks. Bei ihren Erlebnisführungen erfährt man mehr über das exzentrische Leben von Fürst Pückler und seiner Frau Lucie, deren Lebensreise sich nicht nur im Schloss, sondern auch im Park widerspiegelt. Dort gestaltetet Fürst Pückler die direkte Umgebung des Schlosses nach englischem Vorbild als Pleasureground, der üppig und prachtvoll ausgestattet war. Wie die Räume im Schloss sollten die einzelnen Sondergärten innerhalb des Pleasureground als »Salons unter freiem Himmel« variieren. Nicht jeder durfte diesen Ort betreten und oft stand man am kleinen Zaun, um einen Blick auf den Besuch des Fürsten zu erhaschen. Was zog preußische Könige und selbst die Königin in diesen »Zauber-Park«? Wo konnte man hier Tennisspielen, das französische Mönche im Mittelalter erfunden haben und im 18. Jahrhundert nur noch dem Adel vorbehalten war? Wieso erinnert Pückler in Branitz an einen preußischen Staatskanzler, obwohl sein Herz sächsisch blieb? Diese Fragen und noch viel mehr erfährt man bei den Erlebnisführungen durch die Grünen Salons von »Schnucke« und »Lou«, wie Pückler und Lucie einander mit Kosenamen nannten. Die einstündigen Führungen finden jeweils um 11:30 Uhr statt. Treffpunkt ist an der Schlosskasse. Die Parkführung kostet 14 Euro pro Person, inklusive freiem Schlosseintritt. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlt wird um Voranmeldung unter Tel. 0355/ 751 50 oder per E-Mail an service@pueckler-museum.de gebeten.Jeweils am Sonntag führen »Fürstin Lucie« (Anne Schierack) und »Fürst Pückler« (Hans Anacker) bis Ende September durch die „Grünen Salons“ des Branitzer Parks. Bei ihren Erlebnisführungen erfährt man mehr über das exzentrische Leben von Fürst Pückler…

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