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Zimmis Einwurf – Die Tabelle bestraft Dynamo bereits

Zwei Torschüsse zu Hause gegen Hannover 96 sind halt ein bissel wenig für die Erwartungen eines vollbesetzten Stadions. Dazu kommt ein Wetter, bei dem kein Hund gern vor die Türe tritt. Und dann doch wieder zwei Gegentore und eine völlig verdiente Niederlage. Die Festung Rudolf Harbig Stadion gibt es schon lange nicht mehr. Die Kontrahenten, früher vor Ehrfurcht mit wackligen Beinen und schlotternden Knien einlaufend, freuen sich auf das Dresdner Gastspiel. Das tut weh.

Seit Wochen folgen viele schöne Worte. Meistens unkommentiert. Klar leben die Dynamos in ihrer eigenen Welt. Wenn es aber richtig eng wird, sollten wir sie wenigstens darauf hinweisen. Der K-Block pfiff die Akteure in Schwarz Gelb gnadenlos aus. Auch das tat weh. Das ist so mit der Wahrheit. Die ist nicht immer angenehm.

Die wichtigste Frage aber steht: Wie rauskommen aus dem Dilemma? Irgendwas ist doch durcheinander gekommen. Das spüren selbst die, die in der letzten Reihe Platz genommen haben. Und wer genau hinschaut, ist auch nicht erstaunt über die beiden Niederlagen in Aue und gegen Hannover. Also kommt die Pause doch gerade recht. Zum gnadenlosen Aufräumen. Im Fußball können nun mal nur 11 Mann auf dem Feld stehen. Dann kann der Trainer es nicht jedem recht machen. Vielleicht sind vier Kapitäne auch ein bissel viel. Rauft euch zusammen, korrigiert den eingeschlagenen Weg. Uns zuliebe.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

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