Gesundheitsministerin mahnt hohe Impfbereitschaft an

Sachsen. »Das hochsommerliche Wetter und die gesunkenen Infektionszahlen dürfen uns nicht täuschen oder gar zu Leichtsinn verleiten. Die Coronavirus-Pandemie ist noch lange nicht überwunden. Nur wenn wir jetzt fleißig weiterimpfen, werden wir auch einen entspannten Herbst erleben«, mahnt Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping und warnt damit vor einem Nachlassen der Impfbereitschaft. »Wir brauchen weiterhin eine hohe Impfquote. Es kann verschiedene Gründe geben, den Zweitimpftermin nicht wahrzunehmen – zum Beispiel weil man die zweite Impfung an einem anderen Ort bekommt. Aber es wäre fahrlässig, diesen einfach ausfallen zu lassen, denn erst dieser gewährleistet den vollständigen und längeren Impfschutz. Es war von Anfang an unsere Strategie, die Zweitimpfung so schnell wie möglich durchzuführen, weil nur dies vollen Immunschutz bietet. Auch jetzt zeigt sich angesichts der Delta-Variante, dass dies richtig ist. Wer den zweiten Impftermin ausfallen lässt, gefährdet sich und seine Umgebung, weil die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erhöht wird. Sicher gibt es auch andere Gründe, einen Zweitimpftermin nicht wahrzunehmen, zum Beispiel, wenn man die Impfung beim Haus- oder Betriebsarzt erhält. Diese Bürgerinnen und Bürger sollten dann bitte den Termin im Impfzentrum absagen, damit er anderweitig vergeben werden kann.« Eine Stichprobe des DRK Sachsen über die in der Zeit vom 8. bis 15. Juni 2021 in den Impfzentren nicht wahrgenommenen Impftermine ergab, dass in diesem Zeitraum 60.076 Zweitimpfungen geplant waren und 53.154 Zweitimpfungen tatsächlich durchgeführt wurden. Demnach konnten 6.922 Zweitimpfungen nicht durchgeführt werden (11,52%). Davon fielen 3.326 Termine aus (5,54%), ohne dass die Möglichkeit bestand, diese an andere Impfwillige weiterzugeben. Personen sind trotz gebuchter Zweitimpftermine einfach nicht zu Ihrer Impfung erschienen. Die knappe Mehrheit der ausgefallenen Termine (3.596) wurden vorher über das System storniert und war so, wenn sie mindestens einen Tag vor dem Termin storniert wurden, für andere impfwillige Personen online buchbar. Diese Stichprobe ist nicht repräsentativ, zeigt aber eine Tendenz. Das DRK wird die Dokumentation der ausgefallenen Termine fortsetzen. Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärt: »Alle Fachleute warnen bereits vor einer durch die Deltavariante dominierten vierten Welle im Herbst, auch wenn wir jetzt kaum noch Ansteckungen zählen. Deshalb weise ich ausdrücklich darauf hin, die Schwere der vierten Welle wird davon abhängen, wie gut wir es schaffen, möglichst viele Menschen möglichst zügig mit der kompletten Impfung zu schützen. Wer denkt, er kann sich seine zweite Impfung im Herbst holen, wenn es nötig ist, der täuscht sich, denn er ist bis dahin vor allem gegen eine Infektion mit der Delta-Variante relativ ungeschützt. Deshalb appelliere ich eindringlich, sich im vorgegebenen Abstand unbedingt die zweite Impfung geben zu lassen. Wir dürfen keine Termine ausfallen lassen.« Das Sozialministerium und das DRK Sachsen weisen deshalb darauf hin, dass Impftermine, die nicht wahrgenommen werden können, über das Buchungsportal storniert werden sollen. Freie Termine werden dann umgehend im Portal wieder zur Verfügung gestellt.»Das hochsommerliche Wetter und die gesunkenen Infektionszahlen dürfen uns nicht täuschen oder gar zu Leichtsinn verleiten. Die Coronavirus-Pandemie ist noch lange nicht überwunden. Nur wenn wir jetzt fleißig weiterimpfen, werden wir auch einen…

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Für Sächsischen Museumspreis bewerben

