gb

Zimmis Einwurf – Wenn der Schiri auf dem Klo sitzt

Geschafft! Der Klassenerhalt der Schwarz-Gelben ist in Sack und Tüten. Alle spielten mit. Die Gegner, der Schiedsrichter, selbst das Spielglück nistete sich im Harbig-Stadion ein. Offen und ehrlich gab Trainer Cristian Fiél zu, dass in der Drangphase der St.-Paulianer ausgerechnet Burnic sein erstes Tor im Profigeschäft zum Klassenerhalt gelang. Fiél hat viel erlebt in seinem Profileben, aber in den letzten Tagen musste der Trainerneuling häufig über das Erlebte nachdenken. So verrückt wie jetzt ging es noch nie in den Stadien zu.

Genau das versuchte Christian Streich, Freiburgs Trainer, auf der Sonntagspressekonferenz seines Vereins. Er will mit seinen mahnenden Worten nur den Fußball retten. Die Schiedsrichter werden immer verrückter. So seine Aussage, die nun wirklich den Letzten aufrütteln sollte. Klar spielen die Akteure auf und neben dem Rasen mit. Es wird nur noch reklamiert, gerufen, mit den Armen gewedelt. Und im Kölner Keller sitzen die Neunmalklugen während der entscheidenden Szenen gerade auf dem Klo. Es ist doch wahrlich die einzige Möglichkeit, dieses Chaos noch zu erklären. Da reden wir noch gar nicht von der inzwischen legendären Regelauslegung des Handspiels. Wer auf solchen Blödsinn kommt, will doch nur ablenken von anderen Themen. Oder ein völlig Verrückter will noch mehr Würze in das ohnehin größte Showgeschäft der Welt bringen.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

"Tembo" feiert 1-Jähriges im Zoo Dresden

Dresden. Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den Dresdner Kühen züchten zu können. Aus diesem Grund lebt seit einem Jahr Elefantenbulle Tembo in Dresden, um mit den Kühen für Nachwuchs zu sorgen. Am 13. November 2018 traf Tembo nach rund 3,5 Stunden Fahrt aus dem Tierpark Berlin in Dresden ein und erlebte damit seinen ersten Umzug in einen anderen Zoo seit er 1987 nach Berlin kam. Der 34jährige Bulle, der sich anfangs zögerlich und unsicher in seiner neuen Umgebung bewegte, gewann mit der Zeit immer mehr Vertrauen und Routine im neuen Trainingsablauf, so dass er sich nun souverän und entspannt zeigt. Tembo und die Elefantenpfleger sind mittlerweile so gut aufeinander eingespielt, dass der Gang auf die Waage oder die Kommandos beim Dusch- und Medizintraining von Tembo gut beherrscht werden. Auch die Elefantenkühe Drumbo, Sawu und Mogli, die bisher nie mit einem Bullen zusammen waren, haben sich gut an die Anwesenheit von Tembo gewöhnt. Die anfängliche Unsicherheit und Ängstlichkeit der Kühe gegenüber dem 4,1 Tonnen schweren Bullen wich einem respektvollen und toleranten Umgang miteinander. Nach der Eingewöhnungsphase erwachte ab dem Frühjahr auch das sexuelle Interesse des Bullens an den Kühen, so dass er alle drei Kühe sobald sie in ihrem Östrus kamen auch deckte. In den Sommermonaten bis Oktober kam Tembo in die Musth. In dieser Phase erleben Elefantenbullen einen hohen Testosteronschub und verhalten sich weniger sozial und interessiert an den Kühen. Zudem zeigen sie eine größere Bereitschaft zu aggressiven Verhalten gegenüber Geschlechtsgenossen. Bislang zeigten die Untersuchungen der regelmäßigen Urinkontrollen unserer Weibchen noch keine positiven Ergebnisse einer Trächtigkeit. Neue Ergebnisse stehen noch aus. Der Zoo Dresden ist weiterhin optimistisch, dass Tembo den erhofften Elefanten-Nachwuchs mit den Kühen zeugt.Mit der Umgestaltung des Afrikahauses ist es für den Zoo Dresden möglich, einen Elefantenbullen zu Zuchtzwecken temporär zu halten, umso auf natürlichem Wege mit den…

weiterlesen