Carola Pönisch 1 Kommentar

Zuzahlung in ASB-Pflegeheimen wird deutlich teurer

Dresden. Die ASB Dresden & Kamenz gGmbH zahlt ihren Mitarbeitern in den Pflegeheimen ab 1. Januar wesentlich mehr Geld. Für die Heimbewohner heißt das, deutlich tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Dennoch muss niemand um seinen Pflegeheimplatz bangen.

Die gute Nachricht lautet: Die Mitarbeiter der Bereiche Pflege und Soziale Betreuung in den ASB-Heimen Dresden (Gorbitz), Königsbrück und Bernsdorf verdienen ab 1. Januar mehr Geld. Und zwar deutlich mehr Geld. Eine Pflegehilfskraft, die derzeit bei einer 30-Stunden-Woche monatlich mit 1.494 Euro brutto nach Hause geht, hat ab 1. Januar 1.903 Euro auf dem Lohnzettel stehen. Satte 408 Euro mehr also. Eine Pflegefachkraft (30 Stunden) verdient dann statt 1.880 Euro 2.229 brutto, eine Wohnbereichsleiterin mit 40 Wochenstunden 3.509 statt bisher  2.847 Euro. »Das bedeutet eine Gehaltssteigerung von 20 bis 40 Prozent«, sagt ASB-Geschäftsführer Peter Großpietsch. Das kräftige Lohnplus sei an den Tarif des öffentlichen Dienstes angelehnt und Ergebnis erfolgreicher Verhandlungen mit dem Kommunalen Sozialverband und den Pflegekassen, vertreten durch die AOK.

Warum Zeitarbeit im Pflegeheim nur eine Notlösung ist

Immer mehr ältere Menschen brauchen Pflegeleistungen, der Pflegeberuf ist schlecht bezahlt, das Personal knapp: So sieht es derzeit überall in der Branche aus. So spürt es auch das Unternehmen ASB. »Fiel ein Mitarbeiter aus, zum Beispiel wegen Krankheit, mussten wir immer häufiger Personal von Zeitarbeitsfirmen für erhebliche Mehrkosten beschäftigen. Da diese Fremdmitarbeiter oft nur für die beliebten Tagschichten zu bekommen waren, musste das Stammpersonal Nacht- und Wochenenddienste schultern. Das führte zu Spannungen zwischen den Mitarbeitern in den Wohnbereichen«, schildert Kathrin Meißner, Leiterin des Seniorenheims »Am Gorbitzer Hang«. Und auch für die Heimbewohner ist der ständige Mitarbeiterwechsel alles andere als angenehm. »Das steht auch unserem Betreuungsmodell der ‚Bezugspflege‘ entgegen«, so die Heimleiterin. Die Aufwendungen für den Einsatz von Zeitarbeit-Pflegekräften schlagen außerdem mit mehreren hundertausend Euro Zusatzkosten zu Buche.

»Keiner muss ausziehen«, verspricht die Heimleitung

Natürlich sorgte die Ankündigung der kräftigen Lohnsteigerung bei den Heimbewohnern für Unruhe. Denn die Mehrkosten für das Personal wird auf sie umgelegt. Das ist völlig legal und sogar gesetzlich so geregelt. Deshalb wird der Eigenanteil, den jeder Bewohner unabhängig seines Pflegegrades für seinen Heimplatz zahlen muss, auf 1.767,26 Euro steigen – das sind im Schnitt 364 Euro mehr. »Das war natürlich ein Schock für die Bewohner und die Angehörigen und wir haben dafür großes Verständnis«, gibt Peter Großpietsch unumwunden zu. »Wir sehen aber keine andere Lösung. Es gibt bereits Heime, die wegen Personalmangels schließen mussten. Ich bin überzeugt, dass wir den richtigen Weg gehen und viele Pflegeheime ebenfalls die Gehälter erhöhen werden.«

Dass Bewohner ausziehen müssen, weil sie das Geld aus eigener Tasche nicht zahlen können, steht   im Gorbitzer ASB-Haus nicht  zur Debatte. »Wer Anspruch auf Geld vom Sozialamt hat, soll ihn einfordern. Wir helfen allen bei der Antragstellung«, sagt Großpietsch. Rund 20 Prozent der Bewohner würden bereits Geld vom Staat beziehen, mindestens 50 weitere Anträge seien bereits gestellt.

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Kommentar von Knobloch
Wir sind auch für eine gerechte Bezahlung des Pflegepersonals aber nicht ohne Prüfung der erbrachten Leistungen des Pflegeheims und der Pflegekräfte, außerdem bezahlt die Steigerung nur die Heimperson persönlich, die Krankenkasse bleibt bei Ihrem Anzeil, gibt keinen Cent dazu, das kann nicht gerecht sein,
1767 € hat kaum jemand als Rente, das könnte auch ich nicht bezahlen und ist ungerecht !!!!!!!

Räuber rief „Geld her, Geld her!“ – Polizei sucht Zeugen

Weißwasser. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle entlang, als ihr ein Mann entgegen kam. Er lief aus dem Durchgang zur Rosa-Luxemburg-Straße direkt auf sie zu, stieß ihr mit beiden Händen gegen den Oberkörper und forderte Geld. Als die Frau sagte, sie habe kein Geld, packte ihr Gegenüber sie an der Jacke und rief nochmal „Geld her, Geld her“. Als die Frau daraufhin begann, um Hilfe zu schreien, ließ der Täter von ihr ab und lief in Richtung Schweigstraße davon. Die 59-Jährige kam unverletzt und mit dem Schrecken davon. Den Tatverdächtigen beschrieb die Frau folgendermaßen: männlichcirca 1,80 Meter groß20 bis Mitte 30 Jahre altdunkles Kapuzenshirt oder Jacke, Kapuze in das Gesicht gezogen, hellere Hose Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen. Alle Zeugen, die sich zur Tatzeit in Tatortnähe aufhielten und Hinweise zum Sachverhalt oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch beim Polizeirevier Weißwasser unter der Rufnummer 03576/262 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Zu einem anderen Vorfall werden ebenfalls Zeugen gesucht. Am Dienstagnachmittag warf eine Frau in Bautzen Steine auf Autos und lief auch auf die Fahrbahn. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle…

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Eislöwen gegen Falken & Towerstars

Dresden. Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen Fans am morgigen Heimspiel auf den Besuch vom Nikolaus freuen. Cheftrainer Rico Rossi muss weiterhin auf den Stürmer Tom Knobloch (Oberkörperverletzung) verzichten. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Die Mannschaft hat die letzten fünf Spiele sehr gut gepunktet und gespielt. Mit Heilbronn und Ravensburg warten zwei Top-Mannschaften auf uns. Gerade Heilbronn spielt ein sehr aggressives und geradliniges Eishockey. Um morgen die drei Punkte zu holen, müssen wir konstant Leistung über 60 Minuten zeigen und von der Strafbank fernbleiben.“ Nick Huard: „Das vergangene 6-Punkte-Wochenende gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. Wir müssen gegen Heilbronn und Ravensburg da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wenn wir weiter aggressives Forechecking spielen und an unserem System festhalten, dann haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ Am Freitag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, empfangen die Dresdner Eislöwen die Heilbronner Falken in der EnergieVerbund Arena. Das Spiel wird geleitet von den HSR Mischa Apel und Razvan Gavrilas. Kassen und Arenatüren öffnen 18 Uhr, der VIP-Raum 18.30 Uhr. Das Spiel bei den Ravensburg Towerstars am Sonntag, 8. Dezember beginnt 18.30 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live. (pm)Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen…

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