Sachsen. Museen aus Sachsen können sich noch bis zum 30. Juni 2021 für den Sächsischen Museumspreis 2021 bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 30.000 EUR dotiert, davon ein Hauptpreis in Höhe von 20.000 EUR und zwei Spezialpreise in Höhe von jeweils 5.000 EUR. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, verleiht den Preis in diesem Jahr zum achten Mal. „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich viele Museen um den Preis bewerben, denn er rückt die langjährige, wertvolle Arbeit der Museen in Sachsen in die Öffentlichkeit. Gleichzeitig möchten wir mit dem Preis neue, kreative Ideen auszeichnen. Schwerpunkt in diesem Jahr ist das ehrenamtliche Engagement in der Museumsarbeit, welches wir mit dem Preis besonders würdigen möchten“, sagte Kulturministerin Barbara Klepsch. Der Sächsische Museumspreis wird an nichtstaatliche Museen im Freistaat für beispielhafte Leistungen in der Museumsarbeit und der Profilierung der Sächsischen Museumslandschaft verliehen. Um den Preis können sich die Institutionen einzeln oder im Zusammenschluss bewerben. Eine regelmäßige unmittelbare oder mittelbare Förderung des Museums oder des Museumsverbundes durch den Freistaat Sachsen und/oder den Bund darf 50% nicht überschreiten. Ausdrücklich werden auch bisherige Bewerber – gleich ob Preisträger oder Teilnehmer – zur erneuten Beteiligung aufgerufen. Der Hauptpreis wird in Würdigung eines hervorragenden Gesamtkonzeptes verliehen. Die beiden Spezialpreise werden für einen herausragenden Einzelbereich der Museumsarbeit vergeben. Die Preise werden auf Grundlage der Vorschläge einer unabhängigen Jury vergeben. Mehr Informationen zur Bewerbung gibt es im Internet unter https://www.smwk.sachsen.de/museumspreis.html. Museen aus Sachsen können sich noch bis zum 30. Juni 2021 für den Sächsischen Museumspreis 2021 bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 30.000 EUR dotiert, davon ein Hauptpreis in Höhe von 20.000 EUR und zwei Spezialpreise in Höhe von jeweils 5.000…

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Aus schwer wird leicht!

Dresden. In den letzten Wochen und Monaten wurde der Dresdner Innenstadthandel auf eine harte Probe gestellt. Click & Collect war erst spät möglich, Click & Meet nur mit Negativtest schloss sich an. Die Hürden für Kunden waren entsprechend hoch. Nun, da die Inzidenz seit mehr als 14 Tagen unter 35 liegt, kann der Einzelhandel in der City wieder durchstarten, denn es kann ohne Termin und Test gebummelt werden. Passend dazu startet der City Management Dresden e.V. eine kreative Online-Kampagne. Mit drei ungewöhnlichen Motiven und frech-fröhlichen Sprüchen möchte der Verein die Menschen vom Onlineshopping weg und in die Dresdner City locken. Die Motive zeigen auf humorvolle Weise typische Pandemie-Herausforderungen wie Übergewicht aufgrund von Bewegungsmangel, Frust beim Onlineshopping und Freizeitgestaltung zuhause. »Wir verstehen die Kampagne als humorvolles Augenzwinkern an die verrückten Corona-Zeiten. Wir möchten ein Stück polarisieren und Aufmerksamkeit für den angschlagenen Einzelhandel schaffen«, erklärt Friederike Wachtel, Geschäftsführerin des City Management Dresden e.V. In Dresdens Einkaufsstraßen, wie Hauptstraße, Neumarkt, Prager Straße und Wienerplatz findet sich alles, was das Shopping-Herz begehrt – inklusive vielfältiger Gastronomie für die Entsprannung zwischendurch oder danach.In den letzten Wochen und Monaten wurde der Dresdner Innenstadthandel auf eine harte Probe gestellt. Click & Collect war erst spät möglich, Click & Meet nur mit Negativtest schloss sich an. Die Hürden für Kunden waren entsprechend hoch. Nun, da die…

