gb

Zimmis Einwurf – Endlich kommen die Erkenntnisse

Und nun? Was jetzt? Die Enttäuschung sitzt tief. Also erst mal das Spielen einstellen. Geht erst nach der nächsten Partie gegen Hannover am Samstag. Dann ist Länderspielpause.

Solange der Mensch lebt, lernt er dazu. Auch bei Cristian Fiél dämmert es. Vergleichen wir doch mal die beiden Auswärtspartien in Karlsruhe und in Aue. Zweimal gab es vier Stück. In Karlsruhe wurde alles noch wunderbar schön geredet und verklärt, was da an Fehlern zur damals schon peinlichen Niederlage führte. In Aue wurde gnadenlos der Finger in die ätzenden Wunden gelegt. Schon mal ein Qualitätssprung. Gegen Regensburg war es Ballas mit seinem Wutschuss unter dem Jahn-Spieler durch, der den mehr als schmeichelhaften zweiten Saisonsieg bescherte. Diesmal in Aue wunderte sich der nach langer Verletzungspause wieder mit kickende Kapitän Hartmann, dass vor allem in den Zweikämpfen die Auer doch mehr Männerfußball anboten. Dieser Spruch müsste bei allen seinen Mitstreitern eine Reaktion hervorrufen. Oder alle gehen zum gemütlichen Kaffeklatsch über und klingeln so laut mit dem Löffel in der Tasse, dass es zu keiner Auseinandersetzung kommen kann.

So kommt Dresden unten nicht raus. Wer so verteidigt, gewinnt kein einziges Spiel mehr. Na endlich ist dem immer netten Fiél mal der Hut hoch gegangen. Auch ohne Oktobersturm. Aber so eine Art Oktoberrevolution wäre gar nicht mal so schlecht.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

"Tembo" feiert 1-Jähriges im Zoo Dresden

Dresden. Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den Dresdner Kühen züchten zu können. Aus diesem Grund lebt seit einem Jahr Elefantenbulle Tembo in Dresden, um mit den Kühen für Nachwuchs zu sorgen. Am 13. November 2018 traf Tembo nach rund 3,5 Stunden Fahrt aus dem Tierpark Berlin in Dresden ein und erlebte damit seinen ersten Umzug in einen anderen Zoo seit er 1987 nach Berlin kam. Der 34jährige Bulle, der sich anfangs zögerlich und unsicher in seiner neuen Umgebung bewegte, gewann mit der Zeit immer mehr Vertrauen und Routine im neuen Trainingsablauf, so dass er sich nun souverän und entspannt zeigt. Tembo und die Elefantenpfleger sind mittlerweile so gut aufeinander eingespielt, dass der Gang auf die Waage oder die Kommandos beim Dusch- und Medizintraining von Tembo gut beherrscht werden. Auch die Elefantenkühe Drumbo, Sawu und Mogli, die bisher nie mit einem Bullen zusammen waren, haben sich gut an die Anwesenheit von Tembo gewöhnt. Die anfängliche Unsicherheit und Ängstlichkeit der Kühe gegenüber dem 4,1 Tonnen schweren Bullen wich einem respektvollen und toleranten Umgang miteinander. Nach der Eingewöhnungsphase erwachte ab dem Frühjahr auch das sexuelle Interesse des Bullens an den Kühen, so dass er alle drei Kühe sobald sie in ihrem Östrus kamen auch deckte. In den Sommermonaten bis Oktober kam Tembo in die Musth. In dieser Phase erleben Elefantenbullen einen hohen Testosteronschub und verhalten sich weniger sozial und interessiert an den Kühen. Zudem zeigen sie eine größere Bereitschaft zu aggressiven Verhalten gegenüber Geschlechtsgenossen. Bislang zeigten die Untersuchungen der regelmäßigen Urinkontrollen unserer Weibchen noch keine positiven Ergebnisse einer Trächtigkeit. Neue Ergebnisse stehen noch aus. Der Zoo Dresden ist weiterhin optimistisch, dass Tembo den erhofften Elefanten-Nachwuchs mit den Kühen zeugt.Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den…

weiterlesen