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Zimmis Einwurf – Jetzt hilft nur noch die Vernunft

Spielen sie schon wieder oder zeigen sie noch Plakate hoch? Dieses geflügelte Wort wird in der nächsten Zeit wohl häufig die Runde machen in den deutschen Fußballstadien. Eine Horror-Vision. Denn die übrige Welt lacht sich gerade schlapp. Des deutschen liebstes Kind ist an einem Wochenende zur Farce geworden.

Die Ultras, die den DFB, die DFL, Spielbetrieb, Kommerzialisierung und eigentlich alles an der Gelddruckmaschine Fußball ablehnen, spielen gerade Katz und Maus mit den Vereinen. Unter der von der UEFA ausgerufenen so genannten Drei-Stufen-Regel geht das. Beim Zeigen eines anrüchigen Plakates muss der Schiedsrichter unterbrechen, beim zweiten Mal eines gesetzeswidrigen Schreibsels werden die Teams vom Feld geführt und wenn es weiter passiert, ist Schluss. Soweit trieben die Kurvenbesucher das Drama noch nicht. Aber gerade in den entscheidenden Phasen der Meisterschaft ist wohl alles denkbar.

Was wollen die Ultras? Ernst genommen werden. Denn viele sind richtig gut involviert in den Vereinen, sitzen auch schon mal an den Hebeln der Entscheidung. Blinder Aktionismus von Seiten der Verbandsfunktionäre hilft jetzt nicht. Eine kühle Verhandlungsstrategie ist vonnöten. Von wegen: Wehret den Anfängen. Die sind schon längst vorüber. Und jetzt Aussitzen. Dann wird alles noch viel schlimmer. Geht nicht? Hoffen und schauen wir mal. Im Sinne des Fußballs natürlich.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann und seinen neuen Podcast "Zimmis Overtime" gibt's >>HIER<<

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Notfalldose kann Leben retten

Dresden. Sie ist aus Plastik, kaum größer als ein Joghurtbecher und sollte im Kühlschrank stehen. Dort platziert, kann sie Leben retten! Denn in  dem etwa zehn Zentimeter hohem Behälter befindet sich ein Faltblatt, auf dem persönliche Angaben stehen, die im Notfall Sanitätern und Ärzten Patienteninfos liefern, die überlebenswichtig sind. Darunter neben Name und Geburtsdatum, Blutgruppe und Impfstatus auch Infos über Medikamente, Allergien und Vorerkrankungen, eventuell durchgeführte Operationen, eingesetzte Implantate und Herzschrittmacher sowie die Versicherungsnummer, Kontaktdaten des Hausarztes und von Angehörigen. Auch  ob eine Patientenverfügung vorliegt, soll in der Notfalldose hinterlegt sein. Damit die Retter in der Not von der Notfalldose erfahren, soll ein Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür sowie am Kühlschrank den Weg weisen. Denn in Schränken oder Taschen dürfen Helfer auch im Notfall nicht ohne Erlaubnis suchen und oft sind Betroffene in Notsituationen auch gar nicht in der Lage, ihr Einverständnis zu geben.  Schon 2.500 Dosen verteilt „Der kleine Lebensretter aus Plastik hat sich bereits bundesweit bewährt. Gerade für Senioren ist das eine sinnvolle Sache. Wer sich für die Notfalldose interessiert, sollte sich bei einer Seniorenbegegnungsstätte oder beim Sozialamt melden“, empfiehlt Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann. Das Sozialamt hat bereits mehr als 2 500 Notfalldosen vor allem an Verbände und Einrichtungen der Alten- und Seniorenhilfe verteilt. Dresden hat es ein gut ausgebautes Netz mit 29 Beratungs- und Begegnungsstellen für Ältere und ihre Angehörigen. Adressen und Informationen zum Älterwerden in Dresden stehen hier          Sie ist aus Plastik, kaum größer als ein Joghurtbecher und sollte im Kühlschrank stehen. Dort platziert, kann sie Leben retten! Denn in  dem etwa zehn Zentimeter hohem Behälter befindet sich ein Faltblatt, auf dem persönliche Angaben stehen, die im…

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