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Zimmis Einwurf – Wollen wir nicht alle ein klein wenig Spaß?

Für die einen ist es unfassbar. Was sich da alles im Rudolf-Harbig-Stadion am Samstagmittag abspielte. Für die anderen war es gerade die Dramatik, das Hoffen und Bangen, die einen Besuch beim Zweitligisten in Dresden ausmachen. Aber halt! Es wäre ja noch besser gegangen. In der Nachspielzeit ein Elfmeterpfiff für die Gastgeber durch Schiedsrichter Cortus. Die Blutdruckwerte aller Beteiligten wären in die Höhe geschossen.

Doch der Unparteiische schaute weg. Auch im Kölner Keller lagen die Richter bereits unter den Tischen. Selbst im Stadion haben die meisten die Elfmeterszene gar nicht wahrgenommen. Schauen sie mal in Zimmis Grätsche. Wir merken, die Wahrnehmung war bereits gestört. Für alle Beteiligten war es einfach zu viel. Alle wollten nur noch durchkommen, das Spektakel beenden. Die Luft zum Atmen wurde immer knapper. Die Körper auch der Zuschauer waren klitschnass. Freunde, auch Schweiß schweißt zusammen. Wer das Chaos liebt, liebt Dynamo Dresden.

Und jetzt stellen wir doch mal die entscheidende Frage: Wollen wir überhaupt ein normales Spiel, in dem ab der 60. Minute alles in geregelten Bahnen läuft? Ich kann mir vorstellen, dass es für den Trainer eine Wohltat wäre. Was aber würden wir hier schreiben? Gar nicht erst nachdenken. Taktik-Tafel ist nicht nötig. Geht raus und habt Spaß. Aber bitte alle. Schließlich sind wir doch drin in einer Spaßgesellschaft.

Ihr Gert Zimmermann

Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<

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Mit Fürstin Lucie und Fürst Pückler

Cottbus. Jeweils am Sonntag führen »Fürstin Lucie« (Anne Schierack) und »Fürst Pückler« (Hans Anacker) bis Ende September durch die „Grünen Salons“ des Branitzer Parks. Bei ihren Erlebnisführungen erfährt man mehr über das exzentrische Leben von Fürst Pückler und seiner Frau Lucie, deren Lebensreise sich nicht nur im Schloss, sondern auch im Park widerspiegelt. Dort gestaltetet Fürst Pückler die direkte Umgebung des Schlosses nach englischem Vorbild als Pleasureground, der üppig und prachtvoll ausgestattet war. Wie die Räume im Schloss sollten die einzelnen Sondergärten innerhalb des Pleasureground als »Salons unter freiem Himmel« variieren. Nicht jeder durfte diesen Ort betreten und oft stand man am kleinen Zaun, um einen Blick auf den Besuch des Fürsten zu erhaschen. Was zog preußische Könige und selbst die Königin in diesen »Zauber-Park«? Wo konnte man hier Tennisspielen, das französische Mönche im Mittelalter erfunden haben und im 18. Jahrhundert nur noch dem Adel vorbehalten war? Wieso erinnert Pückler in Branitz an einen preußischen Staatskanzler, obwohl sein Herz sächsisch blieb? Diese Fragen und noch viel mehr erfährt man bei den Erlebnisführungen durch die Grünen Salons von »Schnucke« und »Lou«, wie Pückler und Lucie einander mit Kosenamen nannten. Die einstündigen Führungen finden jeweils um 11:30 Uhr statt. Treffpunkt ist an der Schlosskasse. Die Parkführung kostet 14 Euro pro Person, inklusive freiem Schlosseintritt. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlt wird um Voranmeldung unter Tel. 0355/ 751 50 oder per E-Mail an service@pueckler-museum.de gebeten.Jeweils am Sonntag führen »Fürstin Lucie« (Anne Schierack) und »Fürst Pückler« (Hans Anacker) bis Ende September durch die „Grünen Salons“ des Branitzer Parks. Bei ihren Erlebnisführungen erfährt man mehr über das exzentrische Leben von Fürst Pückler…

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