Carola Pönisch

Zoo hat Testcenter und ein Trampeltierbaby

Dresden. Nur mit Negativtest in den Zoo? Kein Problem: Am Wochenende wird ein vom Gesundheitsamt Dresden zertifiziertes mobiles Testcenter vor dem Zoo eingerichtet. Frohe Botschaft gibts auch bei Familie Trampeltier: Ein kleines Mädchen ist da.

Für einen Besuch im Zoo Dresden müssen aktuell alle Gäste neben einem gebuchten Online-Ticket auch einen Nachweis über ein tagesaktuelles negatives SARS-CoV-2-Testergebnis mitbringen. Dieses Testergebnis kann mittels eines Schnelltests in einem Testcenter oder eines Selbsttests zu Hause bzw. beim Arbeitgeber ermittelt werden. Das Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein. Kinder unter 7 Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Um die Testung für unsere Zoobesucher zu erleichtern, wird am Wochenende 10./11. April ein vom Gesundheitsamt zertifiziertes mobiles Testcenter vor dem Zoo zum Einsatz kommen. Geplant ist es dieses Testangebot vor dem Zoo immer am Wochenende anzubieten, solange die Testpflicht per Verordnung besteht. Das Testcenter wird auf dem Zooparkplatz aufgebaut und kann von allen Besuchern kostenfrei genutzt werden. Geöffnet hat es Samstag, Sonntag und an Feiertagen von  8:30 bis 16 Uhr.

Kleine Trampeltierdame geboren

Am 25. März brachte Trampeltier-Weibchen Inka ein weibliches Jungtier zur Welt. Für Hengst Samuel und Stute Inka ist es der 7. gemeinsame Nachwuchs. "Bei der Geburt mussten unsere Mitarbeiter nachhelfen, um dem Jungtier einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen. Diese Geburtshilfe ist bei Trampeltieren nicht ungewöhnlich. Das gesunde Fohlen trinkt mittlerweile sehr gut und hält sich immer nah bei Mutter Inka auf", sagt Zoosprecherin Kerstin Eckart.

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Raus aus der Einsamkeit

Dresden. Das Zusammensein mit anderen Menschen ist für viele Pflegebedürftige sehr wichtig, um ihre geistigen und motorischen Fähigkeiten so lange wie möglich zu erhalten. Das wird gerade jetzt deutlich. Denn ein Jahr Corona-Pandemie bedeutet für viele betagte Menschen auch ein Jahr Isolation. »Diese Einsamkeit sehen wir mit großer Sorge«, sagt Grit Klee, Leiterin Soziale Dienste bei der ASB Dresden&Kamenz gGmbH. »Nicht nur psychisch erleben die Pflegebedürftigen eine schwere Zeit. Sie erhalten oft keine Förderung, um ihre Fähigkeiten zu erhalten. Wenn demente Menschen kaum Kontakte haben, schreitet die Demenz viel schneller voran.« Die Radebeulerin Christine Wirth besucht seit zehn Jahren jeden Mittwoch die ASB-Tagespflege. Am meisten lobt sie das gemeinsame Frühstück, an einem gedeckten Tisch sitzen und nicht alleine essen müssen. »Ihre« Einrichtung befand sich viele Jahre in einer verwinkelten, zunehmend baufälligen Villa auf der Meißner Straße in Radebeul und zog vor knapp vier Jahren in das neu gebaute ASB-Pflegezentrum nach Boxdorf. Gegen acht Uhr wird die 79-Jährige zu Hause abgeholt und am Nachmittag wieder zurück gebracht. Zwischen Frühstück, Mittagessen und Kaffetrinken gibt es für die Tagesgäste viel Abwechslung und Unterhaltung. Finanziert wird die Tagespflege für Menschen mit Pflegegrad über die Pflegekasse. Nur die Mahlzeiten und einen Obolus für den Besuch der Einrichtung muss jeder selber tragen, aber auch da gibt es Möglichkeiten einer anteiligen Rückerstattung. Der ASB betreibt Tagespflegen in der Prager Zeile in Dresden, in Cossebaude, Boxdorf und Radeburg. Das Zusammensein mit anderen Menschen ist für viele Pflegebedürftige sehr wichtig, um ihre geistigen und motorischen Fähigkeiten so lange wie möglich zu erhalten. Das wird gerade jetzt deutlich. Denn ein Jahr Corona-Pandemie bedeutet für viele…

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Wegen Maske: Mann rastet völlig aus

Dresden. Am Sonntagmittag ermahnten Bundespolizisten im Bahnhof Dresden Neustadt einen Mann, der ohne die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs war. Die Beamten wiesen ihn freundlich auf diesen Missstand hin. Seine Reaktion darauf: "Ich muss gar nichts, du Kasper!" Daraufhin wollten die Beamten eine Identitätsfeststellung durchführen. Trotz mehrfacher Aufforderung stehen zu bleiben, entfernte sich der Mann in Richtung Bahnhofsvorplatz. Dort angekommen stiegen er, eine Frau und drei kleine Kinder in einen geparkten VW Golf. Auch hier scheiterte die Kommunikation der Bundespolizisten. Die mehrmaligen Aufforderungen das Fahrzeug zu verlassen, ignorierte er und versuchte stattdessen aus der Parklücke auszuparken, wobei er provokativ den Motor aufheulen ließ. Dabei touchierte er zwei Beamte im Knie- und Schienbeinbereich. Die Beamten wurden leicht verletzt, sind aber weiter dienstfähig. Den Bundespolizisten gelang es, die Weiterfahrt zu unterbinden. Da sich der 34-Jährige aktiv geweigert und widersetzt hatte, mussten die Beamten unmittelbaren Zwang anwenden und den Mann fesseln. Dabei zog sich der Dresdner blutendende Wunden an Nase und Lippe zu. Dazu schrien der Mann und die Frau lautstark herum und beleidigten die Polizisten erneut mit ehrverletzenden Worten. Die Bundespolizei Dresden hat Ermittlungen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung eingeleitet.Am Sonntagmittag ermahnten Bundespolizisten im Bahnhof Dresden Neustadt einen Mann, der ohne die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs war. Die Beamten wiesen ihn freundlich auf diesen Missstand hin. Seine Reaktion darauf: "Ich muss gar…

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