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Hoffnung auf KAISERMANIA

Dresden. Die KAISERMANIA 2020 wurde, ebenso wie einige der Open Air –Termine, in den Sommer 2021 verschoben. Das wunderschöne Panorama der Dresdner Altstadt sollte erneut zur perfekten Kulisse für die über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte KAISERMANIA werden, während Roland Kaiser mit seiner fantastischen Live-Band an zwei aufeinander folgenden Wochenenden die Stadt Dresden erneut in ein brodelndes Kaiser-Fieber versetzt. Eine solche Veranstaltung ist – Stand heute – aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung nicht möglich. Allerdings werden aktuell Schritt für Schritt die Auflagen regional reduziert, so dass die Hoffnung besteht, diese besondere Veranstaltungsreihe im August 2021 durchführen zu können. Im Augenblick wird versucht, gemeinsam mit den zuständigen Behörden des Freistaates Sachsen sowie der Landeshauptstadt Dresden, Regelungen für eine mögliche Durchführung an den Wunschterminen (6. & 7.August 2021 sowie 13. & 14. August 2021) zu finden. In diesem Zusammenhang wird das Infektionsgeschehen selbstverständlich sehr aufmerksam verfolgt und bei einem aktuellen Inzidenzwert von 6 in der Stadt Dresden (Stand 16. Juni 2021), wird unter Beachtung der sog. „3-G-Regel“ (Geimpft – Genesen – Getestet), ausschließlich Ticketinhaber Zutritt auf das Veranstaltungsgelände zu gewährt, die diese Voraussetzungen erfüllen, um so allen Besuchern ein sicheres Konzerterlebnis zu ermöglichen. Das hat für den Veranstalter oberste Priorität. Bis Mitte Juli soll es Klarheit darüber geben, ob die Wunschtermine so umsetzbar sind. Eine weitere Verschiebung der beliebten Veranstaltungsreihe in das Jahr 2022 soll verhindert werden, gänzlich auszuschließen ist es zum aktuellen Zeitpunkt allerdings nicht. Bereits erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch gegen Ausstellung eines Gutscheins zurückgegeben werden. Ein Tausch zwischen den Terminen ist im Moment nicht möglich.Die KAISERMANIA 2020 wurde, ebenso wie einige der Open Air –Termine, in den Sommer 2021 verschoben. Das wunderschöne Panorama der Dresdner Altstadt sollte erneut zur perfekten Kulisse für die über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte KAISERMANIA…

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Mietpreisbremse

Dresden. Das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung hat das Verfahren zur Einführung einer Mietpreisbremse eingeleitet. Damit soll eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages umgesetzt werden. Die Koalitionsfraktionen gehen davon aus, dass in den Städten Dresden und Leipzig nach landesspezifischen Indikatoren ein angespannter Wohnungsmarkt vorzufinden ist. Dabei wurden Vergleiche von Bevölkerungsentwicklungen, Mieten- und Leerstandentwicklungen sowie die Mietbelastung innerhalb Sachsens herangezogen. Als nächste Schritte erfolgen die Normprüfung und die Anhörung der Ressorts im Mitzeichnungsverfahren. Anschließend soll der Entwurf einer entsprechenden Verordnung durch das Sächsische Kabinett zur Anhörung freigegeben werden. Nach Auswertung der Stellungnahmen und gegebenenfalls Einarbeitung in den Entwurf wird die zweite Kabinettsbefassung erfolgen. Ziel ist es, das Verfahren bis Ende des Jahres 2021 abzuschließen, sodass die Verordnung am 1. Januar 2022 in Kraft treten könnte. Das Bundesgesetz zur Verlängerung und Verbesserung der Regelungen über die zulässige Miethöhe bei Mietbeginn gilt bis zum Jahr 2025. Eine Mietpreisbremse verbietet eine Neuvertragsmiete, die mehr als zehn Prozent über der örtlichen Vergleichsmiete (laut Mietpreisspiegel) liegt. Der Erstbezug eines Neubaus ist davon ausgenommen.Das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung hat das Verfahren zur Einführung einer Mietpreisbremse eingeleitet. Damit soll eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages umgesetzt werden. Die Koalitionsfraktionen gehen davon aus, dass in den…

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Corona-Hilfen für Musik- und Tanzlehrer

