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Zimmis Einwurf – Sie wissen nicht, was sie tun!

Genau so muss es sein. Inzwischen wird die Frauen Fußball-Weltmeisterschaft zur täglichen Überraschungskiste. Das Sonntagsspiel zwischen England und Kamerun hatte einen Überhang von 18 Minuten. Nicht etwa wegen Verletzungen der Mädels. Wegen des so wunderbar angewandten Videobeweises. Der treibt dem einen die Zornesröte ins Gesicht. Der andere grinst nur noch hämisch drüber über die Wichtigkeit der ganzen Figuren, die sich irgendwo auf dem Spielfeld oder im Keller gegenseitig überstimmen wollen. Natürlich unter dem Deckmantel der Fairness.

So lange es einen und seinen Verein nicht selbst betrifft, ist es nur noch zum Amüsieren. Und mit welcher Akribie die Regelhüter sich auch noch zum Narren machen, ist beispielgebend. Elfmeter-Ausführregel: Der Torhüter bekommt prinzipiell eine Gelbe Karte, wenn er sich zu zeitig von der Torlinie bewegt. Natürlich wird dank des Videobeweises mindestens fünf Minuten das Bild hin und her gescrollt. Damit kann ein Elfer-Schießen zur richtigen Show werden. Vielleicht noch mit Werbepause zwischen den Schüssen. Ach so! Und Torhüter wären dann keine mehr auf dem Platz. Denn die sind schon runter geflogen. Und das Beste kommt zum Schluss: Ja, auch in der zweiten Liga wird jetzt der Blödsinn eingeführt. Vor Saisonstart ordnet die DFL einen Test an. Vielleicht beim Dynamo-Spiel gegen Frankreichs Meister Paris St. Germain.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

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"Tembo" feiert 1-Jähriges im Zoo Dresden

Dresden. Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den Dresdner Kühen züchten zu können. Aus diesem Grund lebt seit einem Jahr Elefantenbulle Tembo in Dresden, um mit den Kühen für Nachwuchs zu sorgen. Am 13. November 2018 traf Tembo nach rund 3,5 Stunden Fahrt aus dem Tierpark Berlin in Dresden ein und erlebte damit seinen ersten Umzug in einen anderen Zoo seit er 1987 nach Berlin kam. Der 34jährige Bulle, der sich anfangs zögerlich und unsicher in seiner neuen Umgebung bewegte, gewann mit der Zeit immer mehr Vertrauen und Routine im neuen Trainingsablauf, so dass er sich nun souverän und entspannt zeigt. Tembo und die Elefantenpfleger sind mittlerweile so gut aufeinander eingespielt, dass der Gang auf die Waage oder die Kommandos beim Dusch- und Medizintraining von Tembo gut beherrscht werden. Auch die Elefantenkühe Drumbo, Sawu und Mogli, die bisher nie mit einem Bullen zusammen waren, haben sich gut an die Anwesenheit von Tembo gewöhnt. Die anfängliche Unsicherheit und Ängstlichkeit der Kühe gegenüber dem 4,1 Tonnen schweren Bullen wich einem respektvollen und toleranten Umgang miteinander. Nach der Eingewöhnungsphase erwachte ab dem Frühjahr auch das sexuelle Interesse des Bullens an den Kühen, so dass er alle drei Kühe sobald sie in ihrem Östrus kamen auch deckte. In den Sommermonaten bis Oktober kam Tembo in die Musth. In dieser Phase erleben Elefantenbullen einen hohen Testosteronschub und verhalten sich weniger sozial und interessiert an den Kühen. Zudem zeigen sie eine größere Bereitschaft zu aggressiven Verhalten gegenüber Geschlechtsgenossen. Bislang zeigten die Untersuchungen der regelmäßigen Urinkontrollen unserer Weibchen noch keine positiven Ergebnisse einer Trächtigkeit. Neue Ergebnisse stehen noch aus. Der Zoo Dresden ist weiterhin optimistisch, dass Tembo den erhofften Elefanten-Nachwuchs mit den Kühen zeugt.Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den…

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