Die Spalte

Dresden. Nichts bleibt wie es ist - und das ist gut so! Es gab Zeiten, - so vor 12, 15 Jahren - da bekamen Unternehmen, die ältere Arbeitnehmer (ab 50 Jahre!) fest einstellten, über einen längeren Zeitraum Teile des Gehaltes vom Arbeitsamt zugeschossen. Damals konnten Personalberater auch noch aus einem Überangebot von Lehrlingen die Besten auswählen... Neueste Zahlen vom Arbeitsmarkt zeigen, dass die Beschäftigung Älterer derzeit einen Höchststand erreicht hat. In Sachsen ist jeder Dritte der 60- bis 64-jährigen Sachsen berufstätig. Von den fast 1,5 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten waren über 81.000 Menschen im Alter zwischen 60 und 64. Die Beschäftigungsquote dieser, aufgrund der Altersstruktur der Bevölkerung so begehrten Arbeitnehmer, ist in den letzten zehn Jahren in Sachsen von 9,8 auf 29,9 Prozent geklettert. Schon lange gibt es keine staatlichen Gehaltszuschüsse mehr, sondern gute Angebote von Seiten der Arbeitgeber, um Leute mit Erfahrung in Unternehmen zu locken. Nach Baden-Württemberg (30 Prozent) ist Sachsen das Bundesland, das die zweithöchste Beschäftigungsquote dieser Altersgruppe aufweist. Unterteilen wir noch ein wenig in Geschlechter: Vor zehn Jahren waren lediglich 5,3 Prozent der Frauen und 14,7 Prozent der Männer im "rentennahen" Alter beschäftigt. Heute sehen die Zahlen anders aus und liegen bei den Frauen bei tollen 25,5 Prozent und bei den Männern sogar bei 34,6 Prozent. Ein Hoch auf die älteren Arbeitnehmer, die mit Ruhe und Erfahrung und oft auch mit viel Zeiteinsatz am Bruttosozialprodukt mitwirken! Und zwar gemeinsam mit den vielen jungen Leuten, die logischerweise ein anderes Wissen mitbringen. Und genau diese Mischung macht's, die uns Sachsen so gut dastehen lässt. Mit gemischten Grüßen Regine EberleinNichts bleibt wie es ist - und das ist gut so! Es gab Zeiten, - so vor 12, 15 Jahren - da bekamen Unternehmen, die ältere Arbeitnehmer (ab 50 Jahre!) fest einstellten, über einen längeren Zeitraum Teile des Gehaltes vom Arbeitsamt zugeschossen.…

weiterlesen