Sachsen. Ab dem 16. Juni 2021 können auch die freien Musikschulen und freiberufliche Anbieter von außerschulischem Musik- und Tanzunterricht im Freistaat Sachsen Corona-Hilfen beantragen. Das Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus stellt über die entsprechende Förderrichtlinie dafür rund 2 Mio. Euro zur Verfügung. »Durch die Pandemie musste in den geförderten Musikschulen in Sachsen und bei zahlreichen freien und privaten Honorar-Lehrkräften sehr viel Unterricht ausfallen, wodurch sowohl für die Einrichtungen als auch für die Lehrkräfte hohe Einnahmeausfälle entstanden sind. Dies betrifft ebenso die Tanzpädagoginnen und -pädagogen, die auch an den Musikschulen tätig sind. Wir wollen mit der Förderrichtlinie finanzielle Engpässe überbrücken und die Existenz dieser wichtigen Anbieterinnen und Anbieter musisch-kultureller Bildung sichern und damit zum Fortbestand der vielfältigen Kulturlandschaft Sachsens beitragen«, betonte Kulturministerin Barbara Klepsch anlässlich des Antragsstarts. Anträge für diese Förderung können bis zum 31. Juli 2021 bei der SAB gestellt werden. Weitere Informationen zur Antragsstellung gibt es auf der Internetseite der SAB unter https://lsnq.de/MusikTanzCorona. Bereits im Jahr 2020 hat das Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus mit der Förderrichtlinie Musikschulen/Kulturelle Bildung jene Ausfälle teilweise ausgleichen und somit die wichtigen Strukturen musisch-kultureller Bildung erhalten können. So wurden 410.282 EUR für 36 Musikschulen und 832.435,40 EUR für 1.098 private und freie Anbieterinnen und Anbieter von außerschulischem Musikunterricht ausgezahlt.Ab dem 16. Juni 2021 können auch die freien Musikschulen und freiberufliche Anbieter von außerschulischem Musik- und Tanzunterricht im Freistaat Sachsen Corona-Hilfen beantragen. Das Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus stellt…

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Delta-Variante in Kita und zwei Schulen aufgetreten

Dresden. An drei Dresdner Bildungseinrichtungen ist die Delta-Variante des Corona-Virus aufgetreten. In der vergangenen Woche wurden drei Kinder aus einer Familie positiv getestet. Dass es sich um die Delta-Variante handelt, hat bei den drei Fällen eine spezifische PCR-Testung bestätigt. Die drei Kinder besuchen zwei verschiedene Schulen und eine Kindertagesstätte. Betroffen sind eine Gruppe aus der Kita "Spatzenvilla", eine Klasse aus der 35. Oberschule und eine Klasse aus der 113. Grundschule. Die Umgebungsuntersuchung hat das Gesundheitsamt abgeschlossen. Alle Kontaktpersonen sind ermittelt und in Quarantäne. Die Kinder haben sich bei einem Familienmitglied angesteckt. Der Ursprung der Infektion des Indexfalls ist nicht bekannt. Ein Reisehintergrund wurde nicht ermittelt. Es gibt keinen erkennbaren Zusammenhang zum Fall in der Hildebrandstraße. Das wurde vom Gesundheitsamt geprüft. Der Indexfall handelte sehr verantwortungsbewusst. Nachdem sein Schnelltest am 9. Juni positiv war, wurde umgehend sein PCR Test veranlasst, der am 10. Juni mittels variantenspezifischer PCR die Delta-Variante bestätigte. In Folge dessen wurden auch die Kinder getestet, Kontakte ermittelt und Quarantäne ausgesprochen. Das alles ist normales Prozedere des Gesundheitsamtes. Der Unterschied zum Fall „Hildebrandstraße“ besteht darin, zu welchem Zeitpunkt das Gesundheitsamt Kenntnis der Fälle erhielt. So lagen im „Studentenwohnhaus" deutlich größere Zeiträume zwischen Indexfall, Erkrankung und Meldung. Außerdem sind die Kontaktnachverfolgungsbedingungen in einer solchen Einrichtung deutlich unübersichtlicher, als in einer Familie. An drei Dresdner Bildungseinrichtungen ist die Delta-Variante des Corona-Virus aufgetreten. In der vergangenen Woche wurden drei Kinder aus einer Familie positiv getestet. Dass es sich um die Delta-Variante handelt, hat bei den drei Fällen eine…

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