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Zimmis Einwurf – Fliegt doch bitte nicht so hoch!

Es geschah Anfang November des letzten Jahres. Dresden hatte gerade mit 3:1 gegen Sandhausen gewonnen. Jetzt gab es nur noch ein Ziel. Ran an die Aufstiegsplätze. Ich sehe die Schlagzeilen noch vor Augen. Jetzt in Köln gewinnen und schon ist Dynamo Spitze.

Bitte tief durchatmen. Denn sofort kommt einem das Saisonziel des Vereins in den Sinn. 47 Punkte und dann mal abwarten, was noch so draus wird. Uwe Neuhaus durfte diese Rechnung aufmachen. Einer, der eigentlich immer auf die Euphoriebremse trat. Gleichzeitig wurde sein Übungsleiterteam mächtig aufgestockt. Und so wurde die Luft in der Trainerkabine knapp. Erzählte Neuhaus. Dessen Nachfolger Walpurgis lobte immer wieder seine tollen Jungs. Wie gierig sie seine Ideen aufnahmen und wie fleißig sie im Training agierten. Spätestens nach dem verspielten Sieg in Magdeburg – aus einem 2:0-Vorsprung reichte es gerade noch zum 2:2-Punktgewinn – musste eigentlich von den Verantwortlichen mal tiefer gelotet werden.

Es folgte die höchste Niederlage seit 66 Jahren. Es ging gnadenlos bergab. Das Anspruchsdenken der Anhänger wurde mit Füßen getreten. Ein leichter Ruck folgte. Denn Cristian Fiel übernahm. Alles war gut. Aue wurde sogar im Schacht bezwungen. Aber jetzt! Kam das Dorf Sandhausen, auf dem noch nie gewonnen wurde. Und die Erkenntnis, dass in der Verfassung die Mannschaft nicht einmal zweitligatauglich ist. 

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

 

 

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Photovoltaikanlage auf Grundschuldach

Weinböhla. Die Grundschule in Weinböhla setzt auf Nachhaltigkeit. In Zukunft kann sie einen Teil ihres Strombedarfs mit Sonnenstrom decken. Grund dafür ist eine neue Photovoltaikanlage von ENSO auf dem Schuldach. Die Anlage hat in der Spitze eine Leistung von 29,76 Kilowatt und liefert reichlich 28.000 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht rund 30 Prozent des von der Schule benötigten Stroms. Bereits 2018 hatte sich ENSO für die Oberschule des Ortes engagiert und dort ein modernes Blockheizkraftwerk eingebaut.   Die 93 Module umfassende Photovoltaikanlage der Grundschule hat insgesamt 38.000 Euro gekostet. Auf einem Flachdach bedecken die Solarpaneele eine Fläche von 270 Quadratmetern. Die einzelnen Module sind nicht mit dem Dach verbunden, sondern werden mit Steinen gesichert. Pro Quadratmeter ergibt sich dadurch eine Last von circa 30 Kilogramm.   Da die Photovoltaikanlage in die Planung des Anbaus integriert wurde, ist das Dach optimal für die Aufgabe ausgelegt. Außerdem war beispielsweise der Platz für die Verlegung von Kabeln, die den Strom der Photovoltaikanlage ins Gebäude transportieren, schon vorgesehen. Weitere kommunale Photovoltaikanlagen von ENSO befinden sich in Reinhardtsgrimma, Ottendorf-Okrilla und Niederau. Die Grundschule in Weinböhla setzt auf Nachhaltigkeit. In Zukunft kann sie einen Teil ihres Strombedarfs mit Sonnenstrom decken. Grund dafür ist eine neue Photovoltaikanlage von ENSO auf dem Schuldach. Die Anlage hat in der Spitze eine Leistung von